La-Le-Lu

Schlaflosigkeit: 5 Tipps für erholsame Nächte

Diana Heuschkelam 04.05.2016 um 15:10 Uhr
Schlaflosigkeit

Wenn es im Kopf rattert, will der Schlaf oft nicht kommen

Sechs bis acht Stunden Schlaf sollen wir im Idealfall pro Nacht tanken. Doch was, wenn der Körper da nicht mitmacht oder der Kopf vor lauter Grüberlei keine Ruhe geben will? Zum Glück reicht es oft schon aus, ein paar Gewohnheiten zu ändern, um der Schlaflosigkeit den Garaus zu machen.

Wir alle haben gelegentlich solche Nächte, in denen man sich schlaflos im Bett wälzt, ständig auf die Uhr schaut und die Stunden zählt, bis der Wecker uns wieder aus den Federn treibt. Wenn das mehrere Nächte so geht, nimmt nicht nur der Grad der Erschöpfung zu, sondern auch die Angst davor, dass es ewig weitergeht mit den schlaflosen Nächten. Wir haben fünf Tipps für Dich gesammelt, mit denen Dir das Einschlummern bald viel leichter fallen sollte:

1. Werde zum Gewohnheitstier

Versuche, wann immer möglich, zur selben Uhrzeit ins Bett zu gehen und zur selben Uhrzeit aufzustehen. Der Körper gewöhnt sich an den regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhytmus, sodass er Dir bald von ganz alleine signalisieren wird, dass es nun Zeit für‘s Schlafengehen ist. Aus demselben Grund solltest Du auch versuchen, Dich nicht während des Tages schon für ein Mittagsschläfchen auf‘s Ohr zu legen, auch wenn Du Dich durch das nächtliche Umherwälzen nach einem kleinen Powernap sehnst.

2. Richtig Essen und Trinken

Wer Einschlafprobleme hat, sollte beim Abendessen auf leichte Kost wie gedünstetes Gemüse setzen und die letzte Mahlzeit mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen zu sich nehmen. Denn wenn Dir Dein letztes Mahl noch schwer im Magen liegt, kommst Dein Körper nicht zur Ruhe. Alkohol und koffeinhaltige Getränke solltest Du ebenfalls vermeiden. Und auch, wenn viel trinken gesund ist: Versuche den Wasserkonsum vor dem Schlafengehen ein wenig einzuschränken, damit Du nachts nicht ständig aufstehen musst.

3. Licht aus!

Klar, vor dem Zubettgehen knipsen wir alle den Lichtschalter aus. Doch auch Fernseher und Computer sind Lichtquellen. Licht suggeriert dem Gehirn, dass es Tag ist und wir aktiv sein müssen. Wenn Du also noch ein wenig mediale Berieselung beim Einschlafen brauchst, setze in Zukunft besser auf ein Hörspiel.

4. Entspanne Dich

Wenn es eines gibt, was chronisch Schlaflose hassen, dann der gutgemeinte Tipp anderer Menschen, sich doch einfach mal zu entspannen – denn wenn es so leicht wäre, das Grübeln einfach abzustellen, würden wir wohl alle Schlummern wie die Babies. Trotzdem ist Entspannung eines der wichtigsten Schlüsselelemente im Kampf gegen Schlaflosigkeit – jedoch auch eines, was fleißig trainiert werden muss. Mache einen Kurs in progressiver Muskelentspannung, autogenem Training oder einen Meditationskurs und wende die dort gelernten Entspannungstechniken nach dem Zubettgehen an.

5. Raus aus dem Bett!

Wenn alle Tipps und Tricks nichts bringen und die Schlaflosigkeit doch wieder die Oberhand gewonnen hat, hilft nur eines: Raus aus dem Bett! Du solltest Dich nämlich auf keinen Fall dazu konditionieren, das Liegen im Bett mit ruhelosem hin und her wälzen zu verbinden. Wenn also kein Schlaf in Sicht ist, steh auf und beschäftige Dich mit etwas anderem – allerdings nichts, was Dich emotional zu sehr aufwühlt. Von der nächtlichen Steuererklärung oder Horrorfilm-Session raten wir also ab.

Wer feststellt, dass die Schlaflosigkeit mehrmals in der Woche oder sogar häufiger wird, sollte überlegen, einen Arzt aufzusuchen. Denn Schlafstörungen können unterschiedliche physische oder psychische Ursachen haben, die es im Ernstfall herauszufinden gilt.

Bildquelle: iStock/KatarzynaBialasiewicz

Kommentare


Gesundheit: Mehr Artikel