Biokosmetik

Biokosmetik ist im Moment in aller Munde und hat sich in den letzten Jahren zum Renner auf dem Kosmetikmarkt gemausert. Die vielfältigen Produkte können schon längst mit den herkömmlichen Schönmachern mithalten und begeistern immer mehr Beautyfreunde. Bist auch Du in Sachen Biokosmetik auf den Geschmack gekommen und möchtest Dich mit ein paar Hintergrundinfos rund um das Thema versorgen? Dann bist Du hier genau richtig!

Störende Zusatzstoffe können besonders Allergikern den Spaß an verschönernden Kosmetikprodukten vermiesen und für unschöne Reaktionen Deiner Haut sorgen. Biokosmetik bietet eine willkommene Alternative, die eine Schönheitsbehandlung ohne Reue verspricht. Nicht umsonst gibt es mittlerweile in jeder Drogerie ständig wachsende Regale mit natürlichen Beautyprodukten und die Biokosmetik-Branche freut sich über enorme Verkaufszahlen. Doch als Neuling fühlt man sich vom riesigen Biokosmetik-Angebot schnell überfordert und kann sich gar nicht zwischen den unterschiedlichen Produkten und Anbietern entscheiden. Hier findest Du eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Infos zum Thema Biokosmetik, die ein wenig Licht ins Dunkel bringt.

Biokosmetik ist der Schlüssel zur Schönheit

Biokosmetik: Pflege Dich natürlich schön!

Biokosmetik: Was ist das eigentlich?

Der Begriff „Biokosmetik“ ist bisher nicht eindeutig rechtlich definiert und geschützt, was bei den Anwendern ab und zu für Skepsis und Verwirrung sorgt. 1993 wurde erstmals der Versuch unternommen, das Feld etwas abzugrenzen. Das Bundesgesundheitsministerium schlug eine Definition vor, die die zugelassenen Konservierungsstoffe begrenzte und forderte, dass alle verwendeten Rohstoffe „pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs“ sein sollten. Sieben Jahre später mischte sich dann sogar der Europarat ein und gab 2000 noch strengere Richtlinien vor. Nun sollten auch gesundheitsgefährdende Verunreinigungen vermieden werden und die natürlichen Beautyhelferlein sollten ausschließlich mit Hilfe von physikalischen, mikrobiologischen und enzymatischen Methoden verarbeitet werden. Durch diese Vorgaben soll die Biokosmetik transparenter gemacht, und möglichen „schwarzen“ Schafen im Biokosmetik-Regal das Leben schwer gemacht werden.

Biokosmetik: Wie erkenne ich die natürlichen Produkte?

Damit Du nicht planlos vor den Regalen der Kosmetikhersteller stehst und zum Schluss statt des gesuchten Naturwundermittels ein herkömmliches Beautyprodukt in den Händen hältst, wurden die verschiedensten Gütesiegel für Biokosmetik entwickelt. Die gängigen Zertifizierungen setzen voraus, dass pflanzliche Rohstoffe mindestens teilweise aus ökologischem Anbau stammen. Je nach Gütesiegel werden jedoch andere Kriterien bewertet und jede Organisation legt Wert auf unterschiedliche Aspekte. Um einen Überblick zu bekommen, kannst Du bei den Organisationen detaillierte Informationen zu den Vergabekriterien sowie Herstellerlisten einsehen. Je nach Organisation werden neben der Art der Rohstoffe auch die Art von Anbau, Gewinnungs- und Verarbeitungsmethoden sowie soziales und ökologisches Engagement der Unternehmen überprüft. Die Siegel findest Du auf den Verpackungen von Biokosmetik-Produkten, sodass Du mit einem Blick siehst, ob es sich bei Deinem Lieblingsprodukt um Biokosmetik handelt oder nicht. Wird Kosmetik ohne entsprechendes Label als Biokosmetik bezeichnet, muss es sich nicht um einen Versuch handeln, Dich als Verbraucher in die Irre zu führen, denn manche Hersteller verzichten aus Kostengründen auf eine Zertifizierung, obwohl ihre Produkte den Anforderungen genügen. Die meisten Labels werden außerdem nur für Produkte vergeben, bei denen keine Tierversuche, Gentechnik und ionisierende Strahlung zum Einsatz kommen.

Biokosmetik: Was steckt in den natürlichen Töpfchen und Tiegeln?

