Wir sehen Rot!

Nagellack: Der große Redaktionstest

Roter Nagellack ist der ultimative Klassiker für viele Frauen. Schon Marilyn Monroe, Marlene Dietrich und Coco Chanel schworen auf einen satten, verführerischen Rotton, der ihre Nägel besonders in Szene setzten. Damit auch Du Dich wie eine begehrte Diva a la Hollywood fühlen kannst, haben wir verschiedene Rotnuancen von einigen der bekanntesten und begehrtesten Marken für Dich unter die Lupe genommen und getestet, welcher Lack im wahrsten Sinne des Wortes den Nagel auf den Kopf trifft. Um bei unserem großen Redaktionstest für Euch die besten Ergebnisse zu erzielen, haben wir auch gleich noch die passenden Base und Top Coats auf die Probe gestellt!

Nagellack im Test

Nagellack: Unsere Testobjekte

Artdeco: Roter Nagellack passend zu einer Diva

Es gibt Frauen, die sammeln Schuhe, Handtaschen oder auch Lippenstifte. Ich dagegen würde mein letztes Hemd für den perfekten Nagellack geben, weshalb ich natürlich vollkommen begeistert war, als es hieß: Mädels, wir testen Nagellacke! Nachdem ich mich von meiner anfänglichen Euphorie erholt hatte, machte ich mich zusammen mit meinen Kolleginnen über die schöne Auswahl an kleinen roten Fläschchen her und entschied mich sofort für einen Nagellack der Marke Artdeco mit dem vielsagenden Namen „684 Lucious Red“. Ob der Name hier wirklich Programm ist und ob der tiefrote Artdeco Nagellack meinen hohen Ansprüchen als verschriebene Nagellack-Expertin standhalten kann, verrate ich Dir in meinem knallharten Redaktionstest!

Wie viele andere Frauen, bin auch ich eigentlich ständig auf der Jagd nach dem perfekten Rotton, wie ihn schon die schönsten Damen Hollywoods getragen haben. Doch es gibt so unendlich viele verschiedene Nuancen, dass einem bei der großen Anzahl in Parfümerien und Drogerien schon fast schwindlig wird. Frei nach dem Motto: Ich sehe das Rot vor lauter Rot nicht! Doch bei der Auswahl für unseren großen Redaktionstest fiel mein Blick direkt auf ein sattes Bordeaux, das mich sofort an die mondänen Schauspielerinnen aus den goldenen Zwanzigern erinnerte. Meiner! Passend zu dem Artdeco Nagellack mit der Nummer 684 ging auch gleich ein 2 in 1 Base & Top Coat in meinen Besitz über. Wer kann mir da schon verdenken, dass gleich am selben Abend mein alter Nagellack von meinen Fingern weichen musste, um meiner neusten Eroberung von Artdeco Platz zu machen?

Artdeco: Rot, rot, rot sind alle meine Nägel!

