Skurriler Beauty-Trend aus Asien: Augenringe sind jetzt in

am 25.11.2015 um 14:42 Uhr

Während für die meisten Frauen ein Start in den Tag mit Augenringen ein Desaster ist, würden Asiatinnen wahrscheinlich einen Luftsprung machen. Mit Concealer, dem Baking-Look und Co. die lästigen Ringe kaschieren? Das kommt in Asien gar nicht erst in Frage: Hier sind geschwollene Augenlider derzeit ein absolutes Schönheitsmerkmal und so lassen sich die Asiatinnen sogar die Lider operativ aufpolstern. Ganz schön verrückt, oder? Erfahren Sie hier und in der Bildergalerie mehr über den Trend aus Südkorea und warum die Asiatinnen diesen Look so lieben.

Längst ist uns klar: Die Asiatinnen sind in Sachen Beauty dem Rest der Welt immer eine Nasenlänge voraus. Kaum ein Trend findet nicht seinen Ursprung in fernöstlichen Gefilden: Ob das Entfernen der Gesichtshärchen mit einem Skalpell – auch als Dermaplaning bekannt -, fermentierte Kosmetik, Mineralwasser als Peeling oder das Layern von Masken, sprich Multimasking. Und so manch ein Trick und Trend ist auch in unsere Beauty-Routine übergegangen. Daher stellt sich die Frage: Schaffen das die Augenringe ebenfalls?

Vom Hangover-Look bis zu Fake-Augenringen

Alles fing mit dem Hangover-Make-up an. Ziel dieser Schminktechnik ist es, dass die Augenpartie wie nach einer durchzechten und langen Nacht aussieht: Verkatert, verschlafen und alles andere als frisch eben. Da ein echter Kater auf Dauer vermutlich etwas zu sehr auf Leber und Co. schlagen würde, faken die Asiatinnen die wilde Partynacht mit entsprechenden Make-up-Utensilien. Das Hauptmerkmal des Looks? „Aegyo-Sal“, was zu Deutsch in etwa „schmeichelndes Fett“ bedeutet und die aufgedunsene Schwellung unter den Augen meint, die man in der Regel nach dem Alkoholkonsum oder zu wenig Schlaf bekommt.

So verstärken die Asiaten Augenringe

Die Illusion, die unter dem Hashtag #hangovermakeup in den sozialen Netzwerken zu finden ist, wird mit einem dunklen Lidschatten geschaffen, der in die Falte unter den Augen aufgetragen wird, um Augenringe zu betonen. Ein verwischter Eyeliner am unteren Wimpernkranz sowie Rouge seitlich und unter den Augen verstärkt den Effekt ebenfalls.

Etwas radikaler ist das die sogenannte „Loveband-Surgery“. Durch einen operativen Eingriff wird das untere Augenlid durch einen kleinen Schnitt am äußeren Augenwinkel aufgepolstert und so künstlich „geschwollen“. Der Eingriff kostet in Asien umgerechnet in etwa 300 Euro und erfreut sich daher schon bei jungen Menschen an großer Beliebtheit.

Und wozu der ganze Aufwand?

Egal ob geschminkter oder operativer Hangover-Look, Ziel ist es dabei, das Auge größer und runder erscheinen zu lassen und somit einen intensiveren Blick zu haben. Die Asiaten gehen dabei davon aus, dass die dadurch entstehende, größere Lidfalte außerdem attraktiver und sympathischer auf Mitmenschen wirkt. Im Übrigen: Nicht nur Frauen verändern ihre Augenpartie, immer mehr Männer stehen auf den Hangover-Look und die Fake-Augenringe.

Fazit: Wir sind der Meinung, mehr als den „Undone-Look“ aus verruchten Smokey-Eyes braucht man in diesen Tagen nicht. Der Hangover-Look ist vermutlich nur eine Trend-Erscheinung und die Schönheits-OP birgt – wie jeder Eingriff – Risiken.

Entdecken Sie in der Fotoshow, warum in Asien gerade geschwollene Augenringe im Trend liegen .

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