Karma Yoga

Von Karma haben wir ja sicher alle schon einmal gehört. Doch was hat es mit Karma Yoga auf sich? Ist es möglich unser Karma mit den richtigen Übungen zu beeinflussen? Für wen eignet sich Karma Yoga besonders? Was wirklich hinter Karma Yoga steckt, erfährst Du hier!

Karma Yoga des Handelns

Karma Yoga leben

Was ist Karma Yoga?

Karma Yoga wird auch als „Yoga des Handelns“ oder „Yoga des selbstlosen Dienens“ bezeichnet. Die Grundlage des Karma Yoga bildet die Bhagavad Gita – die bei uns bekannteste heilige Schrift Indiens. Als zentrale Aussage zum Handeln im Sinne des Karma Yoga heißt es darin:

„Du hast ein Recht auf das Handeln, aber nur auf das Handeln, niemals auf dessen Früchte; lass nicht die Früchte Deines Wirkens Dein Beweggrund sein, noch sei der Tatenlosigkeit verhaftet. Gefestigt im Yoga, vollbringe Deine Taten, indem Du der Anhaftung entsagst und gleichmütig bist gegenüber Misserfolg und Erfolg.“ (II, 47 f.)“

Demnach lehrt uns Karma Yoga in jeder Situation zu tun, was gerade zu tun ist. Jedoch ohne uns von Lust oder Unlust leiten zu lassen und ohne dabei bestimmte Ergebnisse anzustreben – weder für uns noch für andere.

Wie funktioniert Karma Yoga?

Im Karma Yoga werden keine bestimmten Praktiken wie Körperübungen oder Meditation angewandt. Vielmehr dreht sich alles um das Verhalten und Handeln im gewöhnlichen Alltag. In Letzteren lässt sich Karma Yoga übrigens perfekt integrieren, da es jederzeit und überall ausgeübt werden kann. Neben der Theorie ist also das persönliche Erleben praktischer Situationen von großer Bedeutung. Man kann den Karma-Yoga-Unterricht auch als eine philosophisch-psychologische Lebensschule bezeichnen. Er kann sowohl individuell, als auch in Kleingruppen stattfinden und setzt sich wie folgt zusammen:

  • Vermitteln der Grundlagen über das nicht zielgerichtete Handeln und die Eigenschaften, die dazu unerlässlich sind: Urvertrauen, Selbstwertgefühl, Gleichmut.
  • Praktisches Einüben und Erfahren, indem der Karma-Yoga-Lehrer den Lernenden im Alltag begleitet, z.B. beim Einkaufen, Besuch bei Freunden, bei der Hausarbeit.
  • Gespräch über persönliche Erfahrungen im Alltagsleben (z.B. im Beruf, in der Familie) zwischen den Lektionen, Analyse und erarbeiten neuer Erkenntnisse.

Karma Yoga kann Dir zu mehr Abgeklärtheit verhelfen, das Urvertrauen und Dein Selbstwertgefühl stärken. Wenn Du schwierige Situationen ruhiger und gelassener angehen und ertragen können möchtest, dann kann Karma Yoga eine Möglichkeit für Dich sein. Es lässt Dich bestenfalls sorgenfreier durchs Leben gehen, mehr Zufriedenheit erlangen und neue Lebensfreude schöpfen. Diese positiven Wirkungen von Karma Yoga auf die Psyche kann auch die körperliche Gesundheit beeinflussen – selbst, wenn es eine Krankheit nur erträglicher macht. Wenn Du mehr Wege des Yoga entdecken möchtest, findest Du hier weitere Yoga-Arten.

Bildquellen: iStock/anyaberkut, iStock/ipopba


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