Zucken beim Einschlafen
Susanne Falleram 26.04.2017

Verspürst du auch des Öfteren ein Zucken beim Einschlafen und hast dich schon immer gefragt, welche Ursachen eigentlich hinter diesen Zuckungen stecken? Wir klären dich auf! Und können dich gleich mal beruhigen: In der Regel gibt es dafür eine ganz einfache Erklärung, die nichts mit einer Krankheit zu tun hat.

Dazu kommt, dass rund 70 Prozent der Bevölkerung schon Bekanntschaft mit dem Zucken vor dem Einschlafen gemacht haben. Noch ausgeprägter ist das Zucken bei Kleinkindern. Und sogar bei Tieren lassen sich diese Zuckungen im Schlaf beobachten! Sind so viele Personen (und Tiere) etwa wirklich ernsthaft krank, weil die kurzen Bewegungen gefährlich sind?

Zucken beim Einschlafen: Das steckt hinter dem „Hypnic Jerk“

Warum wir genau Zucken vorm Einschlafen, ist noch nicht endgültig erforscht. Es gibt jedoch zwei bekannte Theorien, woran es liegen könnte.

Theorie 1

Dass die Muskeln beim Einschlafen oder während eines leichten Schlafs zucken, kann daran liegen, dass nicht alle Funktionen in deinem Körper gleichmäßig heruntergefahren werden. Wenn du im Bett liegst und langsam dahinschlummerst, dann entspannen sich deine Muskeln. Dein Gehirn kann aber noch sehr aktiv sein, wenn du zum Beispiel den ganzen Tag körperlich aktiv warst oder viel Stress hattest. Es hat also noch nicht so heruntergefahren wie dein Körper, weshalb es passieren kann, dass es falsche Signale aussendet und die Muskeln zu Bewegung anregen will. Das Resultat? Wir zucken beim Einschlafen. Befürchtest du, dass Stress Schuld daran ist, dass du nicht einschlafen kannst, dann solltest du übrigens sofort Maßnahmen ergreifen, um den Stress zu bewältigen.

Studie verrät: Wenn du das machst, kannst du endlich besser schlafen

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Einschlafprobleme

In manchen Fällen kann das Zucken beim Einschlafen einen wach werden lassen und zu Einschlafproblemen führen.

Theorie 2

Es gibt noch eine weitere, mögliche Ursache für das Zucken vor dem Einschlafen. Diese kommt von einer Art Missverständnis zwischen:

  • Gehirn
  • Gleichgewichtsorgan
  • Muskeln

Beim Einschlafen befindet sich dein Gehirn in einer Art Mischzustand. Der Teil für Gedanken und Gefühle ist schon im Ruhemodus, während der für Motorik noch aktiv ist und auf Signale deines Gleichgewichtsorgans im Innenohr wartet. Liegst du jetzt regungslos im Bett, dann fühlt sich das für dein Innenohr wie eine Art Schwebezustand an. Dieses Signal leitet es ans Gehirn weiter, welches den Zustand wiederum mit einer Gefahrensituation verbindet, zum Beispiel einem freien Fall oder einem Stolperer. Beide kommen am Tag, aber auch oft in Träumen vor, weshalb das Hirn sie kennt und mit einem Schreckmoment verbindet. Auch hier ist die Reaktion ein (starkes) Zucken beim Einschlafen.

Diese Erklärung kannst du dir auch hier im Video nochmal ansehen:

Kann Zucken beim Einschlafen auch auf gefährliche Krankheiten hinweisen?

In seltenen (!) Fällen kann auch eine Epilepsie oder das sogenannte Restless-Legs-Syndrom – ein chronisches, nervöses Beinzucken – Schuld an den Zuckungen vor dem Schlafen sein. Wenn du wirklich ständig ein extremes Zucken verspürst und dieses deinen Schlaf beeinträchtigt, kannst du die Ursachen beim Arzt abklären lassen. Schlafstörungen können dir auf Dauer nämlich psychisch und physisch zusetzen. Doch in den meisten Fällen handelt es sich wirklich nur um eine harmlose, körperliche „Falschmeldung“.

Kennst du das Zucken beim Einschlafen? Was verrät dein Schlaf sonst noch über dich? Und welcher Schlaftyp bist du überhaupt? Unser Test verrät es dir:

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Wie oft spürst du ein Zucken beim Einschlafen? Hast du damit Probleme, weil es dich aufweckt (Vielleicht helfen dir diese Tipps zum schnelleren Einschlafen und Entspannen!), oder schläfst du danach trotzdem friedlich ein? Berichte uns von deinen Erfahrungen gerne in den Kommentaren.

Bildquellen: iStock/amixstudio, iStock/klebercordeiro

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