Schuhe aus!

5 Gründe, warum barfuß laufen gesund ist

Susanne Falleram 09.09.2016 um 14:25 Uhr

Gönn Deinen Füßen öfter mal eine Pause von zu engen, kleinen oder hohen Schuhen. Barfuß laufen ist gesund! Ja, richtig gehört: Das Herumtappsen mit nackten Füßen ist nicht nur unglaublich befreiend und bequem, sondern wirkt sich auch noch gesundheitlich positiv aus. Das führen wir für Dich natürlich etwas genauer aus: Fünf Gründe für das gelegentliche Fuß-FKK liest Du hier.

Nichts gegen High Heels, Pumps und Co., aber wenn wir nach einem langen Tag nach Hause kommen, könnten sie nicht schneller in einem hohen Bogen in der Ecke landen. Sogar Sneaker streifen wir abends nur zu gerne von unseren Füßen, weil eben jene in ihnen schwitzig geworden sind und sich irgendwie gefangen gefühlt haben.

Barfuß laufen gesund

Tapps, tapps, tapps: Barfuß laufen ist unglaublich befreiend.

Ein Plädoyer fürs Barfußlaufen: 5 Gründe, warum es gesund ist

Klar, im Büro sollte man vielleicht nicht ohne Fußbekleidung auftauchen. Aber in der Freizeit, zum Beispiel am Wochenende zu Hause oder bei einem kleinen Spaziergang an einem See oder im Park hast Du genug Möglichkeiten, um auf Schuhe zu verzichten. Das Barfußlaufen ist deshalb so gut:

1. Die Fußmuskulatur wird trainiert

Diesen positiven Effekt hast Du vor allem dann, wenn Du in der Natur herumläufst. Die Füße müssen sich hier nämlich immer wieder einem anderen Untergrund anpassen, der von Unebenheiten gezeichnet ist. Die Zehen krallen sich in den Boden, Ballen, Ferse und Fußseiten versuchen, die Balance zu halten. Das trainiert ganzheitlich die Fußmuskeln, die sich zu allen Seiten mal dehnen und zusammenziehen müssen.

2. Fußfehlstellungen wird vorgebeugt

Plattfüße, Senkfüße, Spreizfüße, Hohlfüße, Knickfüße: Es gibt schier unendlich viele Varianten von Fehlstellungen, die sich bei einem Fuß durch das falsche Schuhwerk und eine unterentwickelte Fußmuskulatur entwickeln können. Wenn Du diese also trainierst, kannst Du dem Ganzen gleich entgegenwirken. Wenn eine Fehlstellung allerdings schon ausgeprägt ist, lässt sie sich nicht so einfach beheben, aber durch eine kräftige Muskulatur immerhin etwas verbessern.

3. Barfuß laufen ist wie eine Fußreflexzonenmassage

Warum extra für eine Massage bezahlen, wenn man es auch ganz natürlich haben kann? Laufe draußen einfach mal über Wiesen, kleine Wurzeln und Hügel, Du wirst an Deiner Fußsohle sofort merken, wie angenehm das ist. Und wie Du sicher weißt, laufen hier auch besonders viele Nervenenden aus dem gesamten Körper zusammen, sodass sich die Fußreflexzonenmassage ganzheitlich entspannend und wohltuend auswirkt.

4. Rückenschmerzen werden reduziert

Schuhe, die so gar nicht ergonomisch geformt sind, sorgen nicht nur für eine Fehlstellung der Füße, sondern auch gleich der Wirbelsäule und damit des gesamten Körpers. Barfuß nimmt der Körper wieder eine natürliche Position ein. Noch besser wird Deine Haltung und Dein Gang, wenn Du das Abrollen der Füße langsam aber stetig trainierst.

5. Kalte Füße werden einfach weggelaufen

Wusstest Du, dass enge Socken und Schuhe die Blutzirkulation in den Füßen einschränken und man deshalb auch so eingepackt kalte Füße bekommen kann? Beim Barfuß laufen ist der Blutdruck dagegen nicht gehemmt. Und wenn Dir doch mal untenrum kühl werden sollte, legst Du einfach eine Decke oder eine Wärmflasche über die Füße. Auch ein paar weiche, lockere Kuschelsocken können helfen.

Barfuß laufen

Überzeugt von unseren Argumenten? Dann Schuhe aus und losgelaufen!

Bildquelle: iStock/Sjale, iStock/Vladdeep

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