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Ricarda Biskoping am 04.12.2017

Welchen Reiz hat es für Männer mit einer Frau zu schlafen, die dafür Geld nimmt? Wie kann dieser Sex überhaupt Spaß machen? Fragen, die sich wohl viele stellen, wenn man hört, dass täglich über eine Million ins Bordell gehen. Eine ehemalige Prostituierte, Juliana da Costa José (37), hat „Bild“ verraten, welche vier Männertypen darauf stehen und warum.

Männer, die sich eine Beziehung wünschen

Zu dieser Kategorie zählt die Ex-Prostituierte alle Freier, die sich nach Sex sehnen, aber keine Beziehung führen. „Dazu gehören alte Menschen ohne Partnerschaft, Kranke, physisch und psychisch Behinderte, schwer Depressive, die aufgrund ihrer Erkrankung keine Partnerschaft eingehen können”, sagte sie „Bild“. Aber auch Männer mit Bindungsängsten, frischgetrennte Single-Männer oder Männer, die aufgrund ihrer Religion heiraten mussten, zählen für sie dazu. Laut Juliana da Costa José befinden sich die meisten Freier in diesem Status. Der Unterschied zu den anderen drei Männertypen: Sind diese Männer wieder in einer Beziehung, brauchen sie die Prostituierten nicht mehr, besuchen somit keine Bordelle mehr.

Sugardaddys, die helfen wollen

Sugardaddys haben jede Menge Kohle. Deshalb suchen sie sich gezielt Prostituierte aus, von denen sie glauben, dass diese finanzielle Hilfe benötigen. Sie möchten ihnen zu einem besseren Leben verhelfen, dafür aber auch als Helden gefeiert werden. Freier aus dieser Kategorie schlafen nicht zwingend mit den Frauen. Sie möchten sich danach besser fühlen, das Gefühl haben, geholfen zu haben. Ihnen ist jedoch wichtig, dass sie Frauen bezahlen, denen sie überlegen sind. Meist sind das ältere Männer, die von einem klassisches Rollenbild überzeugt sind: Der Mann verdient das Geld, der Mann ist gebildeter.

Männer mit sexuellen Geheimnissen

Laut Juliana da Costa José gehören zu dieser Kategorie Menschen, die sexuelle Geheimnisse haben. Dazu gehören Homosexuelle, die ihre Sexualität nicht ausleben können, weil sie in einer festen Partnerschaft leben oder Familie haben. Oder Menschen, die zu Hause ihre Fetische nicht ausleben können. Sie gehen gezielt zu Prostituierten, die ihre Bedürfnisse befriedigen.

Männer, die sie sich am Elend ergötzen

Diese Männer stehen darauf, dass Prostituierte von der Gesellschaft verachtet werden. „Diese Leute suchen sich gezielt Prostituierte aus, die schwach, hilflos und/oder krank sind. Diese Freier ergötzen sich an ihrem Leid“, sagte Juliana da Costa José. Auch sie möchten überlegen sein, fühlen sich so mächtig. Von diesen Männern gibt es nur wenige, doch die ehemalige Prostituierte ist sich sicher, dass genau diese gefährlich und für die Mordrate im Prostituierten-Milieu verantwortlich sind.

Was empfindest du, wenn du die Worte der Ex-Sexarbeiterin hörst? Ekelt dich dieses Milieu danach noch mehr an? Oder findest du es gut, dass Männer dort ihren Druck ablassen können? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Bildquelle:

iStock/Asian


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