Märchenstunde

Grober Unfug: Diese Top 5 Beauty-Mythen wurden 2013 zu echten Trends

am 03.01.2014 um 11:47 Uhr

Schlägt man den Begriff Mythos nach, so stehen dort unter anderem die Wörter „Erzählung“ und „sagenhafte Geschichte“. Nicht zu Unrecht, denn Mythen begleiten uns schon unser ganzes Leben. Auch in der Beauty-Welt bleiben diese nicht aus. Grund genug, das Jahr 2013 Revue passieren zu lassen. Hier erfahren Sie, wie aus Beauty-Mythen Trends wurden.

„Reißt man sich ein graues Haar aus, wachsen drei weitere nach“ – nicht ganz, denn aus unseren Top 5 Beauty-Mythen wurden im Jahr 2013 angesagte Trends, die es auf den roten Teppich und unzählige Laufstege schafften.

„Nageldesign ist passé“

Von wegen, schließlich gab es kein Jahr in dem wir auf dem Runway und auf dem Red Carpet mehr künstliche Nägel gesehen haben. Von Madonnen-Figuren auf den Fake Nails bei House of Holland bis hin zu den vergoldeten Fingernägeln von Miley Cyrus, hatten die Nageldesigner in diesem Jahr freie Hand. Die eckige Nagelform wurde dabei von den spitzen Stiletto Nails abgelöst und konnten an den Fingern von Jessie J, Rihanna und Natalia Kills bewundert werden. Auch wir machten den Test und ließen uns in diesem Jahr von den „Shit Nails“ die Nägel verschönern. Nageldesign ