Pille und Lebensmittel
Katharina Meyeram 06.09.2017

Die Antibabypille kommt zwar nicht komplett ohne Risiken und Nebenwirkungen aus, gehört aber trotzdem zu den beliebtesten Verhütungsmethoden von uns Frauen. Doch wusstest du, dass es einige Lebensmittel gibt, die du nicht verzehren solltest, wenn du die Pille nimmst?

Viele Frauen schätzen die Antibabypille als bevorzugtes Verhütungsmittel, da sie unkompliziert in der Anwendung und sehr sicher ist. Außerdem kann sie ein paar erwünschenswerte Nebeneffekte mit sich bringen und zum Beispiel Pickel vermindern. Dennoch gibt es immer wieder Kritik an der hormonellen Verhütungsmethode – vor allem wegen der hohen Thrombosegefahr, die viele der Präparate mit sich ziehen. Ein weiterer Kritikpunkt an der Antibabypille ist, dass es einige Lebensmittel gibt, die eine Wechselwirkung mit ihr verursachen und so ihre Sicherheit als empfängnisverhütendes Medikament herabsetzen, wie unter anderem „Bunte.de“ berichtet.

Diese Lebensmittel solltest du meiden

#1 Grapefruits

Grapefruits beeinflussen die Wirkung der Pille

Grapefruits beeinflussen die Wirkung der Pille

Dass gerade Grapefruits die Gefahr unerwünschter Wechselwirkungen bergen, haben wir schon vor einer Weile berichtet. Doch die Zitrusfrüchte setzen nicht etwa die Wirksamkeit der Pille herab, sondern der in Grapefruits enthaltene Bitterstoff Naringin hat einen hemmenden Effekt auf Enzyme, die die Antibabypille eigentlich abbauen. Die Pille verliert also nicht ihre Wirkung, sondern der Spiegel ihres Wirkstoffes Estradiol im Blut wird sogar erhöht. Im harmloseren Fall entsteht dadurch verstärktes Brustspannen, im schlimmsten Fall kommt es zu einer erhöhten Thrombosegefahr.

#2 Johanniskraut

Johanniskraut hat viele Vorteile - aber DIESEN Nachteil!

Johanniskraut hat viele Vorteile – aber DIESEN Nachteil!

Die Arzneipflanze ist ein wahres Wundermittel und kann bei Depressionen, Panikattacken, Schlaflosigkeit, PMS-Beschwerden, Migräne und Magen-Darm-Problemen gleichermaßen eingesetzt werden. Doch wer die Antibabypille nimmt, sollte bei der Anwendung von Johanniskraut vorsichtig sein. Das pflanzliche Heilmittel wirkt sich nämlich auf die Enzyme im Darm und in der Leber aus, sodass die Wirkstoffe der Pille schneller abgebaut werden. Eine unerwünschte Schwangerschaft könnte die Folge sein. Daher immer mit deinem Arzt absprechen, ob Johanniskraut die richtige Wahl für dich ist, falls du die Pille nimmst.

#3 Trockenobst

Vorsicht bei Trockenobst!

Vorsicht bei Trockenobst!

Zwar verursacht Trockenobst keine direkte Wechselwirkung mit der Pille, doch wer schonmal eine ganze Tüte verdrückt hat weiß, dass getrocknete Pflaumen und Co. gerne mal Durchfall verursachen. Dabei kann es vorkommen, dass die Stoffe in der Antibabypille, die eine Schwangerschaft verhindern sollen, viel zu schnell mit ausgeschieden werden. Somit kann Trockenobst auch indirekt die Chance einer unerwünschten Schwangerschaft erhöhen.

Also – bei diesen drei Lebensmitteln sollte Vorsicht geboten sein, wenn du die Antibabypille nimmst. Hier kannst du dich über alternative Verhütungsmethoden informieren, falls du dir vorstellen kannst, die Pille abzusetzen.

Bildquellen: iStock/areeya_ann, iStock/npdesignde, iStock/Almaje, iStock/LeszekCzerwonka


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