Cardiotraining

Wer mit Sport abnehmen möchte, kommt am so genannten Cardiotraining nicht vorbei. Egal, wie viele Kilos Du los werden willst: Das Cardiotraining verspricht, Deinem Traumkörper mit ein bisschen Fleiß ein ganzes Stück näher zu kommen und Deiner Gesundheit gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Erfahre hier, was genau das Cardiotraining ausmacht und was Du dabei beachten musst!

Cardiotraining ist nicht nur die bekannteste Trainingsform zum Abnehmen, es ist auch noch unglaublich vielseitig. Einfach gesagt umfasst das Cardiotraining jegliche Art von Sport, die Deine Herzfrequenz über einen längeren Zeitraum hinweg erhöht. Eingeschlossen sind dabei so verschiedene Aktivitäten wie Joggen, Fahrrad fahren, Schwimmen, Seilspringen oder eine Runde auf dem Crosstrainer. Auch Treppensteigen, ein zügiges Spazierengehen oder Wandern fallen unter das Cardiotraining. Damit dieses auch effektiv ist, muss der Zeitraum, in dem Du Deine großen Muskelgruppen in Bewegung hältst, mindestens 12 Minuten betragen. Machst Du dies mindestens dreimal die Woche – am besten sogar noch in Kombination mit einem Muskelaufbautraining – ergibt das für Dich ein optimales Ganzkörpertraining.

Cardiotraining hilft nicht nur beim Abnehmen

Zuallererst stärkt das Cardiotraining Deine Ausdauer, weshalb es auch als Ausdauertraining bezeichnet werden kann. Der Begriff „Cardio“ leitet sich außerdem von „kardiovaskulär“ ab, was bedeutet, dass etwas den Blutkreislauf bzw. das Herz und die Blutgefäße betrifft. Das Cardiotraining hat also auch eine positive Wirkung auf Dein Herz-Kreislauf-System. Studien haben beispielsweise gezeigt, dass ein regelmäßiges Ausdauertraining den Blutdruck sowie das Herzinfarktrisiko senken kann. Eine weitere Bezeichnung ist deshalb auch Herz-Kreislauf-Training. Weil ein stärkeres kardiovaskuläres System nun aber mehr Kapillargefäße enthält, die wiederum mehr Sauerstoff in die Zellen Deiner Muskeln liefern, können Deine Muskeln bei einem regelmäßigen Ausdauertraining auch mehr Fett verbrennen – sowohl während des Trainings, als auch dann, wenn Du gerade keinen Sport treibst. Weil die Ausübung des Sports zudem einen hohen Kalorienverbrauch mit sich bringt, führt für Leute, die ernsthaft abnehmen wollen, kaum ein Weg am Cardiotraining vorbei. Da es nicht nur positive Effekte auf Dein Herz-Kreislauf-System hat, sondern auch Dein Immunsystem stärkt und Thrombosen sowie Durchblutungsstörungen vorbeugt, lohnt es sich gleich zwei-, wenn nicht sogar dreifach, mehrmals die Woche eine zügige Fahrradtour zu machen oder eine Runde joggen zu gehen: für Deine Traumfigur und Deine Gesundheit!

Cardiotraining hat viele positive Effekte

Cardiotraining macht gute Laune

Cardiotraining ist so gut wie immer und überall möglich

Dass das Cardiotraining so viele sportliche Tätigkeiten umfasst, heißt gleichzeitig, dass Du es fast immer und überall ausführen kannst! Ob Du im Fitnessstudio auf dem Crosstrainer, Laufband oder Fahrrad Gas gibst, draußen Rad fährst oder eine Runde Joggen gehst, eine Weile schwimmst oder auch, wenn Du zu Hause einfach eine Weile Seil springst – das alles ist Cardiotraining oder kann zumindest welches sein, wenn Du darauf achtest, dass Deine Herzfrequenz erhöht ist. Auch zeitlich solltest Du für eine dieser Ausdauer fördernden Aktivitäten Zeit finden oder schaffen können – immerhin benötigst Du für ein effektives Herz-Kreislauf-Training nicht mal eine halbe Stunde! Mit anderen Worten bedeutet das: Es gibt keine Ausrede, Dich vor dem Cardiotraining zu drücken – keine Zeit oder Lust, zum Fitnessstudio oder einer sonstigen Sportanlage zu fahren, zählt nicht!

