Alles eine Frage der Zeit: Die Darsteller im Interview

am 17.10.2013 um 16:48 Uhr

Was wäre wenn? Eine falsche Bewegung, ein verpatzter Moment – wer würde manchmal nicht gerne die Zeit zurückdrehen und so manches ungeschehen machen? Dass er das tatsächlich kann, wird Tim an seinem 21. Geburtstag von seinem Vater offenbart. So beginnt der romantisch-melancholische Film „Alles eine Frage der Zeit“ und rückt Liebe, Familie, Freundschaft, Verlust und Zeitreisen in einen wundervollen Kontext. desired.de traf Regisseur Richard Curtis und das unschlagbare Vater-Sohn Film-Duo Bill Nighy und Domhnall Gleeson zum Roundtable-Interview im Berliner Hotel Ritz Carlton.

Was bei rauskommt, wenn der Regisseur von „Tatsächlich Liebe“ und „Bridget Jones“ einen neuen Film an den Start bringt? Eine charmante Komödie mit charismatischen Hauptdarstellern, die in Berlin um keine Antwort verlegen waren.

Vater und Sohn

Wer kennt das nicht, manchmal ist eben alles im Leben eine Frage der Zeit. Es heißt schließlich nicht umsonst: „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. So erging es auch dem rothaarigen Tim, gespielt von Domhnall Gleeson, der während eines Dunkel-Dinners auf die Liebe seines Lebens, gespielt von Rachel McAdams, trifft. Von dort an nimmt das Chaos seinen Lauf, denn seitdem Tim von seinem Vater erfahren hat, dass er in die Vergangenheit reisen kann, ändert er damit auch jedes Mal seine Zukunft.

Privat hat der 30-jährige Domhnall Gleeson von seinem bekannten Vater Brendan Gleeson jedoch eine ganze Menge im Bereich der Schauspielerei gelernt; „Ich habe sehr viel von meiner Mutter und von meinem Vater gelernt. Ich habe hoffentlich genug darüber gelernt, ein Mann und ein Schauspieler zu sein. Ich denke, mein Vater ist außergewöhnlich darin, beides zu sein. Ich habe alles aufgesogen, aber natürlich auch meine eigenen Fehler auf diesem Weg gemacht und gelernt, hart zu arbeiten.“

Auch Domhnalls Film-Vater, Bill Nighy, blickte beim Interview zurück auf die Beziehung zu seinem Vater: „Abends hat mein Vater anderen Leuten das Autofahren beigebracht, auch mir hat er beigebracht, wie man Auto fährt. Jedes Mal wenn man dabei etwas vergessen hatte, wie den Motor auszustellen oder ähnliches, sagte er: ‘Das ist es, wie du wieder zu Kräften kommst’. Er wollte mir zu verstehen geben, dass wenn man einen Fehler macht, kann man das verschmerzen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.“

Wir selbst sind unsere größten Kritiker

Die Nerven sind angespannt wie Drahtseile, das geht nicht nur dem Regisseur so, auch die Darsteller können die zahlreichen Reaktionen des Publikums und der Presse kaum erwarten. „Ich glaube nicht, dass ich der große Star in diesem Film bin. Ich war sehr nervös bevor und während des Drehs“, verrät Domhnall Gleeson. „Jetzt da der Film in Kasten ist, habe ich das Gefühl, meinen Job getan zu haben und ich weiß, dass Richard zufrieden ist mit dem, was ich gemacht habe und betrachte meine Arbeit und denke mir: ‘Das ist ziemlich nah dran an dem, was ich mir erhofft hatte'”, so Gleeson weiter.

Bereits zuvor hatte Richard Curtis angekündigt, dass dies womöglich sein letzter Film als Regisseur sein wird und gab im Interview eine kleine Vorschau darauf, wie er gerne in Zukunft seine Zeit verbringen würde. „Während des Drehs liefen Bill und ich den Strand entlang und sprachen darüber, dass wir vielleicht beim nächsten Mal einfach nur den Strand entlang laufen sollten, ohne dass jemand gerade deine Haare richtet und dir sagt, dass ihr nur noch 20 Minuten Zeit habt. Der ganze Tag ist Anspannung. Wäre es nicht schön, einfach mal nur zu schlendern? Denn arbeiten wir an unserer Freizeit tatsächlich genauso hart wie an unserem Job?“

Eine berechtigte Frage, die auch in dem Film „Alles eine Frage der Zeit“ thematisiert wird. Arbeiten auch Sie an Ihrer Freizeit und lassen Sie sich diese vielseitige Romanze, die ab dem 17. Oktober in den Kinos anläuft, nicht entgehen.

Einen kleinen Vorgeschmack erhalten Sie bereits im exklusiven Clip und in unserer Fotoshow zum Film „Alles eine Frage der Zeit“ .

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