Wieder Lust haben

Libidoverlust

Viele kennen das: Am Anfang der Beziehung kam man kaum aus dem Bett heraus, doch im Laufe der Zeit hat sich das geändert – die Lust ist einfach nicht mehr so oft da. Stimmt dann in der Beziehung etwas nicht mehr? Es gibt viele Statistiken, die Aussagen darüber machen, wie oft Sex normal ist. Wieso geht eine lange Beziehung oft mit Libidoverlust einher – und ist dies ein Anlass zur Sorge? Was sind die Ursachen für Libidoverlust? Und wie lässt sich die Lust auf Sex wieder steigern?

Libidoverlust: Das musst Du wissen

Libidoverlust kann frustrierend sein

Das Wort „Libido“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet eigentlich nichts anderes als Begehren oder Begierde. Etwas steif wird in Lexikoneinträgen auch von einer „psychischen Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist“ gesprochen – gemeint ist die Lust auf Sex, unabhängig von der körperlichen, also physischen, Erregbarkeit. Wer eine starke Libido hat, hat auch häufig Lust auf Sex. So ungefähr kann man den Begriff Libido zusammenfassen. Aber die ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt, und im Laufe der Zeit kann es zum Libidoverlust kommen. Übrigens: Die Libido des Mannes ist nicht mit seiner Potenz zu verwechseln! Die Potenz beschreibt, im Gegensatz zur Libido, wie häufig und wie lange man Sex haben kann, nicht wie häufig man Lust verspürt. Ein Mann kann trotz einer starken Libido Potenzprobleme haben – andersherum gibt es aber auch Männer, die sehr potent sind, aber dennoch unter Libidoverlust leiden.

Libidoverlust: „Ich hab einfach keine Lust“

Was tun, wenn es zum Libidoverlust kommt und einfach nicht genug Lust da ist? Wenn der Sex, der eigentlich die schönste Nebensache der Welt sein sollte, gar nicht mehr so reizvoll ist? Dann herrscht, bedingt durch den Libidoverlust, meist nicht nur Eiszeit im Schlafzimmer, auch in der Beziehung sind Spannungen meistens vorprogrammiert. Er will, sie nicht – oder andersherum. Doch bei vielen Paaren kommt es im Laufe der Beziehung zum Libidoverlust. Sex rückt in den Hintergrund. Doch woran liegt das? Auch Forscher beschäftigen sich mit dieser Frage und sind sich einig: Der Alltag besteht vor allem aus einer Komponente, nämlich Stress. Ob Arbeit, Freizeit oder eben Liebesleben, alles muss schnell gehen. Noch schnell zum Sport, noch schnell zum Einkaufen und danach noch schnell Abendbrot essen. Dann aber nichts wie schnell ins Bett – und genau da sollte es mit der Schnelligkeit dann auch vorbei sein, sonst kommen Erotik und Sex ganz schnell zu kurz. Denn Stress hat im Bett absolut nichts verloren – ein Quickie ab und zu vielleicht ausgeschlossen. Da ist es auch kein Wunder, wenn Mann oder Frau keine Lust mehr auf Sex haben – Libidoverlust hin oder her. Zur Beruhigung: Gerade in einer langjährigen Beziehung ist ein gewisser Libidoverlust ganz normal. Die Vertrautheit wächst, aber die Leidenschaft spielt eine zunehmend geringere Rolle. Meistens aber ist die Lust aufeinander ein Auf und Ab: In manchen Phasen ist sie groß, dann wieder kleiner – das hat mit krankhaftem Libidoverlust gar nichts zu tun. Deswegen muss man sich nicht verrückt machen und auch nicht automatisch die ganze Beziehung in Frage stellen.

Libidoverlust: Die Lust auf Sex ist kein Muss

Manche Menschen empfinden gar keine Lust auf Sex, haben also so gesehen überhaupt keine Libido. Man spricht dann von Asexualität. Asexualität ist aber keine Störung der Sexualität, sondern wurde inzwischen, wie auch Homo- oder Bisexualität, als sexuelle Orientierung anerkannt. Das Fehlen der Libido wird nur für Menschen zum Problem, die darunter leiden. Das Gleiche gilt für eine starke oder schwache Libido oder entsprechend für einen Libidoverlust: Solange ein Paar sich miteinander arrangiert und kein Partner sich bedrängt oder vernachlässigt fühlt, ist alles in bester Ordnung. Wie so vieles in Sachen Sexualität sind Libido und Libidoverlust individuell sehr verschieden stark ausgeprägt. Entscheidend ist, dass es Dir und Deinem Partner gut geht! Bei einem Libidoverlust, der im Übrigen meistens vorübergeht, gleich die ganze Beziehung infrage zu stellen ist sicher übertrieben – Du solltest Dir auch von niemandem etwas anderes einreden lassen. Doch besonders dann, wenn der Libidoverlust Dir selbst zu schaffen macht, wird es Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Libidoverlust: Das sind die Ursachen

