Sport

Aqua-Fitness: Mit diesen Sportarten formen Sie Ihren Körper unter Wasser

am 18.11.2014 um 17:21 Uhr

Zugegeben, einen besonders guten Ruf hat „Aqua-Fitness“ bislang nicht, schließlich verbindet man mit diesem simple Gymnastik-Übungen unter Wasser, die sich vor allem in Pauschalurlauben oder bei Damen ab einem Alter von 60plus an großer Beliebtheit erfreuen. Soweit das Klischee: Wir zeigen Ihnen hier und in unserer Bildergalerie, wie effektiv das Training unter Wasser wirklich ist und stellen Ihnen die schweißtreibendsten Sport-Übungen aus dem Pool vor.

Wer denkt, dass Sport unter Wasser nur ein bisschen Planscherei ist, der irrt. Denn längst gibt es innovative Sportarten, die den ganzen Körper formen, die Pfunde purzeln lassen und dabei auch noch jede Menge Spaß bringen. Dabei ist das Training unter Wasser für den Körper extra anspruchsvoll, schließlich sorgt der Widerstand, der etwa 60-mal größer ist als an Land, dafür, dass die Muskeln schneller wachsen, das Bindegewebe gestrafft und so Cellulite verhindert wird. Daneben werden sämtliche Gelenke und die Wirbelsäule geschont, da man unter Wasser nur etwa ein Zehntel seines Körpergewichts spürt. Durch die niedrige Wassertemperatur läuft der Körper zudem auf Hochtouren, um die Temperatur wieder auszugleichen, sodass bei diesem Energieaufwand zusätzliche Kalorien verbrannt werden.

Aqua-Zumba: Unterwasser Tanzen

Bei dieser Sportart bekommt „Pool-Party“ eine ganz neue Bedeutung. Denn das Zumba-Workout, das Ihnen von Land bekannt sein dürfte, wird einfach ins kühle Nass verlagert. Hier werden die Schrittfolgen aus lateinamerikanischen Tänzen wie Salsa, Merengue, oder Reggaeton zu heißen Rhythmen nachgetanzt. Die Übungen werden dabei auf die Gegebenheiten unter Wasser angepasst und so lässt der Trainer Elemente aus der Aqua-Gymnastik einfließen. Wie beim Zumba an Land, soll der Spaß im Fokus des Trainings stehen und es darf lauthals mitgesungen werden.

Aqua-Nordic-Walking: So läuft’s

Wer Nordic Walking auch über Wasser liebt, wird es unterhalb der Wasseroberfläche ebenfalls mögen. Sämtliche Lauftechniken aus dem klassischen Nordic-Walking werden auf die Unterwasser-Methode übertragen und im stehtiefen Wasser, etwa 1,40 Meter, praktiziert. Dabei werden Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit trainiert. Für eine zusätzliche Anstrengung sorgen entweder spezielle Stöcke oder Widerstandstrichter, die den Effekt der Stöcke simulieren sollen sowie eine erhöhtes Gangtempo, das von mal zu mal gesteigert werden kann.

Aqua-Bouncing: Vor Freude springen

Beim Aqua-Bouncing geht es wieder Action-reicher zu: Hier wird auf einem speziellen Unterwasser-Trampolin, das etwa 1 mal 1 Meter groß und mit Saugnäpfen auf dem Becken-Boden befestigt ist, insbesondere die Bauch-, Rumpf- und Rückenmuskulatur trainiert. Verschiedene Figuren wie Scherensprünge, Sidekicks und Pirouetten bringen einen dabei ganz schön aus der Puste, regen den Fett-Stoffwechsel an und sollen in der Stunde bis zu 1000 Kalorien verbrennen.

Aqua-Pilates: Entspannen unter Wasser

Dieses Training ist ruhig, aber nicht minder effektvoll und lebt von der korrekten Ausführung. Bevor es ins Wasser geht, werden die Muskeln an Land ausgiebig mit Hilfe von Figuren auf der Matte gedehnt. Die anschließenden Übungen im Schwimmbecken sollen dadurch besser wahrgenommen und das Körpergefühl so verstärkt werden. Alle Figuren werden mit großer Konzentration und bewusster Atmung durchgeführt, sodass eine aufgerichtete Haltung unabdinglich ist. Das Ausbalancieren unter Wasser spricht dabei alle Muskelgruppen an und sorgt zudem für Entspannung.

Entdecken Sie in unserer Bildergalerie diese und weitere Unterwasser-Sportarten , die Abwechslung in Ihr Training bringen und darauf warten, ausprobiert zu werden.

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