Stiftung Warentest

Cola-Test: Schadstoffe in vielen Limos gefunden

Cindy Boehmeam 27.05.2016 um 15:09 Uhr

Die Stiftung Warentest hat 30 verschiedene Sorten Cola getestet. Die Ergebnisse verpassen unserer Lust auf Erfrischungsgetränke aber einen ordentlichen Dämpfer. Einige Colas enthalten schädliche Stoffe und nur wenige Sorten konnten die Tester im Cola-Test überzeugen.

Natürlich ist Cola ungesund, weil sie ziemlich viel Zucker enthält. Das sollte jeder schon in seiner Kindheit von den Eltern gelernt haben. Aber in vielen Colas stecken noch weit bedrohlichere Dinge als Zucker, wie die Stiftung Warentest nun herausgefunden hat.

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Welche Cola kann man bedenkenlos genießen?

Insgesamt hat die Stiftung Warentest ihre Untersuchungen an 30 Cola-Sorten durchgeführt. Alle möglichen Varianten sind unter den Testobjekten vertreten: Klassische Cola sowie zuckerfreie Alternativen, Markengetränke wie Coca-Cola und Pepsi, Discounter-Cola und geschmackliche Experimente wie Dr Pepper oder Red Bull Cola. Bei so vielen koffeinhaltigen Limos im Test sollte man doch meinen, dass ein großer Teil von ihnen positive Ergebnisse verzeichnen kann. Die Realität sieht anders aus: Nur vier Colas schnitten im Test mit “gut” ab.

Cola-Test: Pepsi Light und Club Cola verlieren

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Im Cola-Test punkten nur wenige.

Neben Wasser, Zucker, Kohlensäure, Farbstoffen, Phosphorsäure, Koffein und Aromen haben die Tester noch einige Dinge gefunden, die in Cola nichts zu suchen haben. Erschreckenderweise haben mehrere Limos für die Gesundheit schädliche Stoffe enthalten. So hat die Stiftung Warentest den Stoff Chlorat in Pepsi Light gefunden, welcher vermutlich aus Desinfektions- oder Reinigungsmitteln stammt. Auch die Club Cola konnte nicht glänzen. Viel mehr wurde in ihr der Schadstoff 4-MEI gefunden, der aus dem zugesetzten Farbstoff der Cola stammt und unter Verdacht steht, krebserregend zu sein. So zählen Pepsi Light und Club Cola zu den Verlierern des Tests und konnten nur mit der Note “mangelhaft” aus den Untersuchungen hervorgehen. Auch Redbull Cola schockt: Der Energy-Drink enthält mehr Alkohol, als in Erfrischungsgetränken zulässig ist.

Wenn Du Dich für die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung interessierst, kannst Du diese entweder auf der Homepage der Stiftung Warentest ansehen oder sie im “test”-Heft 06/2016 lesen.

Wir sind etwas verwundert, wie so viele Cola-Sorten so schlecht abschneiden können. Vielleicht sollte man noch seltener zu der Limo greifen, als man es ohnehin schon tut.

Bildquelle: iStock/ nensuria, iStock/ punsayaporn

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