Beauty Guide

Die Kraft der Aromen: Sechs verwöhnende Öle für Leib und Seele

am 06.02.2015 um 11:58 Uhr

Sie duften herrlich, sind stimulierend für die Sinne und oftmals sogar richtig wirksam gegen kleinere Wehwehchen: Ätherische Öle! Die kostbaren Beauty-Wunder sind deshalb nicht nur etwas für die private Hausapotheke, sondern gehören auch in jedes gut ausgestattete Kosmetikregal. Wichtig ist hier, dass das duftende Elixier Ihrer Wahl genuin und naturbelassen ist, nur das Öl der Stammpflanze beinhaltet und auf synthetische Zusätze verzichtet. Nur so können die kostbaren Essenzen aus dem Besten der Natur ihre volle Wirkung entfalten. Wieso auch Sie ab heute zu Eukalyptus-, Teebaum-, Zitronen-, Pfefferminz-, Lavendel- und Rosmarinöl greifen sollten, und vor allem wann, erklären wir Ihnen gerne hier und in unserer Bildergalerie .

Ätherische Öle sind tatsächlich so etwas wie Medizin für die Haut und die Sinne: Das richtige Öl kann so wahre Wunder vollbringen – ob es sich um kleinere Entzündungen und Hautunreinheiten, oder Stress und Verspannungen handelt, versuchen Sie es doch einfach einmal mit der Kraft der Natur. Für Gesichtskompressen mit ätherischen Ölen gibt man so etwa fünf Tropfen der Flüssigkeit in warmes Wasser, tränkt danach ein sauberes Tuch in das duftend-aromatisierte Wasser, wringt es leicht aus und legt es behutsam auf die Haut.

Das kleine Beauty-Wunder: Teebaumöl

Das bernsteinfarbene Öl ist in puncto Hautpflege ein wahrer Alleskönner: Es heilt kleine Wunden und Entzündungen im Nu und ist ein echter Geheimtipp bei akutem Pickelchen-Alarm. Bevor Sie das nächste Mal beim Anblick einer frisch erblühten Hautunreinheit verzweifeln und diese gleich atombombenmäßig mit Salycinsäure bekämpfen, versuchen Sie es alternativ mit der entzündungshemmenden Wirkung des Teebaumöls. Auch bei Mückenstichen oder sogar Lippenherpes wirksam!

So geht’s: Geben Sie einfach einen Tropfen des Öls auf ein Wattestäbchen und tupfen Sie dieses auf die betroffene Stelle. Wiederholen Sie die Behandlung einmal täglich, bis das Pickelchen ganz abgeheilt ist.

Belebendes Wässerchen: Zitronenöl

Etwa 200 Kilogramm reife Zitronen braucht es, um durch schonende Kaltpressung circa ein Kilogramm feines Zitronenöl zu erhalten. Der mühsame Vorgang lohnt sich: Das Elixier wirkt als Raumduft eingesetzt, stimmungsaufhellend, anregend und konzentrationsfördernd. Im Beauty-Bereich ist das sonnengelbe Öl ebenfalls eine gute Geheimwaffe, und zwar gegen stark fettende Haut.

Sie wünschen sich mattierte, weniger fettige Haut, wollen diese aber auch nicht weiter mit irgendwelchen Chemikalien belasten? Dann versuchen Sie es mit einem selbstgemachten, duftenden Zitronenöl-Gesichtswasser.

So geht’s: Sie brauchen: Zehn Tropfen Zitronenöl, 50 Milliliter mineralarmes, kohlensäurefreies Quellwasser und saubere Wattepads. Bei sehr fettiger Haut empfehlen wir, noch zusätzlich fünf Tropfen Bergamottöl hinzugeben. Vermischen Sie die Zutaten in einem sauberen Behälter und tupfen Sie das Gesichtswasser mit dem Wattepad auf die bereits gereinigte Haut auf.

Einmal durchatmen: Eukalyptusöl

Dieses ätherische Öl befreit Ihre bei fiesen Erkältungen verstopften und gereizten Atemwege: Dazu können Sie es in Form von einer Massage oder als Inhalation anwenden. Als Bade- oder Massageöl hilft Eukalyptus außerdem auch gegen rheumatische Muskelschmerzen und sportliche Verspannungen. Sie sind erkältet und möchten wieder durchatmen? Dann empfehlen wir eine duftige Inhalations-Session mit dem Eukalyptusöl.

