Gespräche

Smalltalk: Mit diesen Themen liegst Du richtig

Cindy Boehmeam 10.05.2016 um 11:40 Uhr

Jeder ist wahrscheinlich schon einmal in die Situation gekommen, Smalltalk halten zu müssen. Dabei ist es egal, ob man auf einer Grillparty ist oder in der Teeküche im Büro: Wer betretenes Schweigen vermeiden möchte, sollte sich auf kurzweilige Gespräche einlassen. Wir sagen Dir, welche Themen beim Smalltalk besser ankommen als andere.

In die Situation zu kommen, an einem Smalltalk teilzunehmen, gerät man vor allem mit Personen, die man nicht näher kennt. Daher verfolgt diese Art des Gesprächs vor allem das Ziel, oberflächlich zu kommunizieren und sich dadurch vielleicht besser kennenzulernen. Smalltalk sollte im Idealfall erfrischend und charmant sein, aber eben auch nicht mehr und nicht weniger. Daher können all diejenigen aufatmen, die mit Redehemmungen kämpfen: Der Plausch erfüllt keinen tieferen Zweck, weswegen man grundsätzlich nicht allzu viel verkehrt machen kann. Man sollte nur bei der Themenwahl darauf bedacht sein, leichte Themen zu wählen.

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Smalltalk halten muss man vor allem zu Anlässen wie Geburtstagen und Hochzeiten.

Gute Smalltalk-Themen für alle Situationen

Man kommt in den verschiedensten Lebenslagen in die Situation zu smalltalken. Vor allem im beruflichen Bereich kann diese Gesprächsform ein Türöffner sein, wenn man im Fahrstuhl, in der Teeküche oder auf der Konferenz Kontakte knüpft. Aber auch im privaten Umfeld muss man sich hin und wieder mit Leuten unterhalten, die man gar nicht oder nicht gut kennt. Dabei sind Feierlichkeiten wie Hochzeiten und Geburtstage im Familien- oder Freundeskreis Paradebeispiele. Hier trifft man auf Freundesfreunde, die man unter Umständen nur flüchtig kennt.

Es gibt natürlich Themen, die beim Smalltalk immer funktionieren, aber nicht besonders kreativ sind: So abgedroschen es klingt, das Wetter ist tatsächlich eine gut funktionierende Grundlage für kurzweilige Gespräche. Wenn man sich an einer besonderen Location trifft, könnte man aber auch darüber ins Plaudern geraten. Das Brautpaar hat einen ausgezeichneten Geschmack bewiesen bei der Wahl ihrer Hochzeitslocation? Wie schön, dieses Lob kann man seinem Gesprächspartner mitteilen. Ansonsten bietet es sich immer an, nach Gemeinsamkeiten zu suchen und darüber einen Smalltalk aufzubauen. Du hast bereits vom ungewöhnlichen Hobby Deines Gegenübers gehört, das Du sehr spannend findest? Frage danach und Du wirst sehen, das Gespräch läuft wie von selbst. Alternativ kann man sich auch darüber unterhalten, woher man den Gastgeber der Veranstaltung kennt oder wie man zur Veranstaltung gelangt ist.

Negative Themen sind No-Gos beim Plaudern

Generell gilt für alle Smalltalk-Themen: Sie sollten stets positiv formuliert sein. Lästereien sind ein absolutes No-Go. Auch wenn man sich zu gerne über einen Kollegen auslassen möchte oder das Kleid der Trauzeugin und vielleicht meint, man könnte im Gesprächspartner einen Gleichgesinnten gefunden haben: Man sollte solche Themen lieber für sich behalten. Immerhin kann man sich nicht sicher sein, in welchem Verhältnis der Smalltalk-Partner zur anderen Person steht. Und generell werfen solch negative Meinungen kein gutes Licht auf einen selbst. Es wirkt aber ebenso unhöflich, wenn man den Plausch dazu missbraucht, über sich selbst zu reden und sich selbst zu inszenieren. Natürlich möchte man sich beim Smalltalk von seiner besten Seite präsentieren. Aber das ist noch lange kein Grund dafür, aufzuzählen, was einen so toll und unverwechselbar macht. Es ist wesentlich sympathischer, wenn man abwechselnd zu Wort kommt und auch Interesse am Gesprächspartner zeigt.

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Im Beruf kann schon der Smalltalk in der Teeküche helfen, wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Es gibt einige Themen, über die man beim Smalltalk nie reden sollte. Dazu zählen vor allem Politik und Religion. Immerhin soll das seichte Gespräch nicht in eine handfeste Grundsatzdiskussion ausarten. Auch über den Job sollte man nicht immer reden. Bei beruflichen Kontakten bietet es sich natürlich an, nachzufragen, wo sie bisher gearbeitet haben. Aber auf einer Party am Samstagabend hat vermutlich nicht jeder Lust, darüber zu berichten, an welchem Projekt er derzeit arbeitet und so unweigerlich daran denken zu müssen, welcher Stress am Montag wieder auf ihn wartet.

Die Devise beim Smalltalk lautet generell: Man sollte auf sein Gegenüber eingehen und sich nicht zu viele Gedanken über das eigene Auftreten machen. Außerdem muss nicht jede entstehende Gesprächspause gefüllt werden. Diese sind nämlich meist weniger lang, als man meinen möchte. Und sollte man sich wirklich nichts zu sagen haben, kann man sich immer noch höflich verabschieden und das Badezimmer oder die Bar aufsuchen.

Bildquelle: iStock/DragonImages, iStock/GeorgeRudy

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