Stille ist Luxus

Lärm ist ein ernstzunehmender Stressfaktor

Birte Immeam 22.09.2015 um 15:04 Uhr

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Der bundesweite Tag der inneren Balance, der am 10. Oktober zum vierten Mal stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stressfaktor Lärm – wenn Stille Luxus ist“. Denn was die wenigsten wissen: Lärm ist weit mehr als nur reine Belästigung, er kann uns sogar krank machen!

Lärmquelle Nummer eins ist der Straßenverkehr – 54 Prozent der Deutschen leiden darunter.

Laubbläser, Verkehrslärm, Hundegebell – täglich bekommen wir ganz schön was auf die Ohren. Viele deutsche Städte sind durch einen Lärmpegel von durchschnittlich mehr als 55 Dezibel geprägt – das Geräusch eines Rasenmähers entspricht 65 Dezibel. Dass sich stolze 83 Prozent aller Deutschen von der ständigen Beschallung genervt fühlen, ist kein Wunder! Doch es ist weitaus schlimmer: Lärm ist nicht nur ein enormer Stressfaktor, Lärm kann auch krank machen!

Lärm im Großraumbüro schränkt die Produktivität ein

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen europaweit jährlich 903.000 gesunde Lebensjahre durch lärmbedingte Schlafstörungen und 61.000 durch koronare Herzkrankheiten verloren. Ein Anstieg von zehn Dezibel im Straßenlärmpegel steigert einer neuen dänischen Studie zufolge bei Menschen über 65 Jahren das Risiko eines Schlaganfalls um mehr als 25 Prozent! Und wer in der Nähe eines Flughafens wohnt, hat laut dem Imperial College London nicht nur eine geminderte Lebensqualität, sondern auch eine kürzere Lebenserwartung.

Doch auch jüngere Menschen bekommen die Auswirkungen von Lärm am eigenen Leib zu spüren: Klappernde Computer-Tastaturen oder laute Gespräche in einem Großraumbüro senken beispielsweise die Produktivität um fünf bis zehn Prozent. Neben der aktiven Aufnahme des Lärms am Tag, sind wir jedoch auch in der Nacht nicht vor Stress gefeit. „Schon Geräusche über 40 Dezibel, die beispielsweise nachts in einer ruhigen Wohnstraße auftreten, stören den Schlaf und schwächen die Leistungsfähigkeit“, erklärt Prof. Dr. med. Professor Münzel, Kardiologe und Angiologe der Uniklinik Mainz.

So kannst Du entspannter mit Lärm umgehen

Viele Menschen sind täglich einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt – zum Beispiel im Großraumbüro.

Es gibt jedoch einige Wege, wie wir den Lärm um uns herum positiver und damit als weniger stressig bewerten können. Mit dem „Reframing“ zum Beispiel lässt sich Lärm umdeuten, d.h. Du gibst ihm einen Sinn und machst Dir klar, dass er einen Vorteil für Dich hat oder zeitlich begrenzt ist. Der laute Bohrer des Zahnarztes ist gleich viel weniger unangenehm, wenn Du Dich auf die Vorstellung konzentrierst, dass Dir das Bohren das Ende der Behandlung näher bringt. Des Weiteren gibt es kurz- und langfristige Strategien für einen entspannteren Umgang mit Lärm. Zu den SOS-Strategien gehören beispielsweise: sich mit Ohrstöpseln ins Büro setzen, Handy, Fax und Telefon leise stellen, TV und Radio für eine längere Zeit ausstellen oder Gespräche mal im Flüstermodus führen.

Grünpflanzen sehen schön aus – und sind echte Lärmschlucker

Außerdem solltest Du Dir nach akustischen Belastungsphasen doppelt so lange Ruhepausen gönnen, Momente der Stille, in denen sich Körper und Geist wieder erholen können. Um Dein Nervenkostüm zusätzlich zu stärken, können natürliche Arzneimittel wie Neurexan® (rezeptfrei in der Apotheke) helfen. Die einzigartige Wirkstoffformel vereint Extrakte aus Blüten und Blättern der Passionsblume, blühendem Hafer, getrockneten Kaffeesamen in homööppatischer Dosierung mit der Kraft von Kristallen eines Stoffes aus der Baldrianwurzel. Es bringt Dir bereits nach kurzer zeit die innere Balance zurück!
Um langfristig den Geräuschpegel in Deinem Leben zu senken, bedarf es allerdings drastischerer Änderungen. Grünpflanzen auf dem Schreibtisch sind echte Lärmschlucker, ebenso wie bodenlange Vorhänge und Teppichboden. Beim Kauf von technischen Geräten kannst Du auf das „Silence“-Siegel achten.

Lärm kann Stress auslösen und Krankheiten begünstigen. Der Thementag der inneren Balance möchte auf dieses Problem aufmerksam machen und das öffentliche Bewusstsein für die gesundheitlichen Auswirkungen von dauerhaftem Stress schärfen. Sollten Dich die oben beschriebenen Tipps nicht davon abhalten, Dich über Umweltlärm aufzuregen, mache Dir klar: Jeder ärgerliche Gedanke über etwas, was nicht zu ändern ist, ist reine Zeitverschwendung und stresst einen oft mehr als der Lärm selbst. In diesem Sinne: Immer locker bleiben!

Bildquellen: djd/Neurexan/thx (Teaserbild), djd/Neurexan/Corbis, djd/Neurexan/panthermedia

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