Gegen den Mief

Mit diesen Tipps wirst Du Knoblauchgeruch los!

Jessica Tomalaam 04.10.2016 um 16:30 Uhr

Wer dem Essen etwas Geschmack und Würze geben möchte, kommt um Knoblauch nicht herum. Die Wunderknolle sorgt nicht nur für das gewisse Etwas in unseren Speisen, sondern ist auch noch ziemlich gesund. Leider lässt sich nicht vermeiden, dass nach dem Verzehr von Knoblauch ein leichter bis penetranter Geruch übrig bleibt, von dem wir uns am liebsten so schnell wie möglich wieder trennen wollen. Welche Tricks Dir dabei helfen können, den Knoblauchgeruch loszuwerden, sagen wir Dir hier!

Manche merken es gar nicht, andere bestellen oder kochen extra Gerichte, die ordentlich mit Knobi gewürzt werden. Egal ob Suppe, Döner, Scampi-Pfanne oder Hähnchen: Knoblauch bringt immer den letzten Schliff ins Essen. Super lecker, wäre da nicht immer diese leidige Knoblauchfahne, die sich überall festsetzen kann. Natürlich findet man die wildesten Tipps dazu, was angeblich hilft, um Knoblauchgeruch loszuwerden. Wir haben die wirksamsten Methoden für Dich zusammengestellt.

Tipp # 1 gegen Knoblauchgeruch

Generell gilt natürlich: Wer möglichst wenig nach Knoblauch riechen möchte, sollte am besten ganz auf ihn verzichten oder nur eine geringe Menge ins Essen geben. Wer sein Essen selbst kocht (leckere Rezepte findest Du hier), kann aber auch vorbeugen: Statt den Knoblauch klein zu schneiden, oder zu pressen und dann in die Pfanne oder in die Suppe zu geben, reicht es auch, wenn man die Knoblauchzehe nur einmal kurz im Olivenöl mitbrät oder in die Gemüsebrühe gibt und sie dann nach ein, zwei Minuten wieder herausnimmt. Damit hast Du zwar trotzdem den Knoblauchgeschmack erhalten, aber der Geruch wirkt nach dem Essen nicht so penetrant, da Du die Knoblauchstücke nicht zerkaust.

Knoblauch neutralisieren

Frische Pfefferminze kann gegen eine Knoblauchfahne helfen.

Tipp # 2 Kräuter-Wunder

Wer etwas viel Knoblauch zu sich genommen hat, kann versuchen den Knoblauchgeruch mit Kräutern loszuwerden. Besonders zu empfehlen sind Petersilie, Pfefferminze oder Salbei. Leider kommt man sich beim Kräuterkauen vor wie eine Kuh und besonders appetitlich ist diese Methode definitiv nicht. Wer sich ein paar Minuten lang allerdings mit den frischen Kräutern im Mund gequält hat, kann zumindest für einige Zeit etwas Abhilfe schaffen. Wer nicht zum Wiederkäuer werden möchte, kann alternativ auch ein Pfefferminzkaugummi oder -dragee nehmen oder ein Salbeibonbon lutschen.

Tipp # 3 Gewürz-Power

Es gibt auch einige Gewürze, die Deinen Körper dabei unterstützen können, den Knoblauchgeruch zu minimieren. Du kannst Dir zum Beispiel eine Tasse frischen, aber recht starken Ingwertee machen. Auch Fenchelsamen sollen gegen den unliebsamen Geruch helfen. Dabei bleibt Dir natürlich wieder selbst überlassen, ob Du den Fenchel pur kauen möchtest oder Dir lieber eine Tasse Fencheltee machst. In Indien schwört man wiederum auf Kardamom, den man nach dem Essen kauen soll. Auch Kaffeebohnen neutralisieren den Geruch.

Tipp # 4 Trink’ nen Schluck…

Knoblauch

Das Fett in der Milch kann den Knoblauchgeruch neutralisieren.

…Milch! Verschiedene Studien haben herausgefunden, dass Du mit einem Glas Milch fast die Hälfte der Schwefelverbindung Allicin mildern kannst. Dieser Stoff entsteht beim Zerkleinern der Knoblauchzehe und verteilt sich schließlich über das Blut im ganzen Körper. Deshalb hat man manchmal auch nicht nur mit Mundgeruch zu kämpfen, auch der Schweiß kann nach dem Verzehr von Knoblauch unangenehm riechen, denn unsere Haut dünstet diesen Geruch natürlich auch aus. Dann hilft nur eine Dusche.

Dauerhaft helfen all diese Tipps aber leider nicht. Eine Knoblauchfahne muss man leider „aussitzen“, denn man kann sie nur mildern. Wie lange sich der Knoblauchgeruch hält, ist übrigens von Person zu Person unterschiedlich. Das kommt darauf an, wie schnell der Körper die schwefelhaltigen Substanzen ausdünstet. Tröstend ist jedoch, dass Knoblauch zumindest sehr gesund ist. Das Allicin kann Bakterien und Viren bekämpfen und kann sogar das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren. 

Bildquelle: iStock/ipopba, iStock/mabe123, iStock/fotoedu

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