69-Stellung

Was bedeutet 69 und welche Varianten der 69-Stellung für simultanes Lieben gibt es? Alle Vorteile bzw. Nachteile der 69er-Stellung verraten wir dir hier.

69

Die 69-Stellung ist ein echter Klassiker in Sachen Sex.

Den Partner oral verwöhnen und gleichzeitig selbst die volle Leidenschaft erfahren – die 69-Stellung macht es möglich. Aber wie funktioniert die Sexualpratik für simultanes Lieben und welche Varianten der 69er-Stellung gibt es? Verdankt die Sex-Stellung ihren Namen wirklich dem Jahr 1969 und der damit einhergehenden sexuellen Revolution? Hier erfährst du alles über den Klassiker beim Vorspiel!

Wie funktioniert die 69-Stellung?

Als 69 bezeichnet man eine sexuelle Stellung bei der ihr euch gleichzeitig gegenseitig oral befriedigt. Sein Gesicht ist an deiner Vagina und dein Gesicht an seinem Penis. Du kannst seinen Penis lecken, in den Mund nehmen und daran saugen oder vorsichtig mit den Zähnen daran knabbern. Zusätzlich kannst du auch seine Hoden mit dem Mund verwöhnen. Hast du die Hände frei, kannst du ihn auch zusätzlich streicheln.

Kurz gesagt: Dein Freund oder Mann darf sich also auf einen richtig guten Blowjob von dir freuen. Er kann währenddessen deine Vagina, deine inneren- und äußeren Schamlippen und deinen Kitzler küssen, lecken und streicheln. Er bedankt sich also mit einem genüsslichen Cunnilingus bei dir. Ob Ihr dabei übereinander oder auf der Seite liegt oder die 69-Stellung sogar im Stehen praktiziert, bleibt ganz euch und eurer Gelenkigkeit überlassen.

Was bedeutet 69?

Ihren Namen hat die 69er-Stellung wegen ihrem Schriftbild erhalten. Denn die 9 sieht aus wie eine auf den Kopf gestellte 6. So steht die 69 symbolisch für die beiden Partner und ihre entgegengesetzte Körperausrichtung. Im englischen Sprachraum ist die Sex-Stellung übrigens auch als L7 bekannt, aus eben demselben Grund. Früher wurde die Stellung 69 auch „Soixante-neuf“ genannt, denn alles aus Frankreich war damals einfach „trés chic“. Der weit verbreitete Glaube, die 69 hätte etwas mit dem Jahr 1969 und der sexuellen Revolution zu tun, wäre damit widerlegt.

Video: Das sind die 7 Lieblings-Sexstellungen der Deutschen

Natürlich ist die 69 im Countdown mit dabei, aber welche Stellung steht bei den Deutschen am höchsten im Kurs? Unser Video sagt es dir.

Stellung 69: Welche Varianten gibt es?

Mit diesen Variationen der 69er-Stellung kommen alle Beteiligten auf ihre Kosten:

  1. Die wohl am häufigsten praktizierte Variante der Stellung 69 ist es, wenn einer von euch auf dem Rücken liegt, während der andere sich auf allen Vieren in entgegengesetzter Richtung darüber befindet.
  2. Entspannter für beide kann die Sexpraktik sein, wenn ihr nebeneinander liegt. So könnt ihr euren Kopf auf den Schenkeln des Partners ablegen und habt zusätzlich die Hände frei, um euch gegenseitig zu streicheln.
  3. Eine besonders sportlich Variante der Sex-Stellung ist die stehende 69: Dein Partner steht und du hängst wie ein kleiner Koala, eben nur verkehrt herum, an ihm dran mit deinem Kopf an seinen Genitalien. Diese Variante der 69er-Stellung solltet ihr allerdings nicht zu lange ausüben. Nicht nur, dass seine Kraft wahrscheinlich bald nachlässt und du Gefahr läufst, auf den Kopf zu fallen – auch das Blut fließt vermehrt in deinen Kopf.
  4. Wollt ihr die 69-Stellung ein bisschen aufpeppen, könnt ihr zusätzlich natürlich auch Sex-Toys mit einbeziehen. Er kann dich zum Beispiel mit einem Vibrator oder einem Dildo stimulieren, während er es dir mit der Zunge besorgt. Du kannst ihm hingegen einen vibrierenden Penisring anlegen und seine Lust ins Unermessliche steigern.
69 Blowjob

Mach die 69-Stellung zum sinnlichen Erlebnis für euch beide.

