Kaffee – Wenn dem Körper Koffein fehlt!
Kaffee: Ohne ihn würden viele Menschen oft müde sein

Kaffee: Bei Entzug treten schnell Abhängigkeitssymptome
auf

Leidenschaftliche Kaffee-trinker dürften schon häufig den stechenden Kopfschmerz verspürt haben, wenn der Koffein-spiegel im Körper langsam wieder absinkt. Denn das schwarze Gold zählt nicht ohne Grund zu den Suchtmitteln und verursacht im Körper ähnliche Entzugs-erscheinungen wie illegale Drogen.

Wenn morgens der köstliche Geruch von Kaffee durch das Zimmer schwebt, wachen manche Menschen erst so richtig auf. Und eine schöne heiße Tasse Kaffee gehört genauso zu einem guten Frühstück dazu, wie frische Brötchen und Frühstückseier. Im Büro trifft man sich dann mit der Arbeitskollegin während der Pause – gerne mit einer Tasse Kaffee. Und am späten Nachmittag braucht man dann noch mal dringend einen Koffeinschub, um die Präsentation auch noch rechtzeitig fertig zu bekommen. Über den Tag verteilt können so schnell einige Tassen Kaffee zusammen kommen. Immerhin gibt uns das schwarze Gold Kraft und Energie, lässt Müdigkeit verschwinden und den Körper wieder aufleben.

Doch bei Koffeinmangel treten im Körper schnell Entzugserscheinungen auf, die für Suchtmittel typisch sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung. Kein Wunder, gehört Kaffee doch zu den wenigen legalen Suchtmitteln unserer Gesellschaft. Bei konstant hohem Koffeinspiegel gewöhnt sich der Körper an die Leistungsfähigkeit und arbeitet auch während der eigentlichen Ruhephasen auf Hochtouren. Denn der Wirkstoff im Kaffee zielt auf Rezeptoren, die dem Körper normalerweise Pause signalisieren. US-Forscher vom College of Medicine der University of Vermont fanden heraus, dass Koffein den Blutfluss im Körper verringert, weil es die Blutgefäße verengt. Sobald der Koffeinfluss gestoppt wird, erhöht sich der Blutfluss im Gehirn und Kopfschmerzen entstehen.

Bereits zwölf Stunden nach der letzten Tasse Kaffee können die ersten Symptome auftreten, nach 20 Stunden erreiche man das Maximum der Entzugserscheinungen, fanden andere Forscher im Rahmen einer Studie über Psychopharmaka heraus. Deutlich wurden die Mangelerscheinungen bei Menschen, die am Wochenende über Kopfschmerzen und Müdigkeit klagten, weil sie ihre gewohnte Kaffeedosis nicht zu sich nahmen. “Das Problem dabei ist, dass das Gehirn eine ständige Koffein-Dosis bemerkt und sich daran gewöhnt. Deshalb wirkt Koffein umso weniger, je mehr man davon zu sich nimmt”, erklärte Hartmut Göbel, Leiter der Schmerzklinik Kiel, in einem “pressetext”-Interview.

Auch in der Medizin wird Koffein heutzutage bei der Behandlung von Kopfschmerzen und Depressionen eingesetzt. Diese Maßnahme wird aber von vielen Experten kritisiert, denn mehr Kaffee bedeutet nicht auch mehr Energie. Viele Schmerzmittel zur Bekämpfung von Kopfschmerzen und Depressionen werden mit Koffein gemischt, wodurch sich laut kritischen Experten allerdings die Abhängigkeit erhöhen kann. Denn viele Schmerzpatienten hoffen darauf, dass die Einnahme von 20 oder 30 Tabletten zu einer Linderung ihrer Probleme führt, die Wirkung aber nicht zunimmt.


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Was denkst du?

  • crazy_honeybabe am 26.12.2010 um 13:31 Uhr

    ohne kaffe braucht man mich in der früh gar nicht ansprechen 😀 !

    Antworten
  • crazy_honeybabe am 26.12.2010 um 13:31 Uhr

    ohne kaffe braucht man mich in der früh gar nicht ansprechen 😀 !

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  • Elementarteil am 27.11.2010 um 14:03 Uhr

    Oh ja ich bin süchtig nach Kaffe ...ohne geht gar nicht

    Antworten
  • koketti am 22.11.2010 um 14:16 Uhr

    Auf Kaffee könnte ich einfach nicht verzichten. Meine Tasse am Morgen muss einfach sein!

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