Art Basel 2013: Leo DiCaprio und Michael Ballack strömen in die Schweiz

am 13.06.2013 um 17:23 Uhr

Nur zu gern würden wir bei dem ein oder anderen Promi mal durch das Schlüsselloch spähen, um einen Blick auf das Interieur zu erhaschen. Wie sich die Schönen und Reichen einrichten, spiegelt nicht nur ihren Stil wider, sondern offenbart auch so einiges an Privatem, was die berühmten Schauspieler, Fußballer, Sänger und Modemacher ja meist eher für sich behalten. Umso spannender ist die derzeitige Art Basel, auf der VIP-Gäste schon vorab ihre Lieblingswerke reservieren konnten. Heute eröffnet die Kunstmesse, bei der über 300 Galerien aus fünf Kontinenten ihre besten Stücke zur Schau stellen, auch für die Öffentlichkeit.

Vor circa vier Wochen war die Kunstmesse das erste Mal in Hongkong und feierte da große Erfolge. Neben den USA hat sie sich damit noch ein zusätzliches Standbein aufgebaut, das zum internationalen Rundum-Schlag ausholt. Nun ist die Art Basel wieder da, wo sie mal angefangen hat. Sie ist zurückgekehrt zum Ausgangsort in die Schweiz und zeigt dort zum 44. Mal Kunst der Moderne und Gegenwart. Erstmals sind dabei auch Galerien aus Singapur und den Philippinen geladen.

Die Kunst, Promis anzuziehen

Bereits seit 1970 kann man auf der Art Basel zeitgenössische Meisterwerke erspähen und gern auch kaufen, inzwischen ist sie die weltweit bedeutendste und größte Messe für Gegenwartskunst. Das wissen auch die Promis und nutzen gern die Gelegenheit, ein paar Tage vor der allgemeinen Bevölkerung durch die Messehallen zu schreiten. Denn die Türen öffnen sich für finanzkräftige VIP-Kunden schon eher und so sah man dieses Jahr unter anderem Michael Ballack, Bar Refaeli, Roman Abramowitsch und auch Leonardo DiCaprio in der drittgrößten Stadt der Schweiz nach neuen Gemälden etc. für den freien Platz über dem Wohnzimmer-Kamin Ausschau halten.

Die Kunst, sich zu verkaufen

Herr Ballack interessierte sich angeblich für ein Gemälde mit dem Namen „Die große Leere“ und der „The Great Gatsby“-Darsteller soll sich einen großen, kunstvoll verzierten Spiegel genauer angeschaut haben. Aber auch die Direktoren namhafter Museen nutzten die VIP-Chance und schauten sich vorab schon einmal um. Mit dabei Chris Dercon vom Tate Modern und Udo Kittelmann von der Neuen Nationalgalerie Berlin.

Die Kunst, stetig zu wachsen

Ab Donnerstag nun kann auch der Otto-Normal-Verbraucher sehen, wie groß die Netzwerke und die gesamte Galerien- und Kunstszene geworden ist. Neben dem Präsentieren und der Imagepflege der Galerien werden in Basel auch Künstler und Künstlerinnen geschaffen. Hier ein Bild an der Wand hängen zu haben, kann die Karriere um einiges voranbringen. Bis zum 16. Juni hat die Messe geöffnet und ist durch eine qualitativ sehr hochwertige Auswahl an Gemälden und Skulpturen ein Hingucker, auch wenn man den nötigen Geldbeutel für das Erwerben der Schätze nicht hat – ein Besuch lohnt sich!

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