Sex im Zelt
Katja Gajekam 23.03.2017

Bald stehen der Sommer und die Ferien an! Zeit für Campingfreunde und Festivalbesucher, wieder ihre Zelte herauszukramen. Dass es auch in freier Natur oder zwischen einer riesen Anzahl von Menschen auch mal zu einem Schäferstündchen kommt, ist natürlich nicht unwahrscheinlich. Aber wie wird Sex im Zelt eigentlich zum Vergnügen und bleibt nicht nur eine unbequeme und manchmal auch peinliche Angelegenheit?

Ob nun beim romantischen Zeltausflug mit dem Partner, beim Musikfestival oder dem Campingurlaub: Wenn weit und breit kein stiller Ort für Zärtlichkeiten zu finden ist, muss eben das Zelt herhalten. Denn die ausgelassene Stimmung und das Gefühl von Freiheit beim Campen sorgen schnell dafür, dass man Lust auf mehr bekommt. Allerdings bleibt man dabei meist nicht unentdeckt, vor allem nicht, wenn man auch nur einen Mucks beim Sex macht. Zeit, mal die Vor- und Nachteile der Zeltliebe zusammenzutragen.

Sex im Zelt Festival

Intim werden beim Festival? Nur ganz, ganz leise im Zelt.

Darum ist Sex im Zelt so reizvoll

Ja, warum ist Outdoor-Sex eigentlich so erregend? Vor allem Musikfestivals sind geradezu prädestiniert für Sex im Zelt: Alle sind gut drauf, genießen das Wochenende und Alkohol fließt in Strömen. Man macht viele neue Bekanntschaften und mit der ein oder anderen möchte man gerne mehr machen, als nur quatschen. Und was bleibt einem da anderes übrig, als sich auf einem riesigen Platz voller Menschen in das eigene Zelt zurückzuziehen? Aber auch bei einem kleinen Wochenend-Ausflug oder gar einem ganzen Campingurlaub möchte man sicherlich nicht auf Sex verzichten. Dennoch sollte man gerade bei Kindern in der Nachbarschaft auf dem Zeltplatz Rücksicht nehmen und sich mit seinen Lustschreien zurückhalten. Denn erlaubt ist Sex im Zelt zwar, aber man sollte dabei auch an seine Mitmenschen denken. Ist nichts für Euch? Dann steigt lieber auf Sex im Wohnwagen oder spontanen Sex im Auto um!

Gründe gegen Zelt-Sex

#1 Du musst leise sein

Ein Zelt ist beim Festival oder Campingtrip der einzige Rückzugsort, der einem für diese Zeit bleibt und noch irgendeine Form von Intimität bietet – wenn auch nur eine sehr dünn geschützte. Denn genau das sind die Zeltwände: Dünn und auf keinen Fall schalldicht. Lauter Sex ist definitiv nicht drin, wenn man nicht sämtliche Zeltnachbarn unterhalten und kurz danach nicht mit Handschlag von den Freunden begrüßt werden will.

#2 Eingeschränkte Bewegungen

Selbst das leiseste Rascheln des Billigzelts aus knautschigem Plastik oder die Geräusche der sich auf- und abbewegenden Luftmatratze können die Aufmerksamkeit der anderen erregen und dann ist der Sex im Zelt alles andere als intim (es sei denn, man steht drauf, dabei angefeuert zu werden). Die Bewegungen sind also bereits beim Ausziehen sehr eingeschränkt, was schnell mal die Stimmung töten kann. Als Stellungen kommen nur welche im Liegen infrage (Missionars– oder Löffelchenstellung), maximal noch Doggy-Style.

#3 Einfach nur Ewwww

Sex bei einem Festival ist ehrlich gesagt spätestens ab dem zweiten Tag ganz schön unhygienisch, angesichts der Tatsache, dass ein Großteil der Besucher das Wort „Dusche“ für das gesamte Wochenende aus seinem Wortschatz streicht. Campingplatzbesucher sind da schon etwas gründlicher. Aber eine Frage bleibt offen: Wie entsorgt man eigentlich unauffällig die benutzten Kondome (die übrigens auf jede Festival-Packliste gehören!)?

#4 Es ist heiß

Und das nicht im positiven Sinne: Gerade im Sommer staut sich schnell die Hitze im Zelt. Und dann wird der Sex schnell zu einer unangenehmen und feuchten Angelegenheit, bevor man überhaupt richtig losgelegt hat. Ein ausgedehntes Vorspiel ist nicht drin – denn man will so schnell wie möglich wieder raus aus der Sauna.

Sex im Zelt Platzmangel

Yeah, Sex auf engstem Raum!

Sex im Zelt: 4 Gründe dafür

#1 Die Gefahr, erwischt zu werden

Die Gefahr, erwischt zu werden, ist wahrscheinlich der Hauptgrund. Man ist nur wenige Millimeter Stoff von seinen Mitmenschen getrennt und muss besonders leise sein, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Das kann richtig antörnend sein! Außerdem ist es irgendwie auch toll, sich heimlich Zugang zum Zelt zu verschaffen, ohne dass es jemand merkt.

#2 Romantische Zweisamkeit

Wenn man allein mit dem Partner zeltet, sind intime Momente irgendwie Romantik pur. Nach einem kleinen Lagerfeuer noch die Sterne betrachten und sich dann gemeinsam in den Schlafsack kuscheln: einfach nur schön.

#3 Man muss nicht immer leise sein

Wenn es draußen dunkel ist und auch noch regnet, kann man sich meist ganz unbemerkt in das Zelt des anderen schleichen. Und während der Regen laut auf das Zelt prasselt, muss die Lust auch gar nicht mehr so leise sein. Selbiges gilt übrigens auch bei lauter Musik im Hintergrund! Also ruhig die Gelegenheit nutzen.

#4 Sex im Zelt ist etwas Besonderes

Gerade, weil es so eng und intim ist, kann es Paare (oder solche, die es noch werden wollen) noch mehr zusammenschweißen. Klar kommt es auf die Umstände an, aber irgendwie bietet es in jedem Fall Abwechslung zum alltäglichen Sex im Bett und ist wie ein kleines Abenteuer.

Sex im Zelt romantisch

Sex im Zelt: Manchmal auch echt romantisch.

Na, bekommst Du auch gerade Lust, Deinen nächsten Trip mit Zelt zu planen? Wenn Ihr es richtig anstellt, kann der Sex im Zelt richtig toll werden und Euch noch Jahre im Gedächtnis bleiben. Um Zeltnachbarn werdet Ihr aber leider kaum herumkommen, denn Wildzelten ist in Deutschland leider verboten. 😉

Bildquellen: iStock/londoneye, iStock/Halfpoint, iStock/anatoliy_gleb

* Partner-Links


News zu Lifestyle, Liebe, Mode & mehr!Jetzt direkt per WhatsApp auf dein Smartphone.Starte jetzt!
1
Klicke unten und speichere die Nummer als "Erdbeerlounge"!
2
Schicke uns eine Nachricht mit dem Wort „Start“.%PHONE%

Was denkst du?