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In diesen Gyms macht das Training Spaß!

Miriam Bektasiam 14.06.2017 um 14:59 Uhr

Die Hantelbank im grellen Neonlicht mit den Radiohits von gestern im Hintergrund hat endgültig ausgedient. Vergiss also das Warten auf den Crosstrainer im muffigem Cardioraum – die neuen Gyms sind um einiges aufregender als die angestaubten Massenfitnessstudios von gestern. Wir verraten dir, wo das Training wirklich Spaß macht.

Alle wollen ihn: Den perfekten Body – und das vor allem durchtrainiert. „Strong is the new sexy!“, so lautet das neue Fitness-Kredo. Ob Tabata, Breakletics oder Krafttraining – wer seinen Körper stählen will, bewegt sich ins Gym. Und dort musst du dich heute nicht mehr beim Zumba-Kurs oder bei der Beinpresse langweilen. Die neuen Fitness-Clubs sind richtig cool geworden und erinnern mit ihrem edlen Ambiente mehr an Underground-Clubs als an überfüllte Muckibuden oder verlegen das Training sogar gleich ins Freie.

Gemeinsam macht das Training gleich doppelt so viel Spaß.

Cycling Studios

Angefangen hat alles mit Soul-Cycle in New York: Dort ist das Workout auf den stationären Fahrrädern längst so populär wie Yoga bei uns. Kein Wunder, denn die Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining lässt sich am besten als tosende Party in einem dunklen Raum mit lauter Musik beschreiben: House, Hip Hop, Elektro – die Trainer stellen für jeden Kurs eine Playlist zusammen, zu der du wahrscheinlich auch auf der Tanzfläche ausflippen würdest. Wo? Bei Becycle in Berlin oder Hicycle in Hamburg. Kostenpunkt? Ca. 20 Euro pro Trainingseinheit. In den USA gibt es übrigens bereits Running-Studios, in denen du statt zu radeln gemeinsam mit anderen auf dem Laufband schwitzen kannst.

Music Fitness Clubs

Fitnessstudio mal anders: Mit einem Mix aus Sport, Musik und Design hebt die neue Fitness-Kette John Reed die Welt des konventionellen Trainings aus den Fugen. Hier gibt es nicht nur verschiedenste Trainingsmöglichkeiten für jedes Level, sondern die Clubbing-Atmosphäre, die zu Höchstleistungen motiviert, gleich obendrauf: Das DJ-Pult ist das zentrale Element der Studios, die mit ihrem urbanen Innendesign eher an ein cooles Loft als an die sterile Einrichtung eines Gyms erinnern. Kostenpunkt: ab ca. 20 Euro pro Monat.

What a great view – Studio Duesseldorf Bilk. #PUMPUPTHEGYM #johnreedfitness 📷 @mariodaragnio

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Boutique Fitness Studios

Seit einigen Jahren entwickeln sich Boutique-Fitnessstudios zu globalen Phänomen, die die Mainstream-Fitness-Industrie grundlegend verändert haben. Begonnen hat der Trend mit EMS-Studios wie zum Beispiel der Fitbox oder Pilates-Studios. Besondere Merkmale der kleinen, inhabergeführten Studios: der bessere Spezialisierungsgrad, die persönliche Betreuung bei Workouts und der Member-Charakter. Gerade erleben übrigens Barre Studios ein Hoch. Besonders begehrt ist das Ballerina-Training nämlich bei Supermodels und sportverrückten Celebrities. Kürzlich hat der erste SYPC® Boutique-Barre-Club in München eröffnet. Mitgliedschaften starten ab ca. 60 Euro pro Monat.

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Community Training Clubs

In vielen Großstädten formieren sich gerade Outdoor-Trainings und Running-Gruppen. Wer hat schon Lust bei schönem Wetter im stickigen Fitnessstudio zu sitzen, wenn er draußen im Park ein Outdoor-Functional-Training bekommen kann? Der Vorteil: Der Trainer kann dich bei kleinen Gruppen besser kontrollieren und du kannst nicht schummeln. In Berlin zu finden bei Nike, GetOut oder Gymflow. Kostenpunkt für ein Einzelticket: je nach Community Club.

Hast du auch Lust bekommen, draußen eine Runde zu drehen? Wir wollen auf jeden Fall sofort mitfeiern und mitmachen! Wie findest du die neuen Gyms? Probierst du immer wieder gerne neue Fitness-Trends aus oder bleibst du deinem Gym oder deiner Lieblingssportart schon seit Jahren treu? Wir sind gespannt auf deine Meinung in den Kommentaren.

Bildquellen: iStock/nd3000/Jacob Ammentorp Lund

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