Cardiotraining am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Für die Fettverbrennung ist das Cardiotraining am effektivsten, wenn Du es direkt morgens nach dem Aufstehen und auf nüchternen Magen betreibst, denn dann verbrennt Dein Körper das meiste Fett! Das liegt daran, dass Dein Kohlenhydratspeicher morgens in der Regel leer ist und Dein Körper für die Energie, die er für das Ausdauertraining benötigt, nun Deine Fettreserven anzapfen muss. Außerdem kannst Du aber auch die so genannte Nachbrennphase bzw. den „Afterburn-Effekt“ optimal ausnutzen, wenn Du das Herz-Kreislauf-Training am Morgen hinter Dich bringst. Dies ist der Zeitraum, in dem Dein Körper das meiste Fett verbrennt, denn für die mehrstündigen Regenerationsprozesse nach dem Training benötigt er noch einmal viel Energie. Trainierst Du nun abends und gehst kurz darauf ins Bett, kann die Nachbrennphase nicht optimal genutzt werden, da Dein Körper die Stoffwechselvorgänge für die Schlafphase herunterfährt. Darüber hinaus lohnt sich das Cardiotraining am Morgen auch deshalb, weil dabei Endorphine ausgeschüttet werden, die Dir nach einem morgendlichen Training den Tag mit guter Laune versüßen. Unterstützt werden sie dabei natürlich von der Tatsache, dass Du den Punkt „Ausdauertraining“ von Deinem Tagesplan bereits erfolgreich abhaken kannst!

Als Anfänger solltest Du Dich beim Cardiotraining nicht überanstrengen

Auch wenn das Cardiotraining Dir die verlockende Möglichkeit bietet, viele Kalorien zu verbrennen, solltest Du es am Anfang nicht übertreiben. Wer zu früh zu viel will und sich überanstrengt, riskiert neben Muskelkater nämlich auch eine körperliche Überbelastung, die zu Muskelverletzungen wie Muskelfaserrissen führen kann. Stattdessen solltest Du also lieber klein anfangen, das heißt kleine Cardioeinheiten von 12 bis 15 Minuten bei gleichmäßiger Geschwindigkeit absolvieren und die Zeit langsam steigern. Wenn Du so weit bist, dass Du ohne Probleme 45 Minuten durchhältst, kannst Du auch die Widerstände und die Geschwindigkeit steigern bzw. variieren. Um nicht gleich wieder den Spaß am Cardiotraining zu verlieren, solltest Du Dir zudem am Anfang eine Trainingsvariante aussuchen, die Dir liegt. Wenn Du also absolut keine Lust darauf hast, 15 Minuten lang auf dem Laufband zu laufen – was die meisten Anfänger übrigens sowieso überfordern würde – fährst Du stattdessen einfach Fahrrad oder steigst auf den Crosstrainer. Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass Du als Anfänger Geduld haben solltest. Nicht jeder bemerkt bereits nach kurzer Zeit sichtbare Erfolge, was nicht weiter tragisch ist und Deine Motivation dementsprechend nicht mindern sollte. Halte also durch, steigere Dich langsam und behalte Dein Ziel sowie die zahlreichen Vorteile des Cardiotrainings dabei immer im Auge!

Das Cardiotraining ist ein echter Allrounder: Du kannst Dich damit fit und gesund halten, Deine Fettverbrennung fördern und Deinem Körper somit im Gesamten etwas Gutes tun. Weil Du dabei aus einer ganzen Reihe verschiedener Aktivitäten diejenige auswählen kannst, die Dir am meisten liegt und Spaß macht, sollte es Dir außerdem nicht an Motivation mangeln. Probiere das Cardiotraining also einmal aus – eine Gelegenheit dazu bietet sich Dir garantiert und ein gutes Gewissen nach dem Training sowie ein fantastisches Gefühl, wenn Du es erfolgreich schaffst, Deine Leistung zu steigern, ist Dir gewiss!

Bildquelle: iStockphoto/monkeybusinessimages


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Was denkst du?

  • Yasmee am 15.12.2014 um 16:38 Uhr

    Ich mag Cardiotraining gerne. Mir fällt es zwar immer schwer, mich aufzuraffen, aber nachher bin ich immer stolz auf mich, wenn ich es hinter mir habe. Ausdauer war schon immer meine Stärke. Wenn ich also einmal mit Cardiotraining anfange, bin ich gut dabei. Nur Krafttraining ist nicht so mein Ding.

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