Scotts Sixties

Moschino Resort Show 2017: Das haben wir gelernt

Susanne Falleram 13.06.2016 um 15:00 Uhr

Jeremy Scotts Kollektions-Präsentationen für Moschino darf man nie mit, sagen wir, „herkömmlichen“ Shows vergleichen. Denn gewöhnlich ist hier nie etwas. Vom schrillen Setting, den gut gelaunten, ja sogar lächelnden Models auf dem Laufsteg bis natürlich hin zu den schrillen Fashion-Kreationen läuft hier alles etwas anders. So natürlich auch beim neuesten Coup des Chefdesigners für Moschino, der Resort-Kollektion 2017. Drei Dinge, wie wir von der kunterbunten Reise in die sechziger Jahre lernen können, verraten wir hier.

Ein bisschen Spaß muss sein. Das dürfte das inoffizielle Motto bei so ziemlich jeder Show von Moschino sein. Kreativkopf Jeremy Scott liebt es zu provozieren und kleidet seine Models deshalb gerne in schräge Outfits, die wohl kaum alltagstauglich, aber definitiv ein Fashion-Statement zwischen all den seriösen, cleanen High-Fashion-Looks sind. Dafür lässt sich Scott auch gerne mal von Barbie, Spongebob und Co. inspirieren oder entwirft einen Duft, der in einem Glasreiniger-Flakon daherkommt.

Für Moschino Resort 2017 ging es in Los Angeles nun auf Zeitreise in die psychedelische Modewelt der sechziger Jahre. Und die Kollektion war natürlich nicht nur retro angehaucht, sondern davon eher orkanartig umgepustet. 

1. Bikinis werden jetzt als Tops getragen

Wer sagt eigentlich, dass süße Bikini-Oberteile nur am Strand angesagt sind? Wenn der Sommer sich von seiner schönsten, aber auch heißesten Seite zeigt, dann lechzen wir regelrecht danach, uns die verhüllenden Kleider vom Leib zu reißen. Was bietet sich also besser für ein erfrischendes Sommer-Styling an, als ein niedlicher Häkel- oder Bandeau-Bikini? Diejenigen, die sich an den knappen Look erst gewöhnen müssen, können zum Beispiel ein leicht transparentes Top darüberziehen.

2. Hüte sind nur im XXL-Format richtig cool

Hüte sind eigentlich nie out, doch so richtig zum Dauerbegleiter konnten sie sich noch nicht mausern. Das sollte sich allerdings ändern! Denn wie könnte man seinen Kopf wohl stilvoller vor Sonnenbrand schützen als mit einem Hut in Oversize-Form? Unsere Lieblinge: Die Schlapphüte mit gewellter Krempe, die es beim Moschino zu sehen gab.

3. Man sollte keine Angst vor Farben und Mustern haben

Wir bekennen uns schuldig: Auch in unserem Kleiderschrank dominieren kräftige Nuancen… von Schwarz über Grau bis etwas Weiß. Farbe? Puh. Doch eigentlich ist es ja auch langweilig, immer auf Nummer Sicher zu gehen und sich in schlichte Nicht-Farben zu werfen. Und wie schön ist es vor allem im Sommer, mit bunt leuchtenden oder wild gemusterten Kleidern das herrlich leichte Urlaubsgefühl zu unterstreichen? Zudem macht der Anblick von farbenfrohen Outfits gute Laune – für alle Schwarzseher also nur zu empfehlen!

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