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Studie sagt: Ein dicker Hintern macht gesund!

Susanne Falleram 18.07.2016 um 12:28 Uhr

Es sind die typischen Problemzonen einer jeden Frau: Ein Bauch mit kleinen Speckrollen, Oberschenkel, die aneinander reiben (was dagegen hilft, erfährst Du hier!) und ein dicker Hintern. Doch gerade Letzteren sollten wir jetzt nicht mehr als Schönheitsmakel ansehen, denn eine Studie sagt: Ein großer Po macht gesund! Warum das so ist, erklären wir Dir hier.

Jennifer Lopez, Kim Kardashian und alle anderen Damen, die großen Wert auf ihr imposantes Gesäß legen, dürfen sich freuen. Wissenschaftler wollen nämlich herausgefunden haben, dass ein dicker Po einen großen Vorteil für die Gesundheit hat. Wer sich also bisher immer im Fitnessstudio abgequält hat, um sein Hinterteil möglichst stramm und flach zu bekommen, der sollte sich etwas entspannter zurücklehnen. Dem Körper schadet nämlich das eine oder andere Gramm Fett an dieser Stelle nicht, Kim Kardashian POsiert nur zu gerne[/caption]

Warum ein dicker Hintern gesund ist

Rund 16.000 Frauen wurden bei der Studie untersucht und befragt. Das Ergebnis: Das Fett am Hintern scheint keinesfalls gesundheitsschädlich, sondern eine Art Schutzfunktion des Körpers zu sein. Es sorgt dafür, dass vermehrt Hormone produziert werden, die wiederum dafür sorgen, dass der Körper unter anderem Zucker schneller abbauen und verstoffwechseln kann. Frauen mit einem großen Po neigen neben einem besseren Stoffwechsel anscheinend auch zu einem niedrigeren Cholesterinspiegel und sind resistenter gegen Diabetes und Herzinfarkte.

Hier gibt es übrigens große Unterschiede zu fiesem Bauchfett. Dieses sondert schädliche Fettsäuren ab und kann dadurch Entzündungen im Körper hervorrufen.

Dicker Po

Ein großer, runder Po ist positiv für die Gesundheit, glaubt man zumindest der Wissenschaft

Kurvige Frauen sollen auch intelligenter sein

Da auch noch der Anteil von gesunden Omega-3-Fettsäuren im Stoffwechsel von Frauen mit dicken Hintern erhöht ist, sollen sie auch noch besonders kluge Köpfchen sein, denn die guten Fettsäuren unterstützen die Aktivität des Gehirns.

Heißt das, dass man schweißtreibendem Sport jetzt abschwören und ganz beherzt zur Schokoladentafel greifen kann? Nicht ganz. Dadurch begünstigt man ja im schlimmsten Fall die Ansammlung von Bauchfett. Zudem ist es besser, sich mit Workouts fit zu halten, denn durch zu wenig Bewegung verkalkt der Körper ja auch mit der Zeit, was gesundheitliche Probleme zur Folge haben kann. Ein dicker Hintern sollte also auf keinen Fall extra herangezüchtet werden! Die Frauen jedoch, die von Natur aus ein größeres Hinterteil haben, müssen sich zumindest nicht mehr darüber ärgern, sondern lernen, ihre Kurven wertzuschätzen.

Zur Feier des Tages legen wir gleich mal den richtigen Song auf. Shake that healthy butt!

Bildquellen: Getty Images/Rabbani and Solimene Photography, iStock/g-stockstudio

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