desired.de-Redakteurin Laura öffnet ihr Kosmetik-Täschchen

am 09.07.2013 um 15:46 Uhr

Soeben in der desired.de-Redaktion: „Du hast dir dein Gesicht gemalt!“, meinte unsere Redakteurin Juliane zu ihrer Kollegin Laura, die daraufhin entgegnete: „Ja, und das in weniger als fünf Minuten!“ Warum sie für ihre tägliche Make-up-Routine nicht länger braucht, als manche zum Händewaschen und wie ihr tägliches Gesichtspflegeprogramm sonst so aussieht, erfahren Sie hier.

Bis vor wenigen Jahren habe ich mich, bis auf seltene Ausnahmen, gar nicht geschminkt – lediglich ein bisschen Mascara und das war es auch schon. Inzwischen sieht das zwar anders aus, aber lange Schminkroutinen gibt es bei mir trotzdem nicht.

Same procedure as last day

Alles beginnt auch bei mir mit der täglichen Reinigung und Pflege. Seit ich mich zurückerinnern kann, bin ich dabei viele Jahre einer Marke treu. Ich bin eben ein Gewohnheitstier und das gilt auch für meine Haut – die mag Experimente nämlich gar nicht. Deswegen wasche ich mein Gesicht jeden Morgen und vor allem am Abend mit einem milden Waschgel von NIVEA und nehme mein Augen-Make-up mit ölhaltigen Pads von Rival de Loop ab – die sind wirklich genial, da man nicht viel rumrubbeln muss und kostbare Wimpern geschont werden.

Danach verteile ich einen Klecks der NIVEA-Reinigungsmilch in meinem Gesicht und nehme alle Make-up-Reste mit einem Wattepad ab. Eine Routine, die inzwischen vollkommen automatisiert abläuft und die ich wohl selbst im Tiefschlaf beherrschen würde.

Eine gute Grundlage

Nein, hier geht es nicht um deftiges Essen zur Kater-Prävention, sondern um die richtige Hautpflege vor dem Make-up-Sturm. Lange Zeit habe ich als grundierende Pflege vor dem Schminken auch eine Tagescreme von NIVEA verwendet, bin aber vor Kurzem auf die wunderbare Day-Care von MYE Kosmetik umgestiegen. Die zieht nicht nur wahnsinnig schnell ein, sondern hat neben dem angenehmen Geruch auch eine leicht kühlende Wirkung – perfekt für den Start in den Tag.

Verstärkung rückt an

Kennen Sie das? Der ungeschminkte Blick in den Spiegel ist einem dann doch irgendwie fremd. Wem gehört dieses Gesicht bloß? Auch mir geht das inzwischen jeden Morgen so, weshalb der Griff zum Farbtopf einfach sein muss – was aber nicht heißt, dass dafür Stunden ins Land ziehen müssen. Da meine helle Haut vor allem unter kleinen und größeren Rötungen leidet, die sich bei mir besonders an den Wangen und um die Nase herum befinden, decke ich diese mit einem klassischen Abdeckstift, neudeutsch Cover Stick, in Light Beige Rose von Maybelline Jade New York ab.

Weiter geht es mit dem Make-up: Nach mehreren Experimenten mit flüssigem oder Creme-Make-up, das mir immer das Gefühl vermittelte, zu ersticken, benutze ich seit Langem das Dream Matte Mousse in Sand, ebenfalls von Maybelline Jade New York. Das lässt sich einfach und gleichmäßig verteilen und gibt meiner Haut trotzdem genug Raum zum Atmen.

Der perfekte Augenblick

Normalerweise nutzte ich bis vor ein paar Wochen einen tollen Duo-Lidschatten in zarten Nudetönen – der wurde aber inzwischen aus dem Sortiment genommen. Ärgerlich! Also musste ich mich auf die Suche begeben und habe den perfekten Ersatz noch nicht gefunden. Meine momentane Notlösung: Eine Kombination aus zwei verschiedenen Sets. Für die leicht funkelnde Grundlage, die ich gut dosiert bis unter die Augenbrauen verteile, nutze ich einen beige-, fast hautfarbenen Lidschatten von BeYu und akzentuiere mein äußeres Lid und die Lidfalte mit einem dunkleren, ins Rosé/Braun gehenden Ton.

Danach wird getuscht, was das Zeug hält, um meine zum Glück sehr langen Wimpern ordentlich in Schwung zu bringen. Je nach Laune geschieht das entweder mit einer schwarzen oder blauen Mascara. Für eventuell auftretende Verklumpungen liegt hier immer auch eine alte Bürste einer längst nicht mehr existierenden Wimperntusche bereit. Mein Retter in der Wimpern-Not.

Zu guter Letzt werden nur noch meine etwas zu hell wirkenden Augenbrauen mit einem braunen Brauenstift nachgezogen und in Form gebracht.

Farbenspiel

Für den krönenden Make-up-Abschluss fehlen jetzt nur noch ein wenig Rouge und Lippenstift. Als Highlighter für meine Wangenknochen nutze ich entweder einen dunklen Bronzener von Alterra, ein rosafarbenes und leicht glitzerndes Rougepuder von NARS oder aber ein orange-rotes Cremerouge von Kiko. Hier kommt es ganz einfach darauf an, welchen Lippenstift ich vorhabe zu tragen oder wonach mir der morgendliche Lippen-Sinn steht.

Momentan habe ich da drei Favoriten, bei denen ich mich je nach Laune abwechsle: Der Ultra Gloss von Dior in einem zarten Rosé ist zum Beispiel super für den Tag. Aber auch ein orangefarbener, matter Lippenstift gehört gerade zu meinen Lieblingen. Am Abend trage ich gerne einen knallroten Lippenstift von Chanel, der besonders gut zur Geltung kommt, wenn man die Lippen vorher mit dem roten x-treme last Lipliner von Manhattan grundiert.

Lange Rede, kurzer Sinn

Ich und meine tägliche Make-up-Routine sind inzwischen ein eingespieltes Team, weshalb ich für das komplette Programm wirklich nicht länger als fünf Minuten brauche. Einfach, aber effektiv. Da ich auch in puncto „Gesicht malen“ kein Fan von Experimenten bin, bin ich mir zudem sicher, dass sich diese Routine in den nächsten Jahren auch nicht wesentlich verändern wird.

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