Motivationsschub gefällig? Activity Tracker im desired.de-Test

am 13.10.2015 um 13:08 Uhr

Bin ich meinem Tagesziel von 10.000 Schritten am Tag schon näher gekommen? Habe ich wirklich so gut und tief geschlafen, wie ich mich fühle? Und wie viele Kalorien habe ich eigentlich heute verbrannt? Oder anders gefragt: Was kann ich mir heute noch gönnen, ohne den imaginären Zeiger der Waage vor dem inneren Auge schon nach rechts ausschlagen zu sehen? Schwirren diese Fragen auch manchmal in Ihrem Kopf herum? Dann ist ein Activity Tracker vielleicht das richtige für Sie. Erfahren Sie mehr dazu hier und in der Fotoshow .

Unsere Redakteurin Laura hat sich über einen Zeitraum von drei Wochen einem „Activity Tracker“-Selbsttest unterzogen, um vor allem herauszufinden, ob die hochfunktionellen – und dennoch stylischen – Uhren helfen, den alltäglichen inneren Schweinehund zu überwinden.

Was sind eigentlich Activity Tracker?

Ob Fitness-Armband, Sport-Uhr oder Activity Tracker – die Armbänder, die oftmals in Form einer Uhr daherkommen, sind immer stärker auf dem Vormarsch. Je nach Ausführung messen sie die Herzfrequenz, zählen Schritte, den Kalorienverbrauch und werten manchmal sogar unsere Schlafqualität aus. Mit Hilfe einer App auf dem Computer oder dem Smartphone können die Daten dann eingesehen und ausgewertet werden. Manche Uhren zeigen viele Informationen ganz im Stile einer Smartwatch sogar schon auf dem Display an.

Activity Tracker gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Preisklassen. Bei Frauen besonders beliebt waren bisher die Fitness-Armbänder ohne Display von FitBit oder Jawbone. Schließlich sollte der modische Aspekt auch mit einbezogen werden, da die Tracker bestenfalls den ganzen Tag getragen werden. Inzwischen gibt es aber auch für Frauen Tracker in Uhrenform, die durch schlichtes Design bestechen und durch austauschbare Armbänder der Garderobe angepasst werden können, wie zum Beispiel die Modelle von Garmin, Sony oder Basis.

Der desired.de „Activity Tracker“-Selbsttest

Für unseren Selbsttest haben wir uns das jüngste Modell auf dem Markt, die Basis Peak, ausgesucht. Sie ist nicht nur ein reiner Activity Tracker, sondern kommt einer Smartwatch schon ziemlich nahe, da sie in Synchronisation mit dem Smartphone auch Benachrichtigungen von Facebook, Whatsapp und Co. anzeigt. Über eine kostenlos downloadbare App werden Herzfrequenz, Kalorienverbrauch, Schritte, Bewegungen und Schlafqualität dann angezeigt und ausgewertet. In reduzierter Form können diese Daten aber auch durch Wischen übers Display der Uhr abgelesen werden. Inzwischen hat sich die Basis Peak auch mit der beliebten Runtastic-App zusammengetan und ist somit besonders für Jogger interessant.

Doch was, wenn man eher zu den Sportanfängern gehört bzw. zu denjenigen, die tagtäglich einen Kampf mit ihrem inneren Schweinehund ausfechten? Kann ein Activity Tracker dabei helfen, sich mehr zu bewegen, besser zu schlafen oder gar gesünder zu essen? Genau das wollten wir einmal testen:

Im Alltag: Falls Sie auch zu denjenigen gehören, die den ganzen lieben langen Tag im Büro vor dem Computer sitzen, wird Ihnen das sicher bekannt vorkommen. Wie schaffe ich es nur, einem wünschenswerten Tagesziel von 10.000 Schritten wortwörtlich Schritt für Schritt näher zu kommen? Hier kann ein Activity Tracker wirklich hilfreich sein, weil er einem sein „Verfehlen“ in Zahlen vor Augen hält: Es ist schon fast Nachmittag und noch nicht einmal tausend Schritte sind getan? Jetzt hilft nur noch ein Spaziergang in der Mittagspause und eine extra Runde auf dem Laufband nach Feierabend.

Schwarz auf weiß zu sehen, wie wenig man sich bewegt, kann wirklich ein echter Ansporn sein. Vorteil der Basis Peak: Man kann anhand der App tägliche Routinen einstellen, wie zum Beispiel jede Stunde aufstehen und sich kurz bewegen oder eine bestimmte Anzahl von Schritten zurücklegen. Die Uhr erinnert einen dann durch ein intensives Vibrieren an bevorstehende Aufgaben. Durch das Sammeln von Punkten lassen sich in der Folge immer mehr Routinen frei schalten.

Aber auch die Anzahl der verbrannten Kalorien lässt einen bei Heißhunger auf einen fettigen Snack in der Mittagspause zurückschrecken. Schließlich wissen wir dank des Trackers ganz genau, wie lange wir dafür auf dem Laufband oder dem Stepper stehen müssen, um die Sünde wieder gut zu machen.

Beim Sport: Apropos Sport – hier ist ein Activity Tracker natürlich gerade für fortgeschrittene Sportler, die Herzfrequenz und Co. ganz genau überwachen wollen, von großem Vorteil. Für normal Sportliche steht auch hier wieder eher der Motivationsaspekt im Vordergrund: Die Schrittzahl steigt und mit ihr auch der Kalorienverbrauch. Allein der Gedanke an steigende Grafikkurven in der App-Auswertung treibt einen schon viel leichter ins Fitnessstudio. Schweinehund ausgetrickst!

Im Schlaf: Besonders interessant ist allerdings auch die Auswertung der Schlafqualität. Auch wenn es sicher erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, die Uhr im Bett zu tragen. Doch auch hier kann der Tracker von Basis ein großer Motivator sein. Denn es macht sich eindeutig bemerkbar, wenn die Nacht zu kurz, der Abend zu feuchtfröhlich oder der Traum zu schlecht war. In der Auswertung werden nämlich REM-Phasen, Leichtschlaf, Tiefschlaf und Drehungen angezeigt.

Fazit: Wer ein wenig technische Motivation braucht, um sich im Alltag mehr zu bewegen und gesünder zu leben, der sollte wirklich über die Anschaffung eines Activity Trackers nachdenken. In unserer Fotoshow erfahren Sie mehr Details zur Fitness-Uhr von Basis sowie zu weiteren Activity Trackern von Sony, Jawbone und Co.

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