Aber bevor „684 Lucious Red“ meine Nägel in ein verführerisches Rot hüllen darf, bereite ich meine Fingerspitzen mit dem Artdeco 2 in 1 Base & Top Coat vor. Ich finde es sehr interessant, dass dieser Nagellack tatsächlich alle Eigenschaften eines Über- und Unterlacks in sich vereinen soll, und mache mich sofort ans Lackieren. Das erste, was mir dabei auffällt, ist die Pinselform: Artdeco hat auch dieses Mal auf einen schmalen Basispinsel gesetzt, der für Anfänger in Sachen Nagelkunst ein Hindernis sein kann, weil man beim Lackieren immer mehre Bahnen ziehen muss. Für mich als passionierte Freundin der bunten Nägel stellt er jedoch kein Problem dar. Ansonsten hat der Artdeco 2 in 1 Base & Top Coat eine sehr schöne Konsistenz, nicht zu flüssig und nicht zu zäh, und lässt sich wunderbar auftragen. Nach einer Trocknungszeit von etwa drei Minuten kommt nun endlich mein neuer Freund „684 Lucious Red“ zum Einsatz. Und schon weiß ich wieder, was ich an den Nagellacken von Artdeco so liebe: Die Form der Fläschchen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Marken setzt Artdeco nämlich auf eckige Flaschen, was auf Grund des kantigen Deckels zu Schwierigkeiten beim Auftragen führen kann. Doch da hat Artdeco weitergedacht und unter der Haube des Lacks einen kleineren runden Deckel versteckt: Und schon steht dem Lackiererlebnis nichts mehr im Weg! Auch hier treffe ich die gleiche Pinselform wie beim 2 in 1 Base & Top Coat an und trage die Farbe sorgfältig auf. Und was soll ich sagen? „684 Lucious Red“ deckt tatsächlich schon beim ersten Auftrag! Keine Streifen, keine Flecken – auf meinen Nägeln strahlt einfach nur ein sattes Bordeaux. Da kann ich mir eine zweite Schicht glatt sparen. Bevor die interessante Base & Top Coat Kombination wieder zum Einsatz kommt, heißt es wieder Warten. Dabei fällt mir auf, dass der Farblack deutlich länger trocknen muss, als der Base Coat. Erst nach gut zehn Minuten traue ich mich an die dritte und letzte Schicht heran und wieder ist der 2 in 1 Base & Top Coat an der Reihe. Der Überlack verleiht der Farbe ein herrlich feucht glänzendes Finish, doch auch jetzt hat es die Trocknungszeit von etwa zehn Minuten in sich, aber das strahlende Finish kann sich sehen lassen.

Artdeco im Stresstest

Der Lack sitzt und jetzt stellt sich die Frage, wie lange noch? Neben dem täglichen Büroeinsatz, dem ständigen Kontakt mit meiner Tastatur und der üblichen Prozedur im Bad, sprich Duschen, Haare Waschen und Co., muss mein schönes Rot auch Yoga, Thai Bo, Kochen, Putzen und Backen über sich ergehen lassen. Da hat schon so mancher Markenlack diverse Splitter gelassen. Doch auch am vierten Tag unter Dauerbelastung hält das Artdeco Bordeaux a la Marilyn Monroe stand. Ich bin beeindruckt. Erst nach gut fünf Tagen schleichen sich die ersten Cuts in das schöne, ebenmäßige Nagelbild. Und da steht auch schon der letzte Testabschnitt an: Das Ablackieren! Mit einem Wattepad inklusive Nagellackentferner bewaffnet mache ich mich über meine „blood red nails“ her. Doch anstatt sich lange zu wehren und meine Nagelhaut hässlich einzufärben, verschwindet der Artdeco Nagellack sang und klanglos von meinen Fingern. Lobenswert

Nach gut vier Wochen mit meinem Artdeco Nagellack „684 Lucious Red“ kann ich sagen: Ich habe meinen roten Nagellack gefunden. Für mich als Freundin schöner Lacke verbindet er für mich deckende Farbe, lange Haltbarkeit und schönen Glanz. Wenn man dann noch bedenkt, dass das große 10 ml Fläschchen gerade einmal 8,50 Euro kostet, ist das ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Der 2 in 1 Base & Top Coat für 6,80 Euro macht seine Sache ebenfalls gut, doch die recht lange Trocknungszeit ist nichts für Menschen mangelnder Geduld. Doch bei diesem Ergebnis lohnt sich das Warten auf jeden Fall!

alessandro: Nagellack getestet und ins Herz geschlossen

Erst einmal zu mir und meiner Nagellack-Vorgeschichte: Ich kaufe gern Nagellack. Sehr gern. Ich habe mir sogar ein eigenes Regal für meine Lacke gebaut und ich bin wahrlich kein Handwerker. Ein Nagellack sollte für mich, vor allem schön aussehen. Ich bin es gewohnt, dass die hübsche Farbe auf den Nägeln schnell absplittert, da meine Nägel eher brüchig sind. Natürlich helfen Unterlack und Top Coat, aber trotzdem hat bei mir noch kein Nagellack länger als vier Tage auf meinen Nägeln überlebt. Alessandro hat mich bisher als Nagellack-Marke bisher noch nicht so angelächelt. Deshalb war ich umso gespannter vor dem Test mit dem Nagellack von alessandro.

