Sport

Trend-Sport Ballett: So werden Sie zur Prima-Ballerina

am 19.06.2015 um 15:16 Uhr

Haben Sie als Kind schon einmal Ballett-Unterricht genommen? Dann können Sie sich wahrscheinlich noch gut daran erinnern, wie rank und schlank der Sport einen hält und welch grazile Eleganz und Körperhaltung dieser verleiht. Neben dem Spaß am Tanzen und den Klängen der klassischen Musik oder modernen Stücke, werden auch noch alle Muskelgruppen des Körpers angesprochen, definiert und trainiert. Die Spitzen-Schuhe an den Nagel zu hängen, war also keine clevere Entscheidung. Hier und in der Fotoshow verraten wir Ihnen, warum sich das Ballett-Workout lohnt, ob als Anfänger oder Profi.

Es ist wohl der Traum eines jeden Mädchens: Im rosafarbenen Tutu, einem ordentlich frisierten Dutt, Spitzenschuhen und mit den besten Freundinnen im Einklang zu tanzen und die gymnastischen Figuren des Lehrers nachzuahmen. Doch nicht nur für junge Mädchen ist Ballett geeignet. Bis ins hohe Alter lässt sich der Sport ausführen und formt den Körper – dabei müssen Sie nicht gleich zur Prima-Ballerina werden. Auch Carine Roitfeld, Fashion-Expertin und ehemalige Chefredakteurin der französischen Vogue, soll täglich Ballett-Stunden nehmen und hat mit 60 Jahren einen jugendlichen Körper und eine grazile Körperhaltung, die sie in engen Kostümen zur Schau stellt. Das wollen Sie auch? Dann erfahren Sie jetzt mehr.

Step by Step: Erstes Training an der Stange

Ob Sie sich für klassisches Ballett entscheiden oder sich modernen Tänzen widmen möchten, die Grundkenntnisse und Basisschritte werden als allererstes an der Stange und vor dem Spiegel absolviert. Denn Disziplin und Perfektion sind zwei Schlüssel-Elemente des Balletts und so sollte jede Bewegung kontrolliert und bewusst getätigt werden. Eine Stange, die der eigenen Körpergröße gemäß ist, dient am Anfang als Gleichgewichtsstütze. Eine korrekte Ausführung der Übung und das Überprüfen der Abläufe im Spiegel soll verhindern, dass man sich verrenkt oder Muskelgruppen falsch trainiert werden. So ist es zum Beispiel wichtig, dass der Hals immer lang gestreckt ist, die Schultern tief nach unten gezogen und die Schulterblätter zusammen gezogen werden, ohne dabei ein Hohlkreuz zu machen.

Was wird genau trainiert?

Wie beim Yoga steht auch beim Ballett die Besinnung und Fokussierung des eigenen Ichs im Mittelpunkt. Für die Ausführung braucht man kein Equipment oder ein helfendes Gerät. Das Training bedeutet auch, endlich Zeit für sich selbst zu haben, abzuschalten und sich mit den Bewegungen künstlerisch auszudrücken.

Dabei wird die gesamte Muskulatur des Körpers beansprucht. Im Gegensatz zu dem Training im Fitnessstudio, wo die Muskelmasse mit Hilfe von Gewichten erhöht werden soll, werden die Muskeln beim Ballett definiert, aber niemals aufgepumpt aussehen. Denn durch die Übungen werden die Muskeln gedehnt und in die Länge gezogen, sodass der Körper feminin und grazil wirkt. Die Tiefenmuskulatur des Körpers wird von den Fußspitzen, über die Beine und den Bauch, bis hin zum Rücken und den Armen angeregt.

Daneben wird die Kondition gesteigert und die Koordinationsfähigkeit gefördert. Die gestärkte Rumpfmuskulatur kann Rückenschmerzen und anderen körperlichen Beschwerden vorbeugen und die Körperhaltung verbessert sich. Wie bei jedem Sport, sollte sich vor dem Training ausgiebig aufgewärmt werden, um Zerrungen und Verletzungen zu vermeiden.

Entdecken Sie in der Fotoshow die Trend-Sportart Ballett und welche Vorteile diese mit sich bringt.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel