Einmal tief durchatmen: Entstressen Sie sich!

am 28.08.2013 um 10:41 Uhr

Stress bei der Arbeit, Stress zu Hause, Stress im Privatleben! Stress gehört heutzutage schon fast zum guten Ton: Vom Studenten über die berufstätige Mutter bis hin zum Topmanager – die meisten Menschen sind von den Anforderungen unseres modernen Lebens gestresst. Die Folge – das Burn-out – ist zu einer modernen Volkskrankheit geworden. Wir fragen uns deshalb heute: Was ist Stress überhaupt und wie bekämpft man das Monster? Unsere Methoden zum Entstressen!

Stress entsteht nicht automatisch, nur weil man viel zu tun hat. Stress entsteht dann, wenn man sich überfordert fühlt und Angst hat, eine Aufgabe nicht bewältigen zu können. Deshalb ist die erste SOS-Maßnahme gegen Stress auch ganz einfach: Überlegen Sie sich, was genau Sie stresst und atmen Sie tief durch! Versuchen Sie Ihr Problem nicht in der diffusen Stress-Glocke verschwinden zu lassen, sondern bringen Sie es auf den Punkt! Nehmen Sie Stift und Papier und schreiben Sie es auf. Erst wenn das Problem klar ist, kann man es auch richtig angehen!

Feierabend-K.o.

Wer kennt das nicht: Man kommt nach Hause, fühlt sich ausgelaugt und müde, trotzdem aber irgendwie aufgekratzt und unausgeglichen – eine Unausgewogenheit, die oft durch Stress verursacht wird. Oft setzten sich die Leute dann nur vor den Fernseher auf die Couch und lassen sich berieseln, gehen den sogenannten „low-effort-activities“ nach. Das Problem ist aber: Diese Aktivitäten bauen kaum Stress ab, ob Sie das nun glauben oder nicht, aber sich berieseln zu lassen, wird niemals Stress abbauen können. Versuchen Sie also Ihren inneren Schweinehund zu überlisten und sich nicht kraftlos auf die Couch fallen zu lassen!

Schalten Sie Ihren Kopf nicht ab, sondern lenken Sie sich effektiv ab!

Natürlich klingt das erstmals unverständlich, aber es ist tatsächlich so: Stress baut man am ehesten ab, wenn man es schafft, sich für einige Zeit auf etwas völlig anderes zu konzentrieren. Dieses Ventil kann vor allem Sport sein! Alle Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren sind wirksame Mittel gegen die Stressfalle. Aber auch ein geliebtes Hobby wie Musik, Kochen, Lesen, Stricken oder Gartenarbeit kann ein Ausgleich sein. Wichtig ist vor allem, dass man Abstand gewinnt und sich das Gehirn mit etwas vollkommen anderem beschäftigt als dem aktuellen Stressauslöser.

Das Nonplusultra der Entspannung: Meditation

Meditation? Ist das nicht lahm? Nein! Es ist tatsächlich erwiesen, dass Meditation, genauso wie Sport, gegen Stress hilft! Natürlich ist der Begriff mit vielen Vorurteilen belegt, aber nicht nur Hippies und Yogis können meditieren, sondern jeder Mensch. Probieren Sie es doch einfach mal aus: Setzen Sie sich hin, schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich nur auf Ihre Atemzüge. Auch wenn Sie Ihre Gedankengänge noch nicht so kontrollieren können, wie Sie wollen, und darüber nachdenken, dass sie noch einkaufen gehen müssen, weil die Milch fehlt, und nicht vergessen sollten, die letzte Stromrechnung zu überweisen – dann ist das nicht schlimm. Stellen Sie Ihren Gedanken fest und kehren Sie zurück zu Ihrer Atemübung. Je öfter Sie die Meditationsübungen versuchen, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich zu entspannen!

Versuchen Sie sich daran, regelmäßig Abstand zu nehmen von der Sie stressenden Umwelt, sei es durch Meditation, Sport oder andere Hobbys – und nicht nur dann, wenn Sie kurz vor dem Burn-out stehen! Werden Sie vorher aktiv, lernen Sie die Warnsignale unseres Körpers wahrzunehmen. Unter gar keinen Umständen aber sollten Sie Ihren Stress an Ihren Mitmenschen auslassen, das ist ein absolutes No-Go! Denn Ihre Arbeit, Ihr Stress ist Ihr Problem und nicht das Ihrer Freunde, Familie oder Partner. Ihre Mitmenschen sind nicht Ihr Mülleimer für unbewältigten Stress!

Die wichtigsten Fakten rund um das Thema Stressbewältigung finden Sie extra für Sie zusammengefasst nochmals in unserer Bildershow!

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