Diese Schlafstellung ist schlecht
Katharina Meyeram 05.09.2017

Hach, schlafen! Während unsere Eltern uns als Kinder manchmal schon fast ins Bett prügeln mussten, gibt es heute kaum etwas, das wir lieber machen, als für ein paar erholsame Stunden ins Reich der Träume abzudriften. Doch eine der wohl beliebtesten Schlafstellungen soll ganz und gar nicht so gut für dich sein.

Schlafen macht gesund! In der Nacht gibst du deinem Körper und deinem Geist die Möglichkeit, sich von den Strapazen der vorherigen Tages zu erholen. Eine beliebte Haltung dabei ist, sich zu einer kleinen, kompakten Kugel zusammenzurollen. Die Fötusstellung gehört zu den häufigsten Stellungen, in denen wir schlafen. Ein großer Fehler!

Wie eine Studie der Universität Harvard herausfand, ist die Fötusstellung gleich aufgrund mehrerer Faktoren nicht gut für dich. Die eingerollte Haltung ist schlecht für die Gesundheit deines Nackens und Rückens. Außerdem erschwert die Fötusstellung die tiefe Atmung, die nachts besonders wichtig ist.

Fötusstellung auch schlecht für die Psyche?

Dass Rücken und Wirbelsäule sich wahrscheinlich nicht gerade freuen, wenn du die ganze Nacht wie ein eingerollter Igel daliegst, kann man sich vielleicht ja schon denken. Doch die Harvard-Studie von Amy Cuddy legt nahe, dass sich die Fötus-Schlafposition auch negativ auf unsere Psyche auswirkt. So soll die zusammengekauerte Stellung deinem Gehirn unterbewusst mitteilen, dass du Schutz suchst. Das erzeugt Stress und der Schlaf ist nicht so erholsam, wie du es dir vielleicht wünschst.

Cuddy geht sogar noch weiter und sagt, dass die Schlafposition dadurch auch dein Selbstbewusstsein schmälert. Ihr Argument: Wenn du viel Zeit in einer unterwürfigen Position verbringst, beeinflusst das, wie du dich fühlst. Die Fötusstellung soll also dafür verantwortlich sein, dass du morgens sensibel und verletzlich bist. „Es ist so, dass unsere Körper unsere Psyche verändern können, unsere Psyche unser Verhalten und unser Verhalten unsere Ergebnisse“, verrät Cuddy. Steht die Fötusstellung also deinem beruflichen Erfolg im Weg?

Diese Übung hilft dagegen

Wer auf dem Rücken oder Bauch mit den Armen und Beinen ausgestreckt liegt, liegt in einer Powerposition, die sich positiv auf das Selbstbewusstsein auswirkt. Falls du jedoch nachts einfach nicht in diesen Stellungen einschlafen kannst, kannst du dich morgens auch vor dem Aufstehen noch bewusst zwei Minuten so im Bett ausstrecken. Gegen die Rücken und Nackenbelastung hilft das allerdings nicht.

Das ist die beste Schlafposition

Auch wenn die Fötusstellung mit rund 40 Prozent Anhängern die häufigste Schlafposition ist, ist sie also bei Weitem nicht die beste. Schlafexperten zufolge ist es für Körper und Geist am besten, wenn du auf dem Rücken schläfst, gefolgt von einer Bauchlage und dem Schlafen auf der Seite.

Jetzt weißt du, was die beste Schlafposition ist, doch um welche Zeit solltest du am besten ins Bett gehen? Dein Sternzeichen verrät es dir!

Die perfekte Schlafenszeit laut Sternzeichen

In welcher Position schläfst du am liebsten? Ist es zufällig auch die Fötusstellung? Verrate es uns in den Kommentaren!

Bildquellen: iStock/DeanDrobot, giphy.com

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