So geht’s: Geben Sie zwei bis drei Tropfen des Öls in siedend heißes Wasser, legen Sie ein Handtuch über sich und den Behälter und atmen Sie tief ein und aus.

Eine feine Kopfsache: Pfefferminzöl

Dass Pfefferminze antibakteriell wirkt, weiß jeder: In Zahnpasta, Cremes, Mundwasser und Kaugummis begegnen wir dem frischen Kraut tagtäglich.

Aber das ätherische Öl kann noch viel mehr: Es hilft gegen Kopfschmerzen, entspannt den Geist und kühlt unsere Haut. Bei Kopfschmerzen können Sie zwei Tropfen des reinen Öls auf Ihre Schläfen geben und dieses in leichten, kreisenden Bewegungen einmassieren. Gegen Reiseübelkeit hilft das hellgrüne Öl ebenfalls, sollten Sie einmal keine Reisekaugummis zur Hand haben. Geben Sie einen Tropfen Pfefferminzöl auf ein Stück Würfelzucker und lassen Sie diesen im Mund zergehen.

Beauty-technisch hat das Pfefferminzöl jedoch auch einiges zu bieten: So wirkt es hervorragend gegen trockene Kopfhaut sowie Schuppen und soll sogar das Haarwachstum maßgeblich stimulieren und anregen.

Und so geht’s: Das ätherische Öl niemals in purer Form auf die Kopfhaut geben, sondern einfach vier bis fünf Tropfen in Ihr Shampoo geben und damit die Haare wie gewohnt waschen. Möchten Sie die Haarkur so natürlich wie möglich gestalten, können Sie als „Trägerstoff“ auch reines Kokosöl verwenden, dieses verbindet sich optimal mit dem Pfefferminzöl und bietet eine optimale Pflege.

Der Ent-Stresser: Lavendelöl

Wussten Sie, dass die Essenzen des Lavendelöls zu den beruhigendsten überhaupt gehören? Das kostbare Öl wirkt dabei für Leib und Seele: Bei Einschlafschwierigkeiten und stressigen Verspannungen hilft ein pflegendes Entspannungsbad mit Lavendelöl wahre Wunder. Einfach acht bis zehn Tropfen des ätherischen Öls ins warme Badewasser hinzugeben und zwanzig Minuten lang die Seele baumeln lassen.

Aber auch für unsere Haut wirkt das violette Elixier beruhigend und entstressend, vor allem, wenn Sie eine sensible Haut haben, die trocken ist sowie zu Spannungen und Rötungen neigt. Versuchen Sie diese mit einer Lavendel-Maske zu entspannen: Die Inhaltsstoffe wirken nicht nur antibakteriell und antiseptisch, sondern stimulieren zugleich auch das Zellwachstum und verfeinern die Poren. Sozusagen Anti-Aging und Anti-Stress in einem!

Und so geht’s: 50 Milliliter Jojobaöl mit ca. fünf Tropfen Lavendelöl vermischen und auf das Gesicht auftragen. Auch bei fiesem Sonnenbrand ist diese Mischung ein absoluter Geheimtipp und wirkt beruhigend und kühlend.

Für aktive Ladies: Rosmarinöl

Rosmarin ist, ähnlich wie die Pfefferminze, eines der besten ätherischen Öle für die Haare: Das Haarwachstum wird stimuliert, überschüssiger Talg wird ausbalanciert und unangenehme Schuppenbildung minimiert. Das Haar wird so von allerlei hartnäckigen Rückständen gereinigt und glänzt umso mehr.

Aber auch für sportliche Ladies ist das Rosmarinöl ein Must-have fürs Badezimmerregal: Wer seine Muskeln nämlich vor dem Training mit dem Öl massiert, beugt Muskelkater und kleinen Zerrungen vor. Übrigens ist das Öl auch super, um Verspannungen, die nach dem Sport entstanden sind, weg zu massieren, da es wohlig wärmt und die Durchblutung ankurbelt.

Und so geht’s: Nehmen Sie vier Tropfen reines Rosmarinöl und mischen Sie es entweder mit einem Esslöffel Sesamöl oder Kokosöl. Massieren Sie die betroffene Stelle mit leichten, kreisenden Bewegungen, bis Sie ein angenehmes Prickeln verspüren.

Überzeugt von der Kraft der natürlichen Aromen? Dann stöbern Sie hier durch unsere große Bildergalerie und entdecken Sie die schönsten Produkte mit Eukalyptus-, Teebaum-, Zitronen-, Pfefferminz-, Lavendel- und Rosmarinöl .

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