desired.de-Casting: Heiße Tipps von Jury-Mitglied Annica Hansen

am 09.01.2013 um 15:08 Uhr

Wenn es im großen Casting für den exklusiven desired.de-Spot am Sonntag in Berlin darum geht, die finale Wahl zu treffen, wird in der Jury ein bekanntes Gesicht Platz nehmen und im entscheidenden Recall seine Stimme mit ins Spiel bringen: Annica Hansen, Model und TV-Moderatorin. Ein Jury-Mitglied, das aus eigener Erfahrung weiß, wie es ist, innerhalb kürzester Zeit überzeugen zu müssen. Unsere Redakteurin Laura sprach mit ihr und hat einige praktische Tipps erfahren.

Strahlend blaue Augen, ein bezauberndes Lächeln und eine Ausstrahlung, die niemanden kalt lässt. Annica Hansen arbeitet, seit sie 18 Jahre alt ist, erfolgreich als Model. Während ihres Mathematik- und „Textile Clothing Management“-Studiums stand sie unter anderem für Werbe- und Katalogaufnahmen vor der Kamera und kurbelte parallel ihre Moderationskarriere an. Im Sommer 2012 blickte sie uns dann mit laszivem Blick und Traumkörper vom Cover der FHM entgegen. Doch dass Annica Hansen mehr kann, als den Männern mit ihren atemberaubenden Bildern den Kopf zu verdrehen, beweist sie, wenn sie zum Beispiel für das Reitsportmagazin ReitTV vor der Kamera steht oder für Galileo auch einmal den einen oder anderen Stunt wagt.

Casting-Tipps aus erster Hand

Mal lasziv, mal mädchenhaft und dann ist wieder voller Körpereinsatz gefragt – sich und seinen Körper so vielfältig wie möglich einsetzen zu können, gehört neben der Ausstrahlung zum A und O eines Models. Doch was sollten – auch im Hinblick auf das desired.de-Casting – gerade diejenigen beachten, die vielleicht noch nicht so viel Casting-Erfahrung mitbringen?
Jury-Mitglied Annica Hansen hat mit uns ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und hat für Sie ein paar heiße Tipps für ein erfolgreiches Casting:

Was erwarten Sie vom desired.de-Casting?
Dies ist mein erster Jury-Job im Modelbereich und deshalb freue ich mich sehr. Ich finde es spannend diesmal nicht selbst vor der Kamera zu stehen, sondern bewerten zu dürfen. Ich freue mich auf die Mädels, die sich vorstellen. Mal schauen, ob man durch die Bank Mädchen sehen wird, die dem Model-Klischee entsprechen oder ob sich auch Mädchen beworben haben, die vom Typ heganz anders aber trotzdem spannend und attraktiv sind. Dieses 08/15-Schön ist definitiv nicht alles worauf ich achten werde. Mal schauen ob auch jemand mit ein paar Ecken und Kanten dabei ist. Schließlich gibt es auch genug Top-Models, die eine Zahnlücke oder irgendwelche anderen Specials haben.

Auch Sie haben ja mal „klein“ angefangen. Können Sie sich noch an ihr erstes Casting erinnern?
An mein allererstes nicht, aber ich hatte viele Castings und ich weiß, dass die ersten nicht unbedingt zu den besten gehört haben. Ich war am Anfang bei den ersten Modelcastings, wie auch irgendwann später bei den ersten Moderationscastings, unheimlich nervös. Da gab es Blackouts, wo ich mir gedacht habe: Was hast du eigentlich vorhin in dem Raum gemacht oder was hast du da für Blödsinn erzählt? Ich war ein ziemliches Nervenbündel. Meine ersten Castings waren dementsprechend nicht unbedingt die ruhmreichsten. Aber je sicherer ich wurde, desto mehr Jobs ergaben sich auch durch die Castings. Es wäre sicherlich lustig noch mal eins meiner Castingbänder von vor 10 Jahren zu sehen.

Was würden Sie den Teilnehmerinnen aus Ihrer Erfahrung heraus raten, wenn sie am Wochenende vor die Jury treten?
Ich würde, so albern man sich dabei auch vorkommen mag, das Ganze wirklich zu Hause einmal üben. Ich würde mir da Leute hinsetzen, die mir nahe stehen, weil vor denen ist es eigentlich immer am unangenehmsten, und würde das mit denen einfach mal durchspielen. Mir ist wichtig, dass die Mädchen authentisch sind. Am besten gefällt mir jemand der reinkommt und richtig strahlt. Die Mädels müssen einfach echt sein und dürfen auch ruhig einen flotten Spruch auf den Lippen haben. Wenn man dann vorher noch ein bisschen geübt hat kann kaum was schiefgehen.

Wie sieht es mit dem Outfit für das Casting aus?
Das ist immer so ein ganz schwieriger Punkt. Ich mache mir auch heute noch viele Gedanken drüber, wenn ich zu einem Casting gehe. Man möchte natürlich aus der Masse herausstechen, man möchte auffallen. Aber mit auffallen um jeden Preis ist nichts gewonnen – ich glaube, das geht meist in die Hose. Es zählen also definitiv nicht der tiefste Ausschnitt oder der höchste Schuh. Man darf sich schick machen, figurbetont und gerne auch sexy anziehen, aber man sollte einfach mit ein bisschen Stil-Gefühl da ran gehen. Casualsexy ist vielleicht ein ganz gutes Stichwort. Als Grundregel gilt: Betone deine Vorzüge und Stärken, dann fallen die Schwachpunkte gar nicht so ins Gewicht.

Wie wichtig ist die oft zitierte Authentizität?
Ich war bei meinen ersten Castings eigentlich viel zu schüchtern, was gar nicht meinem Typ entspricht. Ich wollte nicht negativ auffallen und habe mich deshalb verstellt. Durch mehr Erfahrung bin ich immer sicherer geworden, bin mehr aus mir herausgegangen und war dadurch viel authentischer. Außerdem sticht man aus der Menge heraus wenn man nicht nur still in der Ecke steht. Die meisten Caster mögen selbstbewusste Mädels. Mir hat die kölsche lockerheit jedenfalls nie geschadet und eher genützt. Wenn die Mädels locker sind, sollen sie sich auch locker präsentieren und bloß keine falsche Schüchternheit an den Tag legen. Sobald man sich verstellt um zu gefallen geht es nach hinten los. Authentizität gepaart mit echtem Selbstbewusstsein ist glaube ich eine ganz gute Kombination für alle, die sich vorstellen.