Heimatbesuch

Darum ist es so schön im Hotel Mama

Cindy Boehmeam 04.05.2016 um 14:39 Uhr

Auch wenn wir erwachsen werden, bleiben wir doch immer Kinder – die Kinder unserer Eltern. Besonders klar wird einem das, wenn man bei Mama und Papa zu Besuch ist und sich plötzlich so fühlt, als sei man nie ausgezogen. Wir wissen, was im Hotel Mama besonders schön ist.

hotel mama

Im Hotel Mama kann man für einige Tage wieder Kind sein.

Außerdem haben immer mehr Kinder und Eltern ein freundschaftliches Verhältnis zueinander und verstehen sich gut. Man unterstützt sich gegenseitig im Haushalt: Es ist im Grunde genommen eine WG nur mit einem besser gefüllten Kühlschrank und besser geführten Haushalt.

Doch auch wenn Du nicht mehr bei Deinen Eltern wohnst, wirst Du sie sicherlich hin und wieder besuchen. Besonders, wenn man nicht in der Nähe von Mama und Papa zu Hause ist, wird man beim Wochenendbesuch schnell wieder zum Kind. Immerhin schläft man dann auch im Elternhaus und bezieht vielleicht sogar für einige Tage wieder sein altes Kinderzimmer.

hotel mama

Bei Mama ist es eben doch am schönsten.

Das macht den Besuch im Hotel Mama so schön

Wir wissen, warum es so gut tut, für einige Tage wieder im Hotel Mama einzukehren.

  • Der Kühlschrank ist immer voll: Du hältst „Tischlein deck dich“ für ein Märchen? Das ist es aber nicht – zumindest nicht bei Mutti. Der Kühlschrank und auch sonst alle Schränke sind voll mit Köstlichkeiten, die scheinbar aus dem Nichts erscheinen. Danke Mama und Papa, dass ihr eingekauft habt!
  • Mutti und Papa hören immer zu: Dein Chef nervt Dich und Dein Computer bereitet Dir Probleme? Wenn Deine Freunde Dein Gejammer vielleicht nicht mehr hören können, haben Deine Eltern immer noch ein offenes Ohr für Dich. Sie hören Dir sogar auch dann zu, wenn sie überhaupt nicht verstehen, worum es geht – nur die wenigsten Eltern haben immerhin eine Vorstellung davon, was ihr Kind den ganzen Tag im Büro am Computer macht.
  • Niemand ist fürsorglicher: Du hast von Deinen Eltern schon öfter gehört, dass Du blass oder müde aussiehst? Im Vergleich zu vielen anderen Leuten, wollen Deine Mutter und Dein Vater damit nicht nur eine Feststellung kundtun. Sie sorgen sich hingegen aufrichtig um Dich und wollen der Sache auf den Grund gehen, wegen der es Dir möglicherweise nicht gut gehen könnte. Wie lieb!
  • Es geht nichts über das Essen der Kindheit: Italienische Pasta mit exotischer Gemüsebeilage zum Lunch und scharfes Essen beim Thailänder zum Abendbrot – wenn wir erwachsen sind, können wir uns die schönsten Dinge selbst kaufen und müssen uns nicht mit selbstgeschmierten Broten begnügen. Doch wenn wir bei Mutti und Papa am Tisch sitzen, wissen wir erst wieder, was gutes Essen wirklich ist. Nichts geht über Sonntagsbraten mit der passenden Bratensoße oder Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Danke, euer Essen macht glücklich!
  • Die To-Do-Liste ruht: Normalerweise musst Du nach der Arbeit noch zum Sport und auf dem Heimweg einkaufen? Und eigentlich könnte das Badezimmer auch mal wieder einen Putztag vertragen? Vergeben und vergessen! Wenn Du bei Deinen Eltern bist, ist das Haus stets aufgeräumt und ordentlich. Auch die Aufgaben, die in Deiner eigenen Wohnung auf Dich warten, scheinen wie verschwunden. Und mal ganz ehrlich – wenn man Mutti und Papa ein wenig mit der Technik hilft oder den Abwasch übernimmt, fühlt sich das doch irgendwie besser an, als wenn man dasselbe nur für sich selbst tun muss.

Genieße die Zeit im Haus Deiner Eltern und fühle Dich für eine kurze Zeit als das, was Du für Deine Eltern noch immer bist: das Kind, das auch einst dort gewohnt hat. Es ist einfach schön, das Gefühl zu haben, nach Hause zu kommen.

Bildquelle: iStock/ YakobchukOlena, iStock/Highwaystarz-Photography

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