Vorteile und Nachteile der 69er-Stellung

So ziemlich jeder kennt die Stellung 69, manch einer liebt sie, doch nicht jeder kann unbedingt etwas mit ihr anfangen. Denn wie jede andere Sex-Praktik hat auch die 69 ihre Vor- und Nachteile:

# Vorteile

Der größte Vorteil der 69 liegt klar auf der Hand: In dieser Position ist es euch möglich, euch zur gleichen Zeit gegenseitig zu verwöhnen. Es ist sogar möglich, dass ihr euch so gegenseitig und vor allem auch gleichzeitig zum Orgasmus bringt. Da gehört allerdings ein wenig Übung dazu. Schließlich müsst Ihr gut aufeinander eingespielt sein und genau wissen, welche Zärtlichkeiten der andere am liebsten mag. Denn beim Oralsex tickt jeder anders, auch wenn es um die 69-Stellung geht. Der eine Mann hat es gern, wenn du seinen Penis sanft küsst, der andere mag es am liebsten, wenn du ihn so weit wie möglich in den Mund nimmst und kräftig daran saugst. Wieder ein anderer steht darauf, wenn du vorsichtig mit den Zähnen an seinem besten Stück knabberst.

Tipp: Als Frau weißt du, dass auch du bestimmte Dinge beim Oralverkehr magst, während andere dich so gar nicht anmachen. Also sag ihm, was dir gefällt und worauf du gerne verzichten kannst. So wird die Stellung 69 zum sinnlichen Erlebnis für euch beide.

# Nachteile

Nicht jeder ist der Meinung, dass die 69er-Stellung vor allem Spaß bedeutet. Viele sehen die simultane Befriedigung bei der 69 als Nachteil, da man sich weder voll auf die eigene Erregung, noch ganz auf die Erregung des Partners einlassen kann, da man eben beides gleichzeitig erlebt. Böse Zungen könnten behaupten, wer so argumentiert sei einfach nicht multitaskingfähig. Aber niemand kann beurteilen, was einen selbst anmacht oder nicht. Wenn Du die 69-Stellung also als nichts Halbes und nichts Ganzes empfindest und es bevorzugst, wenn du dich voll und ganz auf dein eigenes Vergnügen konzentrieren kannst, während dein Partner dich oral befriedigt oder du eben deine ganze Aufmerksamkeit auf seinen Penis lenken willst, wenn du ihm mit dem Mund beglückst, dann ist das auch vollkommen in Ordnung.

Video: So funktioniert die 69-Stellung

Die 69-Stellung kann ein echtes Vergnügen sein und euch zu gemeinsamen Höhepunkten ungeahnter Intensität führen. Probiert aus, was euch Spaß macht und wie Ihr den jeweils anderen am besten zum Orgasmus bringen könnt. Übung macht bekanntlich den Meister und die 69 zu üben, macht obendrein eine ganze Menge Spaß! Übrigens: Wenn du offen für noch mehr Neues im Bett bist, dann probiere dich doch einmal am Facesitting.

Bildquellen: iStock/KatarzynaBialasiewicz, iStock/Tverdohlib

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Was denkst du?

  • Kirschteilchen am 04.07.2014 um 08:13 Uhr

    Ich mag die Stellung 69 nicht so gerne, weil ich mich nicht auf meine und seine Befriedigung gleichzeitig konzentrieren kann. Wenn möchte ich mich 100% ihm widmen oder aber mich komplett fallen lassen können, wenn er sich um mich kümmert. Deswegen ist die Stellung 69 für mich eher ungeeignet, um zum Orgasmus zu kommen. Fürs Vorspiel ist die Stellung 69 aber super!

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