Bitte was!?

Studie: Rotwein hat denselben Effekt wie Sport

Jessica Tomalaam 18.10.2016 um 16:19 Uhr

Was kanadische Wissenschaftler herausgefunden haben, klingt zu schön, um wahr zu sein: Laut ihrer Studie soll nämlich ein Glas Rotwein genau den gleichen Effekt haben, wie eine Stunde Sport im Fitnessstudio. Woran das angeblich liegt, erfährst Du hier. 

Dass ein Glas Rotwein ab und an durchaus förderlich für die Gesundheit sein kann und nicht nur gut zum Essen passt, haben bereits mehrere Studien erwiesen. Schließlich kontrolliert etwas Rotwein ab und an nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern kann auch das Krebsrisiko reduzieren und einer Demenzerkrankung vorbeugen. Diese Studie eines Forscherteams von der University of Alberta von 2012 hat uns allerdings wirklich umgehauen. Denn laut deren Ergebnis soll ein Glas Rotwein genauso effektiv sein, wie sich eine Stunde im Fitnessstudio auszutoben.

In Rotwein enthaltenes Resveratrol sorgt für den Sporteffekt

Das liegt vor allem an den Resveratrol-Verbindungen, die die Wissenschaftler im Rotwein nachwiesen. Dieser Stoff soll genauso wie Sport unsere Herzfunktion, die Muskelstärke und allgemein unsere körperliche Verfassung verbessern. Klingt traumhaft, oder? Gemütlich ein Glas Rotwein auf der Couch oder eine heiße Rotwein-Schokolade trinken, während unser Körper nur so vor physischer Gesundheit strotzt. Hier platzt allerdings die Blase: Denn natürlich ersetzt Rotwein nicht die Bewegung. Wer dauernd auf der Couch rumlümmelt und sich nicht bewegt, wird trotzdem Probleme mit dem Gewicht und der körperlichen Fitness bekommen, egal wie viel Rotwein er trinkt. Wusstest Du übrigens, dass Rotwein angeblich auch gegen Karies helfen soll? Hier liest Du mehr darüber.

Du magst keinen Rotwein? Probier’s mit diesen Lebensmitteln

Die Wissenschaftler haben vor allem die Erkenntnis daraus gezogen, dass Reservatrol im Rotwein eine Hilfe für diejenigen sein könnte, die körperlich nicht dazu in der Lage sind, ins Fitnessstudio zu gehen. Ob sich die Ergebnisse allerdings auch auf Menschen übertragen lassen, ist noch nicht bewiesen, denn durchgeführt wurde die Studie mit Ratten. Wer übrigens keinen Rotwein mag, aber seinen Körper mit etwas Resveratrol austricksen möchte, kann auch auf Zartbitterschokolade, Blaubeeren oder Traubensaft zurückgreifen.

Bildquelle: iStock/Ridofranz

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