Kurios oder sinnvoll? Die Make-up-Diät mit der 5:2-Regel

am 03.12.2015 um 15:46 Uhr

Da noch ein bisschen Concealer, hier noch eine Schicht Primer und zum Abschluss natürlich auch noch Foundation, Puder, Lidschatten und Rouge. Das Gesicht hat es aber auch manchmal nicht leicht und muss für das perfekte Make-up ganz schön viel (er)tragen. Doch alles Schöne hat seine Schattenseiten und zu intensiver Make-up-Konsum kann das Hautbild auf Dauer verschlechtern. Aber es gibt Licht am Schminkroutine-Horizont. Wie das aussieht, das erfahren Sie hier und in der Fotoshow.

Wann haben Sie angefangen, sich zu schminken? Mit 16, 18 oder vielleicht sogar schon früher? Und jetzt zählen Sie mal die Jahre zusammen und addieren die vielen Abende hinzu, an denen Sie keine Lust hatten, sich abzuschminken. Gift für eine makellose Haut.

Ist Make-up wirklich schlecht für die Haut?

Es ist immer noch ein weitläufiger Mythos, dass Make-up und Co. die Poren verstopfen. Das war vielleicht früher einmal der Fall, inzwischen gibt es allerdings viele unterschiedliche Produkte, die entweder auf natürlichen Inhaltsstoffen beruhen oder speziell auf die verschiedenen Hauttypen abgestimmt sind. Make-up an sich ist also nicht die alleinige Ursache für schlechte Haut. Vielmehr kommt es auch hier, wie bei so vielen Dingen, auf die Dosis an und natürlich ist eine Haut, die jeden Tag mehrere Stunden unter einer dicken Schicht Make-up verbringt, vorbelasteter als eine Haut, die einem Make-up-Tigel nicht mal auf einen Meter zu nahe kommt.

Ganz wichtig ist allerdings, das Make-up wirklich jeden Abend auch wieder zu entfernen und zwar mit milden Reinigungsmitteln. Nur dann lässt sich der Mythos vom porenverstopfenden Make-up auch entkräften.

Detox mal anders: Die Make-up-Diät

Trotzdem kann man seiner Haut natürlich auch einmal eine Auszeit können. Ähnlich einer Detox-Kur, die den Körper eine Zeit lang vor giftigen Stoffen und ungesunden Lebensmitteln befreien soll, wirkt nämlich auch die Make-up-Diät. Angewendet wird dabei die 5:2-Regel, die Sie vielleicht auch schon aus der Ernährung kennen. An fünf Tagen soll hier normal gegessen und ein bisschen geschlemmt werden, während an zwei Tagen in der Woche die Kalorienzufuhr auf magere 500 Kalorien geschrumpft wird.

Ähnlich funktioniert die 5:2-Regel auch in puncto Make-up-Detox: Während man sein Gesicht je nach Laune an fünf Tagen in der Woche verschönern kann (Achtung: Bitte trotzdem abends abschminken!), sollte man sich zwei Tage herauspicken, an denen man komplett auf Make-up verzichtet – diesbezüglich also etwas radikaler als die 5:2-Regel beim Essen.

Warum? An den Tagen, an denen die Haut keinem Make-up ausgesetzt ist, kann sie sich ähnlich erholen wie der Körper bei einer Detox-Kur. Vor allem Frauen, die unter Hautirritationen leiden, sollten diese Regel einmal ausprobieren.

Ergebnis: Nach nur vier Wochen soll der Teint durch die regelmäßigen Make-up-Pausen gleichmäßiger und schöner wirken. Also wir probieren es einmal aus, und Sie?

Erfahren Sie in unserer Fotoshow mehr zur Make-up-Diät mit der 5:2-Regel.

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