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Pikanter Fitness-Hype: Das „Fifty Shades of Grey“-Workout

am 09.03.2015 um 14:06 Uhr

Die vor allem unter Sportlern und Fitness-Junkies bekannte Redewendung „No Pain, no gain (zu Deutsch in etwa: Wer schön sein will, muss leiden)“ bekommt mit einer in Los Angeles angebotenen Trainingsmethode eine ganz neue Bedeutung. Neuerdings werden nämlich erotische Fantasien beim Sport ausgelebt, der Hintern beim Training versohlt und so bis zu 500 Kalorien verbrannt, zumindest in den Workout-Stunden unter der Leitung von Mistress Snow Mercy. Sowas kann es aber auch nur in der Traumfabrik geben. Was es mit dem fragwürdigen Workout auf sich hat, erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow .

Man möchte meinen, ein gutes Workout wäre hart genug. Mistress Mercy kennt allerdings kein Pardon und lässt zusätzlich die Peitsche schwingen. Ob Dakota Johnson und Jamie Dornan das Training à la „Fifty Shades of Grey“ wohl aushalten würden?

Mistress Snow Mercy

An alle, die trotz des „Fifty Shades of Grey“-Massenphänomens noch nicht besonders viel Ahnung vom Dominant-versus-unterwürfig-Spiel haben, hier eine nötige Begriffserklärungen vorab: Als Mistress wird eine dominante Frau im Bereich des BDSM („Bondage“, „Discilpine“, „Submission“, „Masochism“) bezeichnet.

Das Fetisch-Model Snow Mercy lässt sich gern von ihren unterwürfigen Kunden als Mistress bezeichnen. Sie ist seit über einem Jahrzehnt im BDSM-Geschäft tätig und bietet seit 2008 auch Fitness-Kurse an, die es ihnen Kunden erlauben, erotische Fantasien mit körperlicher Anstrengung zu einem intensiven Workout zu verbinden. Sie lässt als Schneewittchen-gleiche Domina ihre Schuhe bei Liegestützen küssen, schwingt die Peitsche bei angeblicher Erschöpfung und motiviert mit demütigen Anweisungen.

Seitdem mit den „Fifty Shades of Grey“-Romanen und nicht zuletzt der Verfilmung von Anastasias und Christians erotischen Spielchen ein derartiger Sex-Wahn ausbrach und Sadomaso plötzlich nichts Verbotenes mehr zu sein scheint, platzen die Fitness-Kurse der erfolgreichen Domina beinahe aus allen Nähten, sowohl die privaten Kurse als auch die Gruppen-Einheiten mit maximal sechs Teilnehmern.

Schwitzen inklusive blauer Flecken

Im Prinzip ist eine Trainingseinheit bei Snow Mercy ziemlich einfach erklärt: Sie gibt in hautenger, schwarzer Kleidung die dominante Trainerin, die ihre unterwürfigen Kunden zu körperlichen Höchstleistungen triezt.

Einen Dresscode für die Trainees gibt es nicht. Die einen tragen – wie bei einem Workout so üblich – Fitness-Outfits, andere sporteln in String und Spitzen-Wäsche oder mit einer Maske auf dem Kopf. Klingt ganz schön absurd, soll allerdings dem Fitness-Motto „No pain, no gain“ getreu, die Pfunde purzeln, die Muskeln wachsen lassen und den Schülern das Spiel von Unterwerfung und Dominanz lehren.

Das eigentliche Workout stellt eine Kombination aus Ausdauer- und Muskel-Training dar. Den pikanten Unterschied machen allerdings die Methoden der dominanten Kursleiterin aus: Gejoggt wird an der Leine, die Hanteln in einem Käfig gestemmt und wer schlappt macht, bekommt den Hintern versohlt, mit einer Peitsche.

Training oder Schauspiel

Snow Mercy ist keine lizenzierte Trainerin und betont, dass ihre schlüpfrigen Workouts lediglich der Unterhaltung dienen. Und doch sollen die Kunden während einer einstündigen Trainingseinheit bis zu 500 Kilokalorien verbrennen, samt blauer Flecken versteht sich.

Christian Grey und seiner unterwürfigen Anastasia Steele sei Dank, kommen diese demütigen Methoden erstaunlich gut an. Und das sowohl bei Männern als auch bei Frauen, wer hätte das gedacht?

Und weil das Business so gut läuft, plant die dominante Trainerin, nun auch Yoga-Stunden an die Behandlungsmethoden von Christian Grey anzulehnen. Diese sogar als Partner-Workout für einen dominanten und einen unterwürfigen Part zu etablieren. Die „Katze“ macht sich bestimmt super mit zusätzlichem Peitschenschwung.

Mehr Details rund um die pikanten Trainingsmethoden bei Snow Mercys „Fifty Shades of Grey“-Workout erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

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