Praktische Snacks

Festival-Essen: Was muss man mitnehmen?

Cindy Boehmeam 26.05.2016 um 16:43 Uhr

Wenn die Festival-Saison beginnt, stellen sich viele Fragen: Welches Outfit ziehe ich an, was muss ich unbedingt mitnehmen und was zur Hölle soll ich ein Wochenende lang essen? Wir haben Tipps für Dich, welches Festival-Essen Dich bei Kräften hält, während Du zu Deiner Lieblingsmusik tanzt.

Wenn Du mit Deinen Freunden für ein Wochenende zu einem Musikfestival fährst, musst Du nicht nur mit wenig Schlaf rechnen, sondern auch Deine Ernährungsgewohnheiten etwas umstellen. Da Du Deine Lieblingsbands nicht mit leerem Magen genießen möchtest, solltest Du Dir also schon vor dem Start zum Festival überlegen, was Du in diesen Tagen essen möchtest. Vor Ort wirst Du nämlich vor allem vor drei Problemen stehen:

  • Es gibt gerade bei kleineren Festivals kaum Einkaufsmöglichkeiten.
  • Wenn Du ohne Auto zu einem Festival fährst, kannst Du nicht unendlich viel Gepäck mitnehmen und tragen.
  • Außerdem musst Du Dir überlegen, welche Lebensmittel sich auch ohne Kühlung für einige Tage halten.
festival essen

Mit Freunden auf dem Festival? Dann grillt doch gemeinsam.

Grillen oder Nudeln aus der Dose? Du hast die Wahl

Grillen auf dem Zeltplatz ist im Grunde genommen ein wahrer Klassiker. Was wäre schließlich ein Festival ohne die über den Zelten schwebenden Rauchschwaden, die nach gegrilltem Fleisch duften? Allerdings ist es auch relativ aufwendig, zu grillen. Du benötigst einen Grill sowie unter Umständen Grillkohle. Außerdem musst Du Dir Gedanken darum machen, wie Du Dein Grillgut frisch hältst. Daher ist das Barbecue eher ein Festival-Essen für den Fall, dass Du mit einer größeren Gruppe von Freunden auf dem Event bist und ihr ein Auto habt. So lohnt es sich, das Feuer für den Grill zu entfachen, und niemand muss das Zubehör in seinem Rucksack zum Gelände tragen.

Wenn Du gerne etwas Warmes essen aber nicht grillen willst, sind Fertiggerichte aus der Dose oder Tüte eine gute Alternative: Erbsen- und Buchstabensuppe, Ravioli, Yum Yum Nudeln oder Spaghetti mit Tomatensoße gibt es beinahe verzehrfertig vorbereitet. So musst Du die Gerichte nur noch erwärmen oder wie im Fall der Tütensuppen heißes Wasser hinzufügen. Um diese Lebensmittel erwärmen zu können, musst Du natürlich einen Gaskocher, Kochgeschirr und einen Dosenöffner in Dein Festivalgepäck packen. Aber auch hier gilt: Wenn Du ohne Auto reist, solltest Du das Gewicht der Konservendosen nicht unterschätzen.

festival essen

Dosen-Ravioli oder Tütensuppe?

Festival-Essen? Vor Ort kaufen!

Eine äußerst bequeme Variante für das Festival-Essen ist es, einfach auf warme Speisen zu verzichten. Stattdessen kannst Du Schwarzbrot, Knäckebrot oder Maiswaffeln mitnehmen. Diese Lebensmittel sind gut haltbar, selbst wenn es wärmer wird. Wenn Du sie belegst, hast Du den idealen Snack für Deine Tage auf dem Festival. Als Brotbelag eignen sich zum Beispiel luftgetrocknete Salami, Gemüse-Brotaufstriche, Hartkäse oder Nutella und Marmelade.

Wenn Du etwas mehr Abwechslung auf Deinem Festival-Speiseplan brauchst, gibt es noch eine Reihe von Lebensmitteln, die mehrere Tage Camping überdauern. Müsli und H-Milch ergeben ein tolles Frühstück, während eingewecktes Obst oder Apfelmus ein leckeres Dessert sind. Auch Gewürzgurken, Kekse, Cracker, Nüsse, getrocknetes Obst wie Apfelchips, Müsliriegel, Frühstücksfleisch oder Dosenfisch bilden Zwischenmahlzeiten, die sich gut im Gepäck verstauen lassen.

Wenn Du Dich im Vorfeld des Festivals lieber ganz der Vorfreude auf das Festivals widmen willst, anstatt Dich mit der Aufstellung eines Speiseplans zu beschäftigen, kannst Du Dich auch informieren, welche Möglichkeiten es in der Nähe des Festivals gibt. Häufig kann man bei größeren Festivals Shuttlebusse nutzen, die die Festival-Besucher direkt in die Nähe eines Supermarkts fahren. Auf den meisten Festivals gibt es außerdem Streetfood und Fastfood zu kaufen. Während dies bei größeren Veranstaltungen ins Geld gehen kann, sind die kulinarischen Angebote auf kleineren Festivals in puncto Preis-Leistung-Verhältnis fair.

Bildquellen: iStock/monkeybusinessimages, iStock/gpointstudio

Kommentare