Eins ist ganz wichtig, wenn es um das Thema Libidoverlust, Leidenschaft und Sex geht: Lust beginnt im Kopf. Es gibt keinen festen Wert dafür, wie oft man Sex haben sollte, keine bestimmte Schlagzahl, die „normal“ ist! Denn nicht immer hat man Lust, selbst wenn man eine starke Libido hat. Manchmal kommt der Appetit erst beim Essen – und manchmal eben gar nicht. Aber den Druck, möglicherweise nicht „normal“ zu sein, sollte man sich erst gar nicht machen. Wenn der Libidoverlust allerdings von heute auf morgen auftritt, gilt es, die Ursache zu suchen, denn diese können auch körperlicher Natur sein. Libidoverlust hängt zum Beispiel stark mit dem Hormonspiegel zusammen. Viele Frauen haben etwa am Tag ihres Eisprungs besonders große Lust auf Sex. Das macht evolutionär betrachtet auch Sinn, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung am größten. Es kann auch passieren, dass ein Libidoverlust mit dem Absinken des Hormonhaushaltes einhergeht, zum Beispiel durch hormonelle Verhütungsmittel oder die Wechseljahre. Diese Form von Libidoverlust ist aber therapierbar. Doch auch bei einem schleichenden Libidoverlust gibt es durchaus Möglichkeiten, die Libido wieder zu steigern.

Libidoverlust: So kommt die Lust zurück

Wie oft gucken gerade Frauen sich im Spiegel an und begutachten ihre „Makel“. Ihren etwas zu runden Bauch, ihre vermeintlich zu kleinen Brüste, ihren etwas zu groß geratenen Po. Schluss damit! Selbstvertrauen ist der erste Schritt, dem Libidoverlust entgegenzuwirken und die Libido erheblich zu steigern und wieder Lust zu verspüren. Um Lust auf andere zu haben, braucht man auch Lust auf sich selbst. Lerne, Dich und Deinen Körper lieben, denn nur so kannst Du dem Libidoverlust entgegenwirken und mehr Lust auf Sex verspüren – und vor allem diesen auch genießen. Um Dich in Deinem Körper wohl zu fühlen und Dich wirklich wertzuschätzen, ist Zeit und Muße vonnöten. Verwöhne Dich ab und zu. Nimm Dir Zeit für Dich und kümmere Dich um Deinen Körper. Deine Libido wird sich nicht innerhalb Deines Verwöhnprogramms steigern, aber Du tust Dir etwas Gutes und fühlst Dich automatisch besser. Auch Sport und Bewegung sind geeignete Waffen gegen den Libidoverlust: Studien belegen, dass körperlich aktive Menschen in der Regel auch eine gesteigerte Libido, ergo mehr Lust auf Sex haben.

Libidoverlust: Kommunikation ist das beste Aphrodisiakum

Um die Libido wieder zu steigern, ist oft entscheidend, was man als Paar dafür tun kann – denn die Libido verändert sich häufiger im Laufe einer Beziehung als in Abhängigkeit von anderen Faktoren, wie z. B. dem Alter. Wer nicht miteinander redet, steht früher oder später vor einem Scherbenhaufen. Kommunikation ist enorm wichtig – auch wenn es darum geht, die Libido zu steigern! Wenn Du nicht äußerst, was Du Dir wünschst, vorstellst oder erträumst, kann es auch nicht stattfinden. Niemand kann hellsehen, auch nicht der Partner. Deswegen solltet Ihr miteinander reden. Da das Problem Libidoverlust vor allem in langjährigen Beziehungen ein Thema ist, finden viele Paare den Weg zum Therapeuten. Der kann mit Gesprächstherapie und „Sex-Hausaufgaben“ helfen und dem Libidoverlust so von der Beratungscouch aus zuleibe rücken. Dabei geht es zunächst meistens gar nicht so zur Sache, wie man vielleicht denken mag: Im Gegenteil sollen die Paare häufig zunächst auf Sex verzichten und sich eher voneinander distanzieren, um die Nähe des anderen wieder als ungewohnt und aufregend für sich zu entdecken. Auch Reden selbst kann nämlich sehr anregend sein – viele verspüren schon bald einfach durch den Austausch über sexuelle Fantasien und Wünsche wieder Lust aufeinander. Schon das kann der Schlüssel dazu sein, die Libido wieder zu steigern.