Als erste Schicht lackierte ich den Protective Base Coat, der schützende Unterlack. Versprochen wird hier eine Grundlage für optimale Haltbarkeit, schnelle Trocknungszeit und Schutz vor Verfärbungen. Die zweite, und nach Wunsch auch dritte, Schicht ist dann der knallrote Nagellack von alessandro in der Farbe „Classic Red“. Zum Schluss kommt dann noch eine Schicht Super Shine Top Coat von alessandro auf die roten Nägel. Der hochglänzende, schnelltrocknende Überlack soll vor dem Absplittern der Nägel schützen und versiegelt den schönen, roten Nagellack.

Das alessandro Schichtsystem: Mein Eindruck

Der Unterlack von alessandro lässt sich schnell und einfach auftragen. Er trocknet wirklich super fix. Auch nachdem ich alle Nagellack-Schichten wieder entfernt habe, waren meine Nägel nicht verfärbt. Ein großer Pluspunkt! Der Unterlack von alessandro macht also seinen Job, und er macht ihn gut. Die nächsten beiden Schichten waren dann die Farbe „Classic Red“ von alessandro. Der Nagellack war absolut nicht zickig im Auftrag und hat sich einfach lackieren lassen. Eine zweite Schicht wäre theoretisch nicht nötig gewesen, doch da ich, wie oben schon erwähnt, splitternde Nägel habe, gehe ich mit der zweiten Schicht Nagellack immer auf Nummer sicher.

Die Farbe ist auch gleichmäßig und schnell getrocknet. „Classic Red“ hat mich voll und ganz überzeugt! Dieses Knallrot leuchtet so richtig auf den Nägeln. Ich habe sie im Laufe des Tages immer wieder ansehen müssen und habe mich sehr daran erfreut. Der Top Coat von alessandro macht wirklich ein bezauberndes Finish! Die Nägel glänzen wunderschön und der Glanz hält auch mehrere Tage an, sodass die Nägel immer wie frisch lackiert aussehen. I like! Der Pinsel ist weder besonders breit, noch zu schmal: Eben ein klassischer Nagellackpinsel. Die Trocknungszeit dahingegen war angenehm kurz. Die Finger-Bewegungs-Unfähigkeit beschränkte sich auf höchstens zwei Minuten pro Schicht.

Ich muss dazu sagen, dass ich nicht der Typ Frau bin, der sehr bedacht auf seine Nägel ist. Ich gehe nicht vorsichtig mit meinen lackierten Nägeln um und nehme keine Rücksicht, egal ob lackiert oder nicht (Vielleicht kommen daher meine brüchigen Nägel, ich sollte mir mal Gedanken machen). Ich war mit dem Nagellack von alessandro baden, habe meine Wohnung geputzt, viel auf dem Laptop rumgetippt und habe auch mit Lebensmitteln hantiert. Fazit ist, die Schichten mit dem Nagellack von alessandro haben gute drei Tage auf meinen Nägeln überlebt. Von der Farbe und dem wunderschönen Glanz bin ich absolut überzeugt! Der Preis von 9,95 Euro für einen 10ml Nagellack hat mich doch positiv überrascht. Das Preis-Leistungsverhältnis finde ich absolute in Ordnung und Du bekommst einen hübschen Nagellack in einer schönen Farbe. Der Unterlack macht seinen Job und ist ein gutes Basisprodukt. Der Top Coat hat dagegen einen derartigen Glanz hinterlassen, dass ich wirklich überrascht war.

Catrice oder: Dude, wo ist mein Ferrari?

Da stehen sie vor mir, die drei kleinen Fläschchen von Catrice. Die Farbe: Rot rot rot! „Where Is My Ferrari“ fragt sich nicht nur mein Nagellack. Wenn schon kein kleiner roter Flitzer vor meiner Haustür wartet, dann habe ich jetzt Dank Catrice wenigstens den passenden Nagellack. „Ferrarirot“ war auch mein erster Gedanke, als ich freudig die knallige Farbe entgegennahm. Jetzt kommt er auf den Prüfstand.

