Star-Styling

Ein modisches Fazit: Die Roben der 65. Berlinale

am 13.02.2015 um 16:59 Uhr

Mehr als 400 Filme machen jede Berlinale zu dem, was sie ist: Ein Festspiel der besten Filme und Dokumentationen. Unzählige Schauspieler, Regisseure und Kreative besuchen in dieser Zeit nicht nur die Hauptstadt, sondern stellen sich auf den roten Teppichen auch den Fotografen und Fans. Darunter große Hollywoodstars wie Helen Mirren, Elizabeth Banks oder Natalie Portman. Und was interessiert uns neben Filminhalten und Preisträgern mindestens genauso stark? Richtig, die Roben der Damen. Wir ziehen für Sie deshalb hier und in der Fotoshow ein kleines modisches Fazit der 65. Berlinale.

Casual und verspielt zum Photocall und am Abend der große Auftritt im eleganten Kleid. Besonders die Hollywoodstars wissen, wie man sich auf und abseits des roten Teppichs gekonnt in Szene setzt.

Hollywood schlägt Berlin

Es fällt immer wieder auf: Irgendwie scheinen die Damen aus Hollywood den modischen Dreh auf dem roten Teppich besser raus zu haben, als die deutschen Kolleginnen. Allen voran Schauspielerin Elizabeth Banks. Sie ist im auf der Berlinale präsentierten Film Love & Mercy zu sehen, der die Geschichte des „Beach Boys“-Songwriters Brian Wilson erzählt. Zum Photocall und der anschließenden Premiere trug sie eine einzigartige Couture-Robe aus dem Hause Elie Saab. Das purpurrote Kleid hatte durch den zum Saum hin transparenter werdenden Rock fast schon den Eindruck eines verträumten Ombré-Farbverlaufs. Dazu trugen auch die nach unten weniger werdenden Perlen und Pailletten bei, die das Kleid zu einem einzigartigen Hingucker machten.

Ein Dress, mit dem die Kleider der deutschen Schauspiel- und Modelriege leider nicht mithalten konnte. Wussten Heike Makatsch und Katharina Schüttler wenigstens noch stilvoll mit eleganten Kleidern zu überzeugen, griff Schauspielerin Katja Riemann hingegen mit ihrer One-Shoulder-Robe und wildem Print aus klassizistischen Gemälden völlig daneben.

Natalie Portman: Drei Tage, vier Looks

Schauspielerin Natalie Portman hatte bei ihrem Besuch der 65. Berlinale ein straffes Programm. Sie gehörte zu den Laudatoren der „Cinema for Peace“-Gala sowie den Shooting Stars 2015, besuchte die Premiere des Films „Als wir träumte“ und stellte sich außerdem gleich mit zwei Filmen dem Publikum und den Kritikern. Zum einen als Produzentin des Dokumentarfilms „The Seventh Fire“, welcher sich um die Ureinwohner im Ojibwe-Reservat im US-Bundesstaat Minnesota dreht, und zum anderen als Schauspielerin an der Seite von Christian Bale im Film „Knights of Cup“, der die Geschichte eines von Zweifeln Getriebenen in Hollywood erzählt.

Das hieß für Portman: Fotocalls, Podiumsdiskussionen und Red-Carpet-Auftritte, die sie jedes Mal mit einem einzigartigen Gespür für elegante Looks meisterte. Zur Premiere der Dokumentation „The Seventh Fire“ trug sie zum Beispiel ein knielanges und langärmeliges Cloqué-Kleid mit braun-schwarzem Animal-Print-Effekt und einem mit Kristallen verzierten Oberteil.
Zum „Knights of Cup“-Photocall ein Tag später sahen wir sie hingegen in einem schwarzen Mantelkleid von Dior mit vier Knöpfen in der Taille. Am Abend zur Premiere blieb es zwar schwarz, aber Natalie Portman überzeugte auch hier mit einer eleganten Bustierrobe von Lanvin mit einem Samtoberteil und großen Taft-Rüschen an der Seite.

Am letzten Abend ihres Berlinale-Besuchs verzückte die 33-jährige Schauspielerin jedoch mit einer zart rosafarbenen Bustierrobe in Midilänge von Christian Dior. Das Oberteil war zudem mit goldenen und bordeauxfarbenen Pailletten bestickt.

Entdecken Sie diese und andere Looks der 65. Berlinale nun in unserer Fotoshow.

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