10 Beauty-Gewohnheiten, die Sie sich lieber abgewöhnen

am 05.08.2013 um 16:02 Uhr

Ehrliche Antwort, Ladys: Drehen Sie Ihre nassen Haare nach dem Waschen in einen Handtuch-Turban? Kollektives Ja! Reiben Sie beim Auftragen des Parfums Ihre Handgelenke aneinander? Kollektives Ja! Um etwas mehr Farbe auf das Mascara-Bürstchen zu bekommen, pumpen Sie dafür kräftig? Und noch ein kollektives Ja! Dazu müssen wir leider sagen: Das sind alles Beauty-Mistakes, die Sie sich besser abgewöhnen sollten. Warum und welche weiteren Gewohnheiten eigentlich schlecht für Sie sind, erfahren Sie hier.

Wir kennen die Situation nur zu genau. Sie stehen unter der Dusche, trällern fröhlich und gedankenverloren Ihren derzeitigen Ohrwurm und grübeln schon darüber nach, was Sie später anziehen sollen. Nebenbei vollführen Sie die Handgriffe geradezu automatisch. Beim noch schlaftrunkenen Schminken am Morgen das gleiche Spiel. Eigentlich könnten Sie sich auch mit geschlossenen Augen ein Gesicht malen, denn die Routine jeden Morgen stimmt. Doch wir versichern Ihnen, dabei wird Ihnen der ein oder andere Fehler unterlaufen. Routiniert gehen die Beauty-Gewohnheiten von der Hand, doch diese zehn sollten Sie sich lieber abgewöhnen.

1) Nasse Haare ins Handtuch drehen

Ja, der gute, alte Handtuch-Turban. Welche Frau kennt ihn nicht? Aber Achtung, eigentlich schädigt genau diese Angewohnheit, die wir uns doch alle bei Mama abgeschaut haben, Ihre Haare. Denn das nasse Haar ist viel empfindlicher als das trockene und bricht daher auch viel schneller oder wird frizzy. Tipp einer Expertin: Tupfen Sie Ihre Haare in Strähnen vorsichtig zwischen dem Handtuch ab und pressen Sie quasi so das überschüssige Wasser heraus. Wenn es unbedingt etwas Permanenteres sein soll, dann drehen Sie die Haare lieber in ein schlichtes Shirt, denn die Baumwolle ist um einiges sanfter.

2) Mascara pumpen

Wir haben Sie schon ein paarmal darauf hingewiesen, aber das kann man wirklich nicht oft genug sagen: Bitte pumpen Sie nicht Ihren Mascara, um mehr Farbe an das Bürstchen zu bekommen. Nicht nur trocknet die Luft, die dabei quasi hineingepumpt wird, die Wimperntusche aus, nein, auch kleine Bakterien, die von Ihrem Auge eventuell hineingelangen, vermehren sich dank der Luft. Ziehen Sie die Bürste stets sehr sorgfältig und gelassen heraus, dann kann nichts passieren.

3) Parfüm an den Handgelenken aneinander reiben

Wir haben gelernt, dass ein Spritzer Parfum auch hinter die Ohren gehört, doch einmal auf den Zerstäuber gedrückt und das halbe Gesicht wäre mit dem edlen Duftwässerchen besprüht. Was tun wir also? Wir sprühen uns das Parfum auf das Handgelenk, reiben einmal kräftig, um es auf beide Handgelenke zu verteilen, und dann wird damit die Stelle hinter den Ohrläppchen eingerieben. Doch genau das, liebe Damen, ist grundsätzlich falsch. Denn was wir uns bei Beauty-Ikonen wie Marilyn Monroe abgeschaut haben, zerstört die molekulare Struktur des Parfums und kann dazu führen, dass die Duftstoffe zerstört oder verändert werden.

4) Conditioner auf dem ganzen Haar verteilen

Sie nutzen Ihren Conditioner wie Ihr Shampoo? Schließlich sind das ja eingeübte Handgriffe, nicht wahr? Falsch! Das Haar nah an der Wurzel ist noch frisch und braucht gar nicht allzu viel Pflege, so ist das Verwenden von zu viel Conditioner ein Stück weit Verschwendung, aber die eigentliche Pflege kann das Haar auch zusätzlich beschweren und ölig und fettig aussehen lassen. Fangen Sie ungefähr bei Ihren Ohren an und massieren Sie die Spülung ab da in Ihre Spitzen ein. Ihr Haar bekommt mehr Volumen und lässt sich leichter kämmen.

5) Immer die gleichen Bürsten nutzen

Schon seit einer halben Ewigkeit nehmen Sie die gleichen Bürstchen und Pinsel für Ihre Make-up-Routine, schließlich haben Sie diese damals teuer erstanden und sie eignen sich einfach am besten. Und das ist auch gut so. „Never change a winning team“, heißt es doch so schön. Aber auf eines sollten Sie achten. Wenn Sie jeden Tag den gleichen Pinsel nehmen, verbreiten Sie unbewusst nicht nur verschiedene Produkte auf Ihrem Gesicht, da der Pinsel bei jedem Strich auch Ihr bereits aufgetragenes Make-up aufnimmt, sondern es verbreiten sich auch Bakterien. Waschen Sie den Pinsel mindestens einmal in der Woche mit einem leichten Brush-Cleanser und Sie umgehen Rötungen und verstopfte Poren.

6) Den Hals vergessen

Ja, das Gesicht ist wichtig, denn es ist das Erste, was Ihr Gegenüber sieht. Es zu pflegen ist das A und O, doch dabei sollten Sie nicht vergessen, dass noch mehr dazugehört als nur die Augen, Brauen, Wangen und Lippen. Hören Sie mit der Feuchtigkeitscreme nicht am Kiefer auf, sondern denken Sie auch an den Hals. Vorzeitigen Fältchen und Zeichen der Hautalterung beugen Sie so gekonnt vor! Besonders im Sommer möchten Sie einmal mehr an Ihren Hals denken, denn auch da bitte Sonnenpflege auftragen. An dieser Stelle kommt der Sonnenbrand zwar nicht so schnell, aber wir wollen es ja nicht herausfordern.

7) Gesicht waschen am Morgen

Sie wundern sich jetzt: Wie bitte? Soll ich am Morgen nicht mein Gesicht waschen? Doch, sollten Sie. Aber am besten nur mit Wasser oder einer sehr sanften Reinigungslotion. Nutzen Sie morgens keine zu kräftigen Seifen oder sogar Peelings, da ansonsten essenzielle Öle genauso entfernt werden wie eventuelle Verschmutzungen, wobei diese nach einer erholsamen Nacht eigentlich nicht wirklich vorhanden sind. Damit die Haut also nicht zu sehr austrocknet, Hände weg von den guten Döschen und Pumpspendern, die kommen dann abends wieder zum Einsatz.

8) Zu oft peelen

Peeling ist gut, denn überschüssige Hautschüppchen werden entfernt, die Haut wirkt feiner, glatter und gesünder. Doch übertreiben Sie es nicht. Das kann genau die gegenteilige Wirkung haben. Ja, tatsächlich. Denn auf lange Sicht gesehen trocknen Peelings die Haut aus und so entstehen nur noch mehr tote Hautzellen, die Sie dann wiederum abpeelen wollen und schon sind Sie in einem Teufelskreis gefangen. Ölige Hauttypen hingegen werden durch zu viel Peeling angeregt, noch mehr Öl zu produzieren. Unser Tipp: Ein- bis zweimal pro Woche sollte ausreichen. Das Abtrocknen nach dem Duschen mit einem harten Handtuch kann auch schon einen soften, peelenden Effekt haben.

9) Zu viele Produkte nutzen

„Erst verwende ich diese Creme, danach noch diese und dann noch was für die Feuchtigkeit, zum Abschluss Anti-Aging nicht vergessen,…“ Und so könnte es noch ein bisschen weitergehen. Bei Ihnen auch? Gar nicht gut. Denn zu viele Produkte zu verwenden, kann am Ende dazu führen, dass die Wirkung aufgehoben wird. Nicht alle Cremes etc. vertragen sich untereinander, bleiben Sie also zuerst einmal möglichst bei einer Pflegeserie, da die Haut kann auch nur so viel aufnehmen kann. Deswegen sollten Sie lieber zu einer einfacheren und meist effektiveren Routine mit weniger Produkten tendieren. Außerdem sparen Sie so auch noch Geld!

10) Zu oft aus dem Strohhalm trinken

Klingt kindisch, wurde aber einmal mehr bestätigt. Viele Damen trinken gern aus Strohhalmen, da es verhindert, dass die frisch gebleachten Zähne mit den bösen Substanzen in Kontakt kommen und der Lippenstift nicht verschmiert. Doch hier ist Einhalt geboten: Bei einem regelmäßigen – und wir meinen hier wirklich regelmäßigen wie in täglich bei jedem Glas – Trinken aus dem Strohhalm können sich tatsächlich eher kleine Fältchen um den Mund bilden und das wollen Sie ja schließlich auch nicht. Legen Sie Ihr Lieblings-Accessoire also ruhig ab und an mal zur Seite!

Alle bösen Beauty-Gewohnheiten und die hilfreichen Tipps, um sie sich abzugewöhnen, finden Sie in unserer Fotoshow.

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