Doch was muss so ein Lack eigentlich können, damit er auf meinen Nägeln lange erstrahlt? Zugegeben, ich bin wahrscheinlich nicht die nagellackfreundlichste Frau dieser Welt, der Ultimate Nail Laquer von Catrice muss bei mir also einiges aushalten: Ich spüle täglich ohne Handschuhe, ich benutze meine Fingernägel, um Dosen, Klappen und andere Dinge zu öffnen und nehme auch sonst nicht viel Rücksicht auf die Farbe auf meinen Nägeln. Geduld? In Sachen Nagellack verabschiedet sie sich schon nach wenigen Minuten, während ich still sitzen muss, um den Lack nicht zu ruinieren. Meistens funktioniert das mit dem Stillsitzen nicht so gut, weswegen ein Nagellack schnell trocknen sollte, denn ich habe dieses wenig erfreuliche Talent, mir innerhalb weniger Minuten die ersten Macken in die bis dahin makellose Oberfläche zu hauen. Deswegen sollte er auch eine möglichst hohe Deckkraft mitbringen, denn mit jeder Schicht erhöht sich die Gefahr, dass ich sie zerstöre. Keine leichte Aufgabe. Ob der Catrice Nagellack sie meistern kann?

Das Trio von Catrice

Im absoluten Härtetest ist diesmal ein Trio von Catrice: Der Color Brightening Base Coat „On Top Of The Alpes“, kommt mit einem schönen, aber zurückhaltenden Perlmutt-Schimmer daher und verspricht intensive, strahlende Farben, eine schnelle Trocknung und besonders lange Haltbarkeit. Klingt schon mal super. Das zweite Fläschchen mit 10 ml Inhalt ist der Ultimate Nail Laquer von Catrice und verspricht eine neue Generation von Nagellack. „Ultimativ“ scheint hier das Schlagwort zu sein, liest man sich einmal die Beschreibung auf dem Label durch: „Nagellack für ultimative Farbe, ultimativen Hochglanz, ultimative Deckkraft“. Na, die Messlatte für den Catrice Nagellack liegt ganz schön hoch. Den Abschluss bildet der Quick Dry & High Shine Top Coat, der die Haltbarkeit und den Glanz aller Nagellacke erhöhen und verlängern soll und gleichzeitig dafür sorgt, dass meine (Un)Geduld in Sachen Trocknungszeit nicht strapaziert wird.

Der Catrice Nagellack im Härtetest: Auf geht’s

Rot ist meine absolute Lieblingsfarbe, da kann ich natürlich nicht lange warten, den Ultimate Nail Laquer von Catrice auszuprobieren. Für ultimative Testergebnisse lackiere ich eine Hand mit und eine Hand ohne Base Coat. Das Auftragen des weißen Unterlacks ist nicht ganz einfach, denn die Farbe nivelliert sich nicht so einfach. Aber vielleicht macht das ja nichts, schließlich verspricht der Catrice Nagellack „Where Is My Ferrari“ ultimative Deckkraft. Um auf Nummer Sicher zu gehen, lasse ich den Base Coat gut zehn Minuten trocknen, bevor die feuerrote Farbe ins Spiel kommt.

Was mir an dem Catrice Nagellack ausgesprochen gut gefällt, ist der leichte metallische Schimmer, den man wirklich nur auf den zweiten Blick sieht und der die Assoziation zu Ferrari noch lebendiger werden lässt. Die Konsistenz des Nagellacks ist optimal, er verläuft von selbst ohne wegzulaufen. Die Farbe bleibt, wo sie hin gehört und sorgt für eine schön gleichmäßige und glatte Oberfläche (Wenn ich jetzt nicht wieder irgendwas anfassen muss, weil ich es nicht abwarten kann. Aber ich bleibe hart!). Für den letzten Schliff sorgt der Top Coat, ein Klarlack der die Nägel wirklich zum Glänze bringt. Erstes Fazit: Die Farbe ist mit dem Base Coat von Catrice wirklich strahlender und kräftiger, allerdings gefällt mir der Catrice Nagellack ohne die weiße Schicht etwas besser.

