Abnehm-Tipps im Test – Mythos oder schlank machende Wahrheit

am 21.04.2013 um 20:09 Uhr

Auf der Suche nach einer schlanken Linie vertrauen viele Frauen auf Diät-Tipps, Light-Produkte und Abnehm-Regeln. Zwischen Kohlsuppe, FDH und Dinner-Cancelling ist es aber für niemanden leicht, den Überblick zu behalten. Was ist eigentlich dran an den Methoden für die schmale Hüfte? Gibt es neben weniger Essen und mehr Bewegung wirklich eine Chance, die eigenen Figur-Gene auszutricksen. Oder sind Diäten & Co. vielleicht eher schwergewichtiger Mythos als schlank machende Wahrheit? Wir haben für Sie den Figur-Faktencheck gemacht – und kleine Tricks gefunden, bei denen Pfunde tatsächlich purzeln.

Fruchtig macht dick

Ein leckerer Orangensaft, frisch gepresst aus reifen, schönen Früchten: Das klingt doch wirklich gesund und kalorienarm. Wenn Sie öfter mal einen Blick auf die Waage werfen, sollten Sie für Fruchtsäfte aber kein Auge übrig haben. Zwei Gläser Saft haben so viele Kalorien wie eine ganze Mahlzeit. Dasselbe gilt übrigens für Produkte mit Fruchtzucker. Nach neuesten Studien fördert Fructose sogar die Bildung von Fettzellen.

Schwitzen hilft – frieren auch

In Sachen guter Figur ist es gar nicht so schlecht, wenn in der eigenen Wohnung oder bei der Arbeit das Quecksilber nicht zu weit nach oben steigt. Einfach mal runter mit dem Thermometer im Büro oder zu Hause. Bei 22 Grad Raumtemperatur macht es sich der Körper gemütlich. Schon bei 18 Grad muss der Körper etwas Arbeit leisten, um die Temperatur zu regulieren – dabei verbraucht er natürlich Energie.

Runterkommen macht dick

Nicht Stress macht dick, sondern die Entspannung danach. Nach einem Tag voller Anstrengung und Adrenalin schüttet der Körper Cortisol aus. Dieses Hormon wirkt appetitanregend. Jetzt kommt die schwierige Entscheidung: Entweder Sie beruhigen sich mithilfe des Kühlschranks. Oder Sie schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Bewegung hilft eben nicht nur dabei Pfunde loszuwerden, sondern ist auch einer der effektivsten Stress-Killer.

Dinner-Cancelling muss nicht sein

Beim Dinner-Cancelling wird das Abendessen gestrichen. Viele, die diese Ernährungsweise zum Abnehmen ausprobieren, halten sich blind an eine Regel: Kein Essen mehr nach 16 Uhr. So streng müssen Sie allerdings gar nicht sein. Der Körper kann im Schlaf Nährstoffe besonders gut verwerten – und dabei natürlich auch wunderbar Fett einlagern. Wenn Sie also auf den Snack vorm ins Bett gehen oder um Mitternacht verzichten, ist schon viel für eine bessere Figur getan. Eine Regel des Dinner-Cancelling ist allerdings durchaus sinnvoll: Versuchen Sie die Pausen zwischen den Mahlzeiten immer etwas zu verlängern.

Light macht nicht leichter

Natürlich haben Light-Produkte auch tatsächlich weniger Kalorien. Dass ein Kühlschrank voller Diät-Produkte aber automatisch die Pfunde purzeln lässt, stimmt leider nicht. Zusätze wie Süßungsmittel können den Appetit sogar zusätzlich anregen. Am Ende essen viele vom vermeintlich leichten Genuss einfach mehr. Light-Produkte erleichtern also vor allem das Gewissen – und den Geldbeutel.

Sport im Alltag

Es muss nicht immer die Premium-Mitgliedschaft im Fitness-Studio sein – vor allem weil neben Arbeit und Feierabend manchmal gar keine Zeit bleibt für Laufband & Co. Die effektivste Lösung: Bauen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag ein. Bester Einstieg in Ihr neues, bewegtes Leben: Verzichten Sie ab jetzt auf Rolltreppen und Lift.

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