Unsere Top 5 Stoffe für den Herbst: Von kuschelweich bis widerstandsfähig!

am 25.09.2013 um 11:53 Uhr

Wenn die ersten kalten Winde um die Nase pfeifen und jeder Morgen grau ist, dann weiß man: Der Herbst hat Einzug gehalten und mit ihm auch der Wunsch nach allerlei wärmendem und kuscheligen Material! Unsere liebsten Stoffe für den Herbst sind daher zahlreich: Von strapazierfähigem Leder, schickem Tweed und edlem Kaschmir ist alles dabei, auch Angora, Mohair und Merino beglücken uns mit kuscheligen Accessoires!

Ein kleiner Test vorab: Wissen Sie denn überhaupt, worin der Unterschied liegt zwischen Kaschmir, Angora, Mohair und Merino? Zugegeben, die Frage ist nicht ganz einfach, aber wer die feinen Stoffe gerne trägt, sollte auch wissen, für was er sich gerade entschieden hat. Deshalb haben wir ein kleines ABC der Kuschelstoffe für Sie vorbereitet:

Was ist was? Angora, Mohair oder Merino!

Die sogenannte Kaschmirwolle auch Cashmere genannt, wird aus dem Unterfell der Kaschmirziege gewonnen, die ursprünglich aus der Kaschmir-Region (ein ehemaliger Fürstenstaat in Südasien) entstammt. Kaschmirwolle ist eines der teuersten und auch ältesten Stoffe der ganzen Welt: Die weiche, geschmeidige Wolle wird schon seit ca. 3000 Jahren verarbeitet. Merinowolle hingegen entstammt, wie der Name es schon verrät, vom nordafrikanischen Merinoschaf ab. Der Unterschied von Mohair- und Angorawolle ist aber etwas tricky: Mohair wird von der Angoraziege gewonnen, die in der türkischen Stadt Ankara zu Hause ist, der spezielle Stoff gilt sogar als die leichteste Naturfaser der Welt. Das Fell des Angorakaninnchens wird wiederum als Angorawolle verkauft, nicht aber das Fell der gleichnamigen Ziege (welches Mohair heißt, wie wir nun schon gelernt haben)! Trotz aller Irrungen und Wirrungen eignen sich aber sowohl Angora, als auch Merino und Mohair für wundervolle Herbst-Accessoires wie Schals, Mützen oder Handschuhe!

K wie Kuschelweich: Kaschmir

Kaschmir bleibt aber das mit Abstand edelste Naturmaterial von allen, nicht umsont lohnt deshalb die Investition in einen echten Kaschmir-Kuschelpullover für kalte Herbsttage. Den Klassiker gibt es mittlerweile in allen Ausführungen und Farben: Ob Oversize-Pullover als Cardigan oder mit V-Ausschnitt – der Kaschmir-Pullover ist wandelbar und lässt sich leicht zu einem sehr edlen Tageoutfit kombinieren.

S wie Strapazierfähig: Schurwolle

Schurwolle meint eigentlich nur, dass es sich um neue, unmittelbar von einem lebenden Tier abstammende Wolle handelt und nicht um ein wieder recyceltes Produkt. Somit ist die Schurwolle vom gemeinen Hausschaf zwar nicht so edel wie die Kaschmir- oder Merinowolle, aber dank ihrer Funktionalität trotzdem eines unserer Lieblingsmaterialien für den Herbst und Winter. Im Gegensatz zu ihren edlen Gegenstücken hält die Schurwolle nämlich so einiges aus und ist äußerst strapazierfähig. Deshalb wird sie auch vor allem für Mäntel und Jacken verwendet.

T wie Traditionsreich: Tweed

Herbstzeit ist natürlich auch Tweed-Zeit! Das traditionsreiche Material mit dem Ruf des Brit-Chics hat seinen Ursprung aber gar nicht im Britischen, sondern im Schottischen: Das Wort tweel bezeichnet nämlich die besondere Tweed-typische Webart. Am schönsten für den Herbst ist das klassische Tweed-Jacket: Der Blazer lässt sich ganz einfach zu Hosen und Stiefeln kombinieren und hält wunderbar warm!

L wie Lässig: Leder

Was wären die ersten kalten Tage, ohne das lässigste der Herbst-Materiale: Das Leder. Dieser Natur-Stoff ist wirklich ein treuer Begleiter, hält nicht nur unglaublich warm, ist äußerst strapazierfähig, sondern lässt sich sowohl edel als auch edgy kombinieren. Ob sie nun die Lederjacke zur Übergangszeit als rockiges It-Piece wählen, oder eine enge Lederleggins ihre Beine wärmt – Leder verleiht stets eine lässige Attitüde.

Viele schöne Stücke aus unseren 5 Herbstmaterialien finden Sie hier in unserer Bildershow!

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel