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Christina Cascino am 07.07.2016

Analsex ist schon lange kein Tabuthema mehr und gehört zum Sexleben vieler Paare dazu. Doch wie sieht es eigentlich mit Rimming, dem Lecken des Anus, aus? Ist das Verwöhnen des Anus mit der Zunge ein No-Go?

Lange Zeit als unsittsame Sexualpraxis verhöhnt, findet Rimming heutzutage immer mehr Einzug in das Liebesleben ganz normaler Pärchen. Denn neben Analsex ist auch der Anilingus eine hocherotische Angelegenheit, die sowohl Männer als auch Frauen zum ultimativen Orgasmus bringen kann.

Was ist Rimming?

Rimming, auch Anilingus oder Afterlecken genannt, bezeichnet die Stimulation und Penetration des Anus mit der Zunge. Diese orale Sexualpraktik, bei der meist zusätzlich die Dammregion mit Lippen und Zunge stimuliert wird, wird häufig als Vorbereitung für den Analsex praktiziert und kann sowohl oberflächlich als auch durch zusätzliches Eindringen mit der Zunge in den Anus erfolgen.

Das Afterlecken wird von vielen als sehr stimulierend empfunden, denn die Anal- und Dammregion ist mit zahlreichen Nervenenden besetzt und gehört zu den erogenen Zonen vieler Menschen.

Rimming als Bestrafung

In der Geschichte findet sich Anilingus häufig als demütigende Strafe gegenüber Gefangenen wieder. Diese mussten öffentlich ihre Wärter und Peiniger mit Küssen auf den Anus huldigen oder ihnen diesen sogar mit der Zunge säubern.

Heute findet Rimming meist in der BDSM-Szene Anklang: Hier zwingen eigens angefertigte Strafkästen den Kopf des devoten Menschen in eine bestimmte Lage, aus der er sich nicht befreien kann. Der dominante Partner setzt sich mit seinem Hintern auf den Kasten und drückt seinen Anus auf das Gesicht des Gefangenen, der dazu gezwungen wird, mit seiner Zunge den Anus zu lecken.

Rimming kann Dir lustvolle Momente bescheren

So wird Rimming zum Genuss

Du und Dein Partner möchten Rimming gerne einmal ausprobieren? Doch Ihr traut Euch nicht so richtig und wisst nicht wirklich, wie ein Anilingus für beide zum Genuss werden kann? Wir haben einige Tipps für Euch, wie das Lecken des Anus Euer Sexleben beflügeln kann.

Zeit

Seid Ihr noch unerfahren in Sachen Rimming, solltet Ihr Euch viel Zeit bei Eurem ersten Mal lassen. Analingus kann sowohl als aktiver als auch als passiver Part erfolgen. Möchte Dich Dein Liebster am Anus lecken, sollte er nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen: Typischerweise beginnt das Analspiel mit leichten Küssen, Streicheleinheiten und sanftes Lecken der umliegenden Analregion. Anschließend kann mit dem Lecken des Anus begonnen werden. Dies kann zum einen nur oberflächlich erfolgen oder durch das komplette Eindringen der Zunge.

Da nur die wenigsten Frauen allein durch anale Stimulation zum Höhepunkt kommen können, sollten zusätzlich die Klitoris mit den Fingern oder der G-Punkt stimuliert werden.

Hygiene

Ohne Hygiene läuft beim Rimming nichts! Eine spezielle Darmreinigung ist zwar nicht zwingend notwendig, dennoch solltest Du Dich vor dem Anilingus vorher gründlich an Deiner Analregion waschen. Oder verlegt die Analspielchen doch einfach unter die Dusche. Zudem kann auf sogenannte Lecktücher zurückgegriffen werden, die einfach über den Anus gelegt werden. Achtung: Wenn Rimming bei der Frau erfolgt, sollte der Mann mit seiner Zunge niemals vom Anus zur Vagina wechseln, damit die Übertragung von Keimen vermieden wird.

Neben der Hygiene sollte aber auch die Sicherheit ein großes Thema sein, denn was viele nicht wissen, kann man sich auch beim Anilingus mit Geschlechtskrankheiten und HIV anstecken.

Stellungen

Rimming kann in ganz verschiedenen Stellungen und Positionen vollzogen werden. Am besten geeignet für Aniligus ist die Hündchenstellung oder eine Position, in der sich der passive Partner über die Lehne eines Stuhles oder der Couch beugen kann. Besonders beliebt ist zudem Facesitting: Hier setzt sich der passive Partner auf das Gesicht des aktiven Partner und lässt sich so anal stimulieren. Auch die 69-Stellung ist bestens geeignet, denn hier können sich die Partner gleichzeitig oral befriedigen.

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Ass-To-Mouth und Felching

Neben dem Anilingus gibt es zudem das sogenannte „Ass-To-Mouth“: Hierbei führt der Mann seinen erigierten Penis unmittelbar nach dem Analsex in den Mund des Partners ein, sodass ein indirekter Anilingus stattfindet. Zudem gibt es die Sexualpraktik namens Felching, bei der eine Person nach der Ejakulation den Samen aus oder von dem Anus des Partner ableckt.

Zugegeben, Rimming ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Dennoch solltest Du Dich nicht schämen, wenn Du diese Sexpraktik ausprobieren möchtest, denn Aniligus kann Dir lustvolle Momente bescheren.

 

Bildquelle: iStock/MirkoTabasevic


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Was denkst du?

  • AntonioXXL am 23.05.2017 um 14:19 Uhr

    Ich denke der Anilingus gehört einfach zum Sex. Ich probiere das immer mit meine Frau. Ich liebe es, wenn ich an ihren Poloch lecke. Wir tun es auch vom Architekten zum Mund. Sie mag es auch wenn sie mein Penis nach dem Analyse direkt im Mund zu nehmen. Das ist ein geiles Gefühl, wenn ich sehe sie dann mein Penis danach im Mund nimmt und bläst.

    Antworten