Wie stark oder schwach die Libido ausgeprägt ist, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Für Libidoverlust kann es verschiedene Ursachen geben, doch diese sind in aller Regel auf die eine oder andere Weise behebbar. Wie meistens ins Liebesdingen gilt auch hier: Alles kann, nichts muss. Libidoverlust ist nur für denjenigen schlimm, der darunter leidet. Manche Menschen haben gar keine Libido – und sind trotzdem glücklich!

Bildquelle: dreamstime

Kommentare (15)

  • Es ist doch wie so oft im Leben ein defektes Gerät wird Repariert oder ersetzt sei es ein Mixer ein Bohrer oder der Pennis eines Mannes. Bei letzterem ist es in der Regel aber etwas Komplizierter und deswegen bleibt einem da bei Eheleuten meist nur die Reparatur. Unser Werkzeug in diesem fall um seine Libido wieder zu Steigern war ganz einfach wie Genial ein Mittel das darauf ausgelegt ist die Libido zu steigen zu nehmen wie zum Beispiel Potenztabs24. Mein Mann ist nun fast 47 Jahre alt und er sagt so fit hat er sich schon seit 20 Jahren nicht mehr gefühlt. Im Bett sehe ich das genau so wir sind seit 29 Jahren verheiratet aber da werden wieder Erinnerungen geweckt die habe ich schon fast wieder vergessen.

  • Leider ist Femigra rein chemisch....

  • Ich kenne das Gefuhl sehr gut weil ich früher fast keine Lust auf Sex hatte , war so depressiv und traurig . Ich dachte dass mein Leben in Sexualbereich kaputt ist. Endlich erfuhr ich Online bei http://weight-lossmeds.net uber Femigra 100 mg. Ich habe versucht und es funktioniert wirklich super. Ich bin jetzt sehr zufrieden und glücklich mit meinem Mann . Versuchen !

  • Libidoverlust muss überhaupt nicht sein, Mädels, warum sollen wir Frauen es nicht so machen wie das "starke Geschlecht"?? Ich nehme seit einiger Zeit lissilust (habs natürlich mit meinem Frauenarzt besprochen, der hatte keine Bedenken, weil es pflanzlich ist) und von einer Flaute im Bett bin ich weit entfernt. Schließlich leben wir im Zeitalter der Emanzipation!!

  • Ich selbst habe Libidoverlust zum Glück noch nie erfahren, weder bei meinem Partner, noch bei mir, denn ich denke, dass es eine Beziehung ganz schön auf die Probe stellen kann.

  • Ich denke, ein Libidoverlust ist immer eine Belsatungsprobe für die Beziehung.

  • Ich glaube Libidoverlust in einer Beziehung ist vor allem deshalb schlimm, weil der Partner auf der Strecke bleibt.

  • Ich finde es ziemlich schwierig, mit Libidoverlust umzugehen, vor allem im Laufe einer Beziehung: Über Sex reden ist einfach, so lange alles rund läuft, aber wenn es einfach immer weniger wird? Echt ein schwieriges Thema.

  • Meiner Erfahrung nach gehört ein gewisser Libidoverlust einfach zu einer langen Beziehung dazu - in manchen Phasen ist es eben mehr, in anderen weniger. Finde ich auch alles nicht so wild. Blöd ist halt, wenn einer dauernd will und der andere nicht.

  • Libidoverlust ist eine echt nervenzereissende Sache, aber wenn man einen verständnisvollen Partner hat, kann man das Problem zusammen in den Griff bekommen.

  • Das mit der Libido ist manchmal echt eine heikle Sache. Manchmal hat man halt einfach keine Lust. Gott sei Dank, kann das Blatt sich aber schnell wenden - meist ist Libidoverlust ja doch vorübergehender Natur.

  • Ich finde, man sollte nicht so viel Brimborium um die Libido machen.. ist doch normal, dass man nicht IMMER Lust hat, das bedeutet doch nicht gleich, dass man unter Libidoverlust leidet!

  • Zum Glück habe ich bisher noch keinerlei Probleme mit Libidoverlust. Hoffen wir mal, dass das so bleibt, aber wenn es wirklich stimmt, dass die Libido mit dem Alter steigt, dann kann ja nichts schiefgehen :)

  • Ich hab mal gelesen, dass die Libido bei Frauen und Männern genau konträr verläuft. Jungs verspüren eine starke Libido, die mit dem Altern nachlässt und Frauen entwickeln erst mit dem Alter immer mehr Lust. Was sag ich dazu: Ran an die jüngeren Männer :D


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