Weintrinken ist besser als Mathe für dein Gehirn
Juliane Timmam 05.05.2017

Endlich Feierabend! Zeit, die Beine hochzulegen und genüsslich ein Glas Wein zu trinken. Ein Schlückchen zum Feierabend hat manchmal schon eine erholsame Wirkung, der Neurowissenschaftler Gordon Shepherd von der anerkannten Yale School of Medicine geht sogar weiter und sagt jetzt, dass ein Schluck Wein sogar das bessere Training für dein Gehirn ist als das Lösen von schwierigen Mathe-Aufgaben.

Der Schluck Alkohol in deinem Mund, der über deine Zunge fließt, stimuliert tausende Geschmacks- und Geruchsrezeptoren, die Signale an dein Gehirn senden. Durch diese Impulse werden auch deine Emotionen oder dein Gedächtnis stimuliert. Dieser Prozess beschäftigt dein Gehirn angeblich mehr als das Lösung von Mathe-Aufgaben, erklärte Shepherd im Interview mit dem US-Hörfunksender „National Public Radio“. Laut Shepherd, der sogar ein Buch darüber geschrieben hat, „Neuroenology: How the Brain Creates the Taste of Wine“, wie das Gehirn eines Menschen den Geschmack von Wein verarbeitet, sitze der Geschmack nicht im Getränk, sondern in deinem Kopf.

Zu viel Wein ist schlecht fürs Ergebnis

Für Weinliebhaber, die ihr exzessives Trinkverhalten mit dieser Behauptung vielleicht als bestätigt sehen, gibt es gleich einen Dämpfer: Zu viel Wein ist und bleibt selbstverständlich schädlich für deinen Körper. Bei zu viel Wein bist du am Ende nicht klüger, sondern eher ein Alkoholiker. Alkohol ist und bleibt ein Suchtmittel, aber wenn es dich tröstet: Schon ein Glas Sekt täglich soll dich vor Alzheimer schützen und Rotwein hat sogar den gleichen Effekt wie Sport.

Weniger ist weniger, lautet aber bei Shepherd die Devise, denn wenn du zu viel Wein auf einmal trinkst, kann das deine Geschmacksnerven überfordern, erklärte der Wissenschaftler weiter. Ein kleiner Schluck reiche schon, jeder weitere schade leider nur dem Ergebnis.

Bildquelle: iStock/g-stockstudio


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