Kevinometer
Anna Groß am 24.04.2017

Wenn du wissen möchtest wie viel Kevin oder Chantal in deinem Vornamen oder dem Namen deines Kindes steckt, dann bringt jetzt das Kevinometer die ungeschmückte Wahrheit ans Licht. Was sich genau hinter dem Kevinometer verbirgt und wer die Namensprüfung unbedingt testen sollte, verraten wir dir hier.

Endlich gibt es eine Möglichkeit Namen auf Kevinismus und Chantalismus zu prüfen: das Kevinometer. Entwickelt vom Namensforscher Knud Bielefeld, soll die Vornamen-App aber nicht nur dazu dienen, deinem eigenen Namen auf dem Grund zu gehen.

Wie funktioniert das Kevinometer?

Kevinometer Vornamen-App

Kevinometer: Wie fällt das Ergebnis für Deinen Namen aus?

Das „Kevinometer“ berechnet die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Vorname Vorurteile auf sich zieht und ist sowohl für Android als auch iOS online verfügbar. Wenn du einen Namen testen möchtest, musst du ihn nach der Installation einfach nur in die geöffnete Vornamen-App eintragen und das Geschlecht des Namensträgers wählen. Mit einem Klick auf „abfragen“ wird dir das Ergebnis des Tests in Prozent angezeigt. Je näher die Prozentzahl der 100 rückt, desto „kevinistischer“ ist dein abgefragter Name. Bleibt der Zeiger bei deinem Namen im grünen Bereich oder wandert er ins rote Feld? Probier es aus! Die kinderleichte Abfrage ist für über 60.000 Vornamen einsetzbar.

EL_Kevinometer

So zeigt das „Kevinometer“ die Kevinwahrscheinlichkeit deines Vornamens an.

Das Messergebnis des Kevinometers beruht auf der Auswertung folgender Erkenntnisse:

  • Sprachwissenschaftliche Analysen
  • Soziologische Forschungen
  • Historische Studien

Über die Kevinwahrscheinlichkeit eines Namens hinaus, kannst du mit dem Kevinometer ebenso die Häufigkeit eines Vornamens erfragen. Diese wird dir per Hochrechung für jedes Geburtsjahr in Form eines Balkendiagramms angezeigt.

Die neue „Kevinometer“-App

Kevinometer: DIE Vornamen-App für werdende Eltern!?

Weitgehend klassische Mädchen- und Jungennamen führen hierzuzlande immer noch die Bestenlisten in der Namensgebung an, wie auch unsere Rankings für die schönsten Mädchennamen 2017 und beliebte Jungennamen 2017 beweisen. Doch hin und wieder kriegt man in den Kreißsälen Deutschlands nicht nur große Augen, sondern auch Ohren. Denn so manche werdenden Eltern kommen auf der Suche nach seltenen Mädchennamen und außergewöhnlichen Namen für Jungen immer öfter auf die verrücktesten Ideen. Noch schlimmer kann ein Kind die Namenswahl seiner Eltern mitunter nur treffen, wenn diese ihrer Tochter oder dem Sohn einen Vornamen verpassen, der bereits mit reichlich Vorurteilen behaftet ist. Das bloße Lesen oder Hören lässt uns bei solchen Namen bereits ein Bild der Person vor unserem geistigen Auge erscheinen, obwohl wir dieser noch nie zuvor begegnet sind – ein Test fernab von Kevin oder Chantal: Ricardo, Michelle, Dennis, Cindy… Merkst Du selber, richtig? Richtig.

Vornamen-App Kevinometer

Dem ein oder anderen Elternpaar ist ein Blick in die Vornamen-App ans Herz zu legen.

Mit dem Kevinometer das Risiko für Vorurteile senken

Um Eltern vor nicht bis zu Ende gedachten Entscheidungen bei der Namenswahl ihrer Sprösslinge zu schützen, soll das Kevinometer zum Einsatz kommen – und zwar noch bevor der Füller auf der Geburtsurkunde überhaupt aufsetzt. Dabei geht es dem App-Entwickler Bielefeld vor allem um das Kindeswohl. Denn heutzutage kann sich der Nachwuchs mit einschlägigen Namen traurigerweise spätestens in der Kita auf Hänseleien & Co. durch andere Kinder einstellen. Auch abfällige und vorurteilhafte Blicke anderer Eltern sind keine Seltenheit. Damit es gar nicht erst zu später oder eher ziemlich baldiger Reue kommen muss, könnte ein Blick in die Vornamen-App für das ein oder andere zukünftige Elternpaar vielleicht von Vorteil sein. Wer möchte schon, dass das eigene Kind Hohn und Spott aufgrund seines Namens über sich ergehen lassen muss?

Übrigens: Wie bereits wissenschaftlich bewiesen wurde, lassen sich auch Lehrer bei der Notenvergabe von den Vornamen ihrer Schüler beeinflussen!

Sicherlich liefert das Kevinometer keine Garantie für einen gänzlich „unvorbelasteten“ Namen – schließlich verbindet jeder von uns bestimmte Namen mit anderen Personen, Charakteren oder Erinnerungen. Möglicherweise kann die Vornamen-App aber das Risiko für Sticheleien unter Kindern und später auch zwischen Erwachsenen zumindest verringern!? Was, wenn der Trend zu italienischen Jungennamen oder schwedischen Mädchennamen in Kürze einen ähnlichen Absturz wie der einstige Hype um „Kevin“ erleidet? Kann das Kevinometer dich davor bewahren, einen Vornamen für dein Baby zu wählen, mit dem künftig negative Eigenschaften wie Verhaltensauffälligkeit oder Bildungsferne verbunden werden könnten? Ganz so ernst sollte man die Vornamen-App vielleicht doch nicht nehmen.

Die Eltern der folgenden Kinder haben das Kevinometer sicherlich nicht benutzt… Klicke dich durch unsere Bilderstrecke und entdecke 29 verrückte, lustige oder schlimme Vornamen, die in Deutschland tatsächlich als Babyname zugelassen wurden.

29 lustige Vornamen, die wirklich erlaubt sind

Könnten die 99 Cent zum Kauf der Kevinometer-App für viele werdende Eltern dennoch gut investiertes Geld sein, wenn sie sich dem Kevinismus-Faktor des favorisierten Vornamens für ihr Kind nicht sicher sind? Was hältst Du von der Idee hinter der Vornamen-App – technische Spielerei oder nützliches Hilsmittel zur Namenswahl? Haben Eltern diese Unterstützung bei der Namensfindung bitternötig oder sollten sie ihre Entscheidung völlig unabhängig treffen? Wir freuen uns über Deine Meinung und das Kevinometer-Ergebnis zu Deinem Namen in den Kommentaren!

Bildquellen: gettyimages/Jason Merritt/Staff, iStock/AntonioGuillem

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