Die Inhaltsstoffe, die in der Biokosmetik zum Einsatz kommen, unterscheiden sich stark von denen, die der normale Beauty-Junkie in herkömmlichen Cremes und Lotions findet. Meist werden pflanzliche, mineralische oder tierische Inhaltsstoffe verarbeitet, die mit ihren synthetischen Verwandten locker mithalten können. Ganz oben auf der Einkaufsliste der Biokosmetik-Hersteller stehen jedoch natürliche Öle, Fette und Wachse wie Arganöl, Olivenöl, Sojaöl, Sheabutter, Kakaobutter oder Bienenwachs, die Deine Haut in kürzester Zeit babyweich pflegen. Als Rohstoff für Waschgele oder Peelings spielt außerdem Zucker eine wesentliche Rolle, mit Hilfe von Enzymen gewonnenes Ethanol kommt, wie zum Beispiel bei der Herstellung von Deodorants und Parfums, zum Einsatz. Für einen wohltuenden Duft sorgen verschiedenste ätherische Öle, Kräuterextrakte und Blütenwässer sowie natürliche Aromen. Die Verwendung von Emulgatoren und Konservierungsstoffen ist in der Regel bei Biokosmetik eingeschränkt auf natürliche oder naturnahe Substanzen, sodass Du davon ausgehen kannst, dass keine schädlichen Stoffe Deine Haut ins Ungleichgewicht bringen. Häufig stammen die Rohstoffe für Naturkosmetika aus kontrolliertem biologischem Anbau und sind nicht mit gefährlichen Düngemitteln belastet.

Biokosmetik: So wird Dein Zuhause zum Beautylabor!

Wenn Du Dir den Gang in die nächste Drogerie und zusätzlich auch noch ein paar Euro sparen möchtest, funktioniere Deine Küche doch einfach kurzerhand zum Schönheitstempel um und stelle Deine eigene Biokosmetik her. Mit einer kleinen Grundausstattung kannst Du meist schon vielfältige Produkte herstellen, die Deine Beautyroutine revolutionieren werden. Egal, ob Du eine Maske oder eine Creme herstellen möchtest… Deiner Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl an natürlichen Inhaltsstoffen ist riesig und viele der Wundermittel verstecken sich oft schon in Deinen Küchenschränken. Sollte Dir aber doch einmal eine Zutat fehlen, wirst Du in den unzähligen Onlineshops, die sich auf Biokosmetik und deren Inhaltsstoffe spezialisiert haben, oder in der nächstgelegenen Apotheke sicher fündig. Kreiere Deine ganz individuelle Pflegelinie und entscheide jeden Tag aufs Neue, welche Inhaltsstoffe und welche Biokosmetik-Produkte gerade für Dich und Deine Haut die richtigen sind.

Biokosmetik hat in den letzten Jahren den Beautymarkt revolutioniert und kann sich weltweit über viele Fans freuen. Die oft mit einem vertrauenswürdigen Gütesiegel ausgezeichneten Produkte garantieren Dir ein schadstofffreies Beautyerlebnis und entlasten Deine Haut. Durch ihre hohen Qualitätsstandards können Biokosmetik-Produkte locker mit altbewährten Cremes und Lotions mithalten und sind ein Muss in jedem Badezimmer. Tue Dir und Deinem Körper etwas Gutes und setze auf Biokosmetik!

Bildquelle: Thinkstock/istock/Elena777


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Was denkst du?

  • Lissmarie am 23.04.2015 um 12:38 Uhr

    Ich schwöre total auf die Bio- bzw. Bienenkosmetik von www.ajovita.de. Keine Tierversuche, keine nervigen Allergene, endlich hab ich meine Ruhe 😉

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  • styleprincess21 am 10.07.2014 um 12:33 Uhr

    Ich finde, es sollte nur noch Biokosmetik geben. Man kann ruhig ein paar Euros mehr ausgeben, wenn dafür keine Tierversuche mehr durchgeführt werden oder krebserregende Stoffe verwendet werden.

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  • yellowprincess am 07.07.2014 um 13:43 Uhr

    Gerade wenn man empfindliche Haut hat oder zu Allergien neigt, ist Biokosmetik die einzige Lösung!

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  • andalericandare am 02.07.2014 um 17:30 Uhr

    ich verwende für mich, meinem mann und die jungs (1 u. 4) nur biokosmetik. weil wir zu allergien neigen und so schon präventiv arbeiten.

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  • HolidayPerle am 30.06.2014 um 13:34 Uhr

    Ich achte auch verstärkt auf Biokosmetik, einfach weil das Bewusstsein dafür in den letzten Jahren sehr gestiegen ist und das finde ich auch gut so. Warum nur Bio essen, man sollte sich auch Gedanken darüber machen, was man sich so Tag für Tag ins Gesicht schmiert und da kann die Lösung nur Biokosmetik heißen!

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