Schlafstörungen

Ich kann nicht schlafen – 10 Gründe

Susanne Falleram 20.06.2016 um 14:08 Uhr

Vielleicht kennst Du es auch nur zu gut: Nächte können nicht erholsam, sondern manchmal richtig qualvoll sein. Nämlich dann, wenn einen nur ein Gedanke plagt: Ich kann nicht schlafen. Statt in Ruhe vor sich hinzuschlummern, liegt man sich herumwälzend im Bett und fragt sich, was eigentlich los ist. Wir verraten Dir 10 typische Ursachen, die Schuld daran haben, dass man nachts wach liegt.

Abends ins Bett fallen, sofort tief und fest einschlafen und morgens dann frisch und erholt aus den Federn klettern? Für viele eine Traumvorstellung, die regelmäßig an der Realität scheitert. Irgendwie ist man fahrig, rotiert herum und kann so einfach nicht zur Ruhe kommen. So ist es natürlich auch kein Wunder, dass man morgens nach minimaler Erholungsphase schon genervt aufwacht und den Tag unkonzentriert und von Müdigkeit geplagt hinter sich bringt. Schlafstörungen haben viele Ursachen. Und die gilt es zu erforschen, um dem Problem gezielt entgegenzuwirken. Die 10 häufigsten Gründe für schlaflose Nächte kannst Du Dir hier einmal zu Gemüte führen:

Kann nicht schlafen

Dass man nachts wach liegt, kann viele Gründe haben

10 Ursachen für das Problem „Ich kann nicht schlafen“:

1. Du nimmst Koffein zu Dir, ohne es zu merken

Dass man vor dem Schlafengehen nicht unbedingt Kaffee oder Cola trinken sollte, ist ja klar. Doch falls Du vor dem TV gerne Süßigkeiten snackst, solltest Du jetzt ebenfalls aufhorchen: Wusstest Du nämlich, dass auch Schokolade, vor allem dunkle, eine gute Portion Koffein enthält?

2. Du hast mächtig Stress

Ob im Büro, in der Beziehung oder mit der Familie, irgendwas ist ja immer los. Wenn es allerdings so viel wird, dass wir den Alltag gedanklich mit ins Bett nehmen, dann ist Schlaflosigkeit vorprogrammiert.

Kann nicht schlafen

So süß das Haustier auch ist, im Bett kann es dafür sorgen, dass wir nicht richtig schlafen können

3. Du lässt Dein Haustier mit ins Bett

Klar macht es Spaß, abends mit der Katze oder dem Hund noch zu kuscheln. Und irgendwie ist es ja auch niedlich, wenn die Vierbeiner an uns gekuschelt einschlafen. Doch leider sind die wenigsten Haustiere ja dafür bekannt, stundenlang ruhig zu liegen und den gleichen Wach-Rhythmus zu haben wie wir. Die Folge: Wir wachen immer wieder auf.

4. Du schläfst an freien Tagen zu lange

Klar will man am Wochenende am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen. Das kann aber leider dafür sorgen, dass wir unseren Schlafrhythmus mächtig durcheinander bringen. Denn unser Körper ist ein Gewohnheitstier, sodass plötzliche, übermäßig lange Erholungsphasen im Endeffekt nur das Gegenteil bewirken. Man kann nicht schlafen, weil der Körper schlichtweg irritiert ist. So denkt er sich dann Montagabend, von einem rauschenden Wochenende beeinflusst: Solltest Du jetzt nicht auf dem Weg zur Party sein und wir sprechen uns dann morgen Nachmittag wieder? Ungünstig.

5. Du machst zu spät Sport

Du widmest Dich abends fleißig Deinem Fitness-Programm? Vorbildlich! Leidest Du allerdings an Einschlafproblemen, kann hier auch ein Grund dafür liegen. Ein Workout treibt den Puls in die Höhe und kurbelt den Stoffwechsel an, auch noch dann, wenn das Training schon längst vorbei ist. So hat es der Körper natürlich schwer, zur Ruhe zu kommen.

6. Du leidest unter Bewegungsmangel

Aufgepasst! Nicht nur übermäßige, sportliche Betätigung vor dem Schlafengehen kann sich ungünstig aufs Einschlafen auswirken, auch akuter Bewegungsmangel ist nicht förderlich. Hast Du einen Büro-Job, bei dem Du eigentlich den ganzen Tag nur am Schreibtisch verbringst? Dann kannst Du die Unterforderung des Körpers abends im Bett zu spüren bekommen. Nutze zum Beispiel die Mittagspause oder die Zeit vor der Arbeit, um rechtzeitig für Bewegung zu sorgen.

7. Du hältst zu lange Mittagsschläfchen

Ein ausgiebiger Mittagsschlaf ist zwar nett gemeint, sorgt aber dafür, dass der Körper nachts länger fit ist und es so gar nicht einsieht, von uns zum Einschlafen genötigt zu werden. Zu viel Schlaf ist ihm dann nämlich auch nicht recht.

Chaos im Zimmer

Ein unaufgeräumtes Zimmer wirkt sich ebenfalls negativ auf die Schlafqualität aus

8. Dein Schlafzimmer ist ein Chaos

Klamottenberge stapeln sich neben dem Bett, Bücher und Magazine liegen quer im Raum verteilt, daneben Stapel an Papieren und Rechnungen… kurzum, Dein Schlafzimmer sah schon mal ordentlicher aus. Auch solche chaotischen Zustände können dafür sorgen, dass man nicht richtig einschlafen kann, weil sich die Unruhe beim Betrachten auf unser Gemüt überträgt.

9. Du hast Hormonschwankungen

Vielleicht merkst Du es, wenn Du Deine Periode hast, oder es liegt an anderen Veränderungen, die Deinen Hormonhaushalt durcheinanderbringen. So oder so kann sich ein veränderter Hormonspiegel negativ auf den Schlafrhythmus auswirken. Wenn die Probleme nicht nur temporär sind und Dir richtig aufs Gemüt schlagen, solltest Du einen Arzt konsultieren.

10. Du wirst von Licht und Lärm gestört

Du hast keinen ordentlich verdunkelnden Vorhang? Du hast einen tropfenden Wasserhahn, den man bis ins Schlafzimmer plätschern hört? Selbst solche Kleinigkeiten können uns schon den Schlaf rauben und sollten für ein schnelles Einschlafen schnell beseitigt werden.

Hast Du den Grund gefunden, warum Du nachts wach liegst? Wenn Du jetzt immer noch sagst „Ich kann nicht schlafen“, dann haben wir hier noch ein paar ultimative Tipps, was man gegen Schlaflosigkeit tun kann.

Bildquellen: iStock/KatarzynaBialasiewicz, iStock/sswartz, iStock/valzhina

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