Der Catrice Nagellack und ich

Der Lack ist trocken, das Leben geht weiter. Ich tippe den ganzen Tag wie wild auf meiner Tastatur herum, fummle am Reißverschluss meiner Jacke, kämpfe mit der Klappe von meinem Pfefferstreuer, öffne die widerspenstige Maisdose und schrubbe nach dem Kochen meine gusseiserne Pfanne. Rücksicht? Nicht bei mir. Der Lack? Nun ja, vielleicht bin ich einfach nicht der Mensch, der Nagellack tragen sollte. Der Catrice Nagellack hat dieser Prozedur immerhin gut zwei Tage standgehalten, erst da zeigten sich kleine abgesplitterte Stellen. Respekt! Ich kenne das Phänomen ja schon, es ist ja nicht so als würden andere Nagellacke bei meiner rücksichtslosen Behandlung nicht auch ständig absplittern. Dann ist meine Lösung: Noch eine Schicht!

Bei mir muss der Catrice Nagellack einiges mitmachen. Die Farbe „Where Is My Ferrari“ finde ich wirklich schön und auch der leicht metallische Schimmer passt super zum Thema. Der Catrice Base Coat ist dagegen wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Da er weiß ist, brauchst Du schon ein ruhiges Händchen, um ihn perfekt und vor allem ebenmäßig aufzutragen, aber mit etwas Übung bekommst Du das sicher hin. Dann lässt er den Farblack auch wirklich kräftig strahlen. Der transparente Top Coat rundet das Finish ab. Für den Preis von je 2,79 Euro UVP ist die Leistung des knallroten Lacktrios von Catrice vollkommen in Ordnung.

ESSENCE: Nagellack im Härtetest

Rote Nägel gelten seit jeher als Inbegriff von Weiblichkeit. Roter Nagellack, der bis zu einer Woche hält und dazu glänzt wie bei einer professionellen Maniküre aufgetragen – ein Traum! Wir haben getestet, ob das Powerpaket aus dem Hause ESSENCE, bestehend aus Base Coat, Colour & Go in der Farbe „Juicy Love“ und Top Coat im Gel-Look, den harten Anforderungen des Lebens als Onlineredakteurin Stand halten kann.

In Sachen Nagellack bin ich wenig experimentierfreudig, mit rotem Nagellack hingegen kenne ich mich aus, denn eine andere Farbe kommt mir nur selten auf die Fingernägel. Klar, dass ich keine Sekunde gezögert habe, als ich den ESSENCE Nagellack Colour & Go in „Juicy Love“ samt Base Coat und Top Coat zum Testen bekam. Was mir zunächst auffiel, ist der angenehm satte Rotton, der weder ins Pinkfarbene noch ins Orangefarbene abdriftet, sondern schlicht und einfach kräftig tomatig Rot ist – nach einem solchen Farbton habe ich schon lange gesucht!

ESSENCE Protecting Base Coat: Das kann er

Doch zuerst geht es natürlich darum, dem Nagellack eine anständige Basis zu bieten. Der ESSENCE Base Coat verspricht, „die perfekte Grundlage für Nagelstylings und Maniküre“ zudem soll er vor Verfärbungen schützen. Das für mich wichtigste Kriterium ist allerdings, dass der Base Coat schnell trocknet – und das tut das Exemplar von ESSENCE. Dennoch habe ich hier einen kleinen Kritikpunkt, der allerdings subjektiv ist: Das Pinselchen könnte für meinen Geschmack etwas breiter sein, um den Base Coat schneller auftragen zu können. In Sachen schnelltrocknen bin ich dann aber überzeugt. Keine zwei Minuten muss ich warten, bis ich mit dem Auftragen des Colour & Go beginnen kann.

ESSENCE Nagellack Colour & Go

Beim Aufdrehen des Fläschchens kommt die erste Überraschung: Das Bürstchen ist so dick, das ich meinen kleinen Fingernagel mit nur einem Pinselstrich komplett bedecken kann – genau das liebe ich an Nagellacken! Auch die Deckkraft des ESSENCE Nagellacks überrascht mich. Nur ein einziges Mal muss ich meinen Nagel mit Lack bestreichen! Wer ein intensiveres Farbergebnis wünscht, kann natürlich auch zwei Mal pinseln, aber für meinen Geschmack reicht schon diese geringe Menge aus.

Leuchtend rot und strahlend mit einem glänzenden Finish – ich bin mehr als angetan vom ESSENCE Colour & Go. Nachdem ich mit dem Auftragen des Lackes fertig bin, kommt der für mich sonst immer lästigste Teil des Nagellackierens: das Trocknen lassen! Man muss dazu sagen, dass ich nicht der geduldigste Mensch bin und so mache ich nach etwa 30 Sekunden den ersten „Fühltest“. Natürlich nur ganz leicht und vorsichtig berühre ich meine Nägel und stelle erstaunt fest, dass der ESSENCE Colour & Go schon gut durchgetrocknet ist – so mag ich das! Also ist es jetzt Zeit für das Finish!

ESSENCE Top Coat im Gel-Look

Der ESSENCE „Plumping Top Coat im Gel-Look” verspricht einen ganz besonderen Effekt: nämlich Nägel im Gel-Look. Das heißt, die Nägel wirken wie professionell manikürt, aufgefüllt und besonders voluminös mit einem hochglänzenden Finish, was der Konsistenz des ESSENCE Top Coats schon anzusehen ist. Diese ist sehr viel fester als man sie von einem herkömmlichen Top Coat kennt. Der Hochglanz ist direkt nach dem ersten Auftragen zu sehen. Die Nägel scheinen wie mit Gel überzogen. Dass der Top Coat für einen besonders langen Halt sorgt, ist direkt spürbar, da er den Nagellack quasi versiegelt. Um Macken und Kitschen im frisch aufgetragenen Lack zu vermeiden, habe ich die drei Schichten, bestehend aus ESSENCE Base Coat, ESSENCE Colour & Go und ESSENCE Top Coat, etwa zehn Minuten einwirken lassen.

Das kann das ESSENCE Powertrio

Ab dem Zeitpunkt hieß es für das ESSENCE Powertrio, alles zu geben, denn ich habe die roten Nägel zu keinem Zeitpunkt geschont. Ob beim Tippen am PC, abends beim Sport bzw. zu Hause beim Putzen, kochen und spülen – ich wollte wirklich wissen, wie lange der ESSENCE Nagellack unter meinen Anforderungen hält. Und ich muss sagen: während ich sonst nach zwei Tagen schon erste kleine Kitschen zu bemängeln hatte, hält das ESSENCE Powertrio, was es verspricht. Erst am vierten Tag – wohlgemerkt nach etwas Gartenarbeit – zeigten sich kleine Macken im Lack, die sich aber ganz einfach wieder auffüllen ließen. Erst an Tag sieben habe ich meine Nägel dann endgültig ablackiert. So einfach wie der ESSENCE Nagellack sich auftragen ließ, so unproblematisch wird man ihn auch wieder los. Herkömmlicher Nagellackentferner – ob acetonhaltig oder nicht, ist Dir überlassen – reicht aus, um Base Coat, Nagellack und Top Coat mit wenigen Wischen zu entfernen.

Für nicht einmal zehn Euro bekommt man mit dem ESSENCE Powertrio aus Base Coat, Colour & Go und Top Coat ein Produkt, bei dem das Preis-Leistungsverhältnis absolut stimmt. Sechs Tage lang hat bei mir noch kaum ein Nagellack gehalten. Zudem ist der Rotton Juicy Love genau das, was ich schon lange gesucht habe. Einzig und allein das Pinselchen des Base Coats könnte etwas breiter sein. Alles in allem eine mehr als gute Investition und dank des Top Coat im Gel-Look spare ich mir jetzt auch die professionelle Maniküre. Meine Freundinnen zumindest haben nicht erkannt, dass ich mir die Nägel nicht habe machen lassen.

Bildquelle: Artdeco/alessandro/Catrice/ESSENCE/Milintina Botscharow/Manja Renken

Kommentar (1)

  • thegro am 29.11.2014 um 16:25 Uhr

    Ausführlicher Test, ausführliche Beschreibung und Entscheidungshilfe. Dynke und liebe Grüße