Risiken fürs Kind

Pokémon GO: Tipps für Eltern zum Handyspiel

Susanne Falleram 14.07.2016 um 16:32 Uhr

Pokémon GO ist gerade in aller Munde und auf praktisch jedem Smartphone zu finden. Kein Wunder, dass auch die Kleinen vom Hype um die bunten Monster begeistert sind und das mobile Spiel fleißig auf ihren Handys spielen. Als Eltern steht man dem plötzlichen Pokémon-Hype natürlich etwas skeptisch entgegen. Wir erklären Dir, um was es in dem Spiel eigentlich geht und welche Risiken es für Kinder birgt, auf die Du achten solltest.

Mit einem so bahnbrechenden Erfolg hätten wohl nicht mal die Entwickler von Pokémon GO gerechnet. Innerhalb von wenigen Tagen hat das Handyspiel einen so dermaßen großen Boom auf der ganzen Welt ausgelöst, dass es scheinbar kein anderes Thema mehr zu geben scheint. Auch in Deutschland hat das Spiel noch vor dem eigentlichen Startdatum am 13. Juli 2016 für Pokémon Go ist natürlich ein riesen Spaß für Kinder, birgt aber auch einige Gefahren und Risiken[/caption]

Pokémon GO: Wie funktioniert das Smartphone-Spiel?

Pokémon GO ist ein sogenanntes „Augmented-Reality-Spiel“. Das bedeutet so viel wie ein Spiel, das eine erweiterte Realität durch virtuelle Zusätze darstellt. Diese sind in diesem Fall natürlich vor allem die bunten Pokémon. Durch GPS-Erkennung weiß das Smartphone, wo man sich gerade auf der Welt befindet. Wenn man nun seine Handykamera anmacht, kann man in der realen Welt auf die Suche nach virtuellen Pokémon gehen, die dann plötzlich an Straßenecken, in Parks oder sogar zu Hause im Zimmer auftauchen.

Auch sogenannte Pokémon Stops findet man überall in Städten und Dörfern verteilt, zum Beispiel an bestimmten Denkmälern. Diese werden einem bei Pokémon GO ebenfalls über die App angezeigt; begibt man sich nun in der realen Welt an diesen Ort, kann man dort über das Handy gewisse Utensilien, sogenannte Items, einsammeln, also zum Beispiel Pokébälle, mit denen man die Monster fangen kann. Das Handygame ist also nicht dafür gedacht, nur zu Hause zu sitzen wie bei einer Konsole. Vielmehr geht es darum, die eigene, wirkliche Umgebung zu erkunden und auf dem Weg fleißig Pokémon und Items zu sammeln sowie in sogenannten Arenen gegen andere Spieler anzutreten. Auch diese Arenen liegen an öffentlichen Plätzen.

Noch nicht ganz verstanden? Hier kannst Du Dir das Ganze nochmal ausführlich anschauen und erklären lassen:

Diese Tipps müssen Eltern zu Pokémon GO kennen

Vielleicht warst Du selbst zum letzten großen Pokémon-Boom Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre ein großer Fan der kleinen Monster. Dann kannst Du mit Sicherheit verstehen, warum Dein Kind jetzt so auf die Pokémon-GO-App abfährt. Das ist eigentlich auch nicht schlimm, da das Spiel an sich harmlos ist. Trotzdem birgt der Gebrauch einige Gefahren und Risiken, weshalb Eltern ein wachsames Auge auf das Spielen ihrer Kinder haben sollten.

Diese Risikofaktoren sollten Dir geläufig sein:

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