Studie

Je mehr Geld, desto mehr Sex

Christina Cascinoam 26.07.2016 um 12:38 Uhr

Ob jung, alt, reich, arm, zu zweit oder zu dritt: Wir Menschen lieben Sex und verzichten in unserem Leben nur selten auf das erotische Liebesspiel. Doch was haben eigentlich Sex und Geld gemeinsam? Viel, so ein US-amerikanischer Ökonom: Der behauptet nun, dass unsere Lust auf Sex davon abhängt, wie viel wir verdienen.

Die Lust auf Sex hängt ja bekanntlich von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Während Stress auf der Arbeit, Probleme in der Beziehung oder eine grundsätzliche Unzufriedenheit mit sich selbst die Lust am Liebesspiel trüben können, würden wir als Frischverliebte oder im Urlaub am liebsten gar nicht mehr aus dem Bett steigen. Und Geld? Ja, auch das hat einen entscheidenden Einfluss auf unser Sexleben, so zumindest der Wirtschaftswissenschaftler Nick Drydakis von der Anglia Ruskin University in Cambridge, UK.

Menschen die mehr verdienen, haben auch mehr Sex

Der US-amerikanische Ökonom und sein Team führten eine Telefonumfrage in 7500 Haushalten durch und stellten Frauen und Männern die Frage, ob die Lust auf Sex im Zusammenhang mit dem Gehalt stehe.

Je höher das Gehalt, umso häufiger Sex

Um eine Verbindung zwischen Häufigkeit des Sexes und Höhe des Gehalts erkennen zu können, wurden die Teilnehmer der Studie befragt, wie oft sie Sex haben. Die Spanne reichte von gar nicht, ein- bis zweimal im Jahr, einmal pro Monat, wöchentlich, zwei- bis dreimal wöchentlich oder mehr als viermal pro Woche.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die mehr als viermal pro Woche Sex haben, im Durchschnitt um fünf Prozent mehr Geld zur Verfügung haben als die Studienteilnehmer, die gar keine Lust auf Sex haben. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass die Art der Ausbildung, der ausgeübte Beruf oder die Brache keinen Einfluss darauf hatten, wie häufig Frauen und Männer Sex haben.

Je mehr Geld, umso glücklicher und zufriedener

Die Studienergebnisse von Drydakis decken sich mit der Bedürfnistheorie des amerikanischen Psychologen Abraham Maslow: Diese besagt, dass Menschen, die produktiver und erfolgreicher im Job sind und mehr verdienen, auch ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen. Und zu einem erfüllten Leben gehört neben Grundbedürfnissen wie Essen und trinken bekanntermaßen auch Sex.

Dass ein sorgloses Leben mit einem guten Job glücklich macht, ist vollkommen verständlich. Dennoch sollten wir die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs mit unserem Liebsten nicht von unserem Gehalt abhängig machen. Dafür ist die schönste Nebensache der Welt einfach viel zu gut.

Video: Darum ist täglicher Sex gut für uns

Bildquelle: iStock/Chris_Tefme

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