Nina Rölleram 01.02.2017 um 09:01 Uhr

Die Bloggerinnen Caro und Linda von Like A Riot haben sich gemeinsam mit Fazermint in das Land der tausend Seen aufgemacht, die Heimat der finnischen Minzpraline, um die schönsten Seiten des finnischen Winters zu entdecken. Wir haben den beiden Mädels ihre persönlichen Insidertipps für einen Urlaub mit Freunden in Finnland entlockt.

Ihr seid 2015 gemeinsam nach Island ausgewandert. Was unterscheidet den finnischen Winter vom isländischen Winter?

Auch wenn das für uns beide erst einmal sehr irritierend war – der Winter, selbst im südlichen Finnland, ist SEHR viel kälter als in Island. Wir hatten diesmal kaum Schnee in Reykjavik und stets Plusgrade, da war der finnische Winter schon eine andere Nummer. Weiß und eiskalt. Wunderschön!

In Helsinki durftet Ihr einen Blick hinter die Kulissen des finnischen Schokoladenherstellers Fazer werfen. Kennt Ihr jetzt das Geheimnis der finnischen Minzpraline Fazermint und Hand aufs Herz: Wieviel Schokolade habt Ihr genascht?

Leider, leider konnten wir Fazer das Geheimnis nicht entlocken. Zum Ausgleich haben wir uns einmal durchs Sortiment probiert. Nein Quatsch, so gierig waren wir dann auch nicht. Aber im Besichtigungs-Center gibt es eine Probierstation, an welcher die geführte Tour natürlich auch Halt macht und da schiebt man sich schon die ein oder andere Süßigkeit in den Mund!

Ihr wart mit einem Mietwagen unterwegs. Habt Ihr ein paar Tipps, worauf man beim Autofahren im Winter in Finnland achten sollte?

Auf jeden Fall eine Rundum-Versicherung abschließen! Und wenn finanziell machbar, dann einen Allradwagen mieten. Wir kennen das aus Island, denn auch wenn der Winter in Reykjavik meist mild ist, im Norden sieht das ganz anders aus und die riesigen Jeeps ergeben plötzlich einen Sinn. Man schlittert so schnell mal eine vereiste Einfahrt wieder herunter… Und auch wenn Finnland wesentlich flacher ist, so würden wir immer auf Spikes oder Schneeketten setzen. In manchen Nächten fallen unvermutet Unmengen an Schnee – mit dem falschen Auto und ohne jedwede Ausrüstung sitzt man dann tatsächlich fest.

Was sind eure Tipps für kalte finnische Winterabende und wie verbringt Ihr sie am liebsten?

SAUNA! Tatsächlich ist die finnische Tradition perfekt für eiskalte Abende, wenn dicke Schneeflocken fallen und eisiger Wind geht. Erst 10 Minuten in der heißen Sauna verbringen und dann raus in den Schnee. Plötzlich ist es gar nicht mehr kalt und barfuß im glitzernden Weiß, mit Blick in die Natur – das ist schon echt ein Erlebnis. Danach den Kamin anwerfen, Marshmallows im Feuer rösten, einen Film anschmeißen und dazu einen leckeren Minz-Kakao kochen (geht ganz easy, indem man einfach ein paar Minzpralinen in heißer Milch auflöst) – das ist für uns ein perfekter (Winter)Abend.

Klirrende Kälte und bezaubernde Landschaften, was hat euch in der finnischen Natur besonders beeindruckt?

Wir sind ja sowieso absolute Skandinavien Fans und lieben den Winter, daher war Finnland im Schnee ein Traum für uns. Wir haben eine Steinkirche aus dem Mittelalter und den zugehörigen Ort Hollola in der Nähe von Lahti besucht, dort in einem der wunderschönen alten Cafés gesessen und den Flocken beim Fallen zugesehen. Außerdem waren wir in Lahti am Hafen und ganz verliebt in die alten Raddampfer und Segelschiffe und die bunten Häuschen, die wir auch aus Island kennen. Finnland ist so besonders durch die Unmengen Wald, die tausenden Seen (die zugefroren waren und auf denen die Menschen Schlittschuh gelaufen sind) und die Einsamkeit und Weite, die man dort finden kann. Um unsere Hütte herum war nichts als Schnee, Fluss und Bäume – eine unheimliche Ruhe hat uns umgeben. An Orten wie diesen kommt man einfach runter, findet zu sich selbst und entspannt. Dazu Sauna und Kamin, wir waren selten so relaxt.

Fazermint Praline

Fazermint: die geheimnisvolle Minzpraline aus Finnland

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Bildquelle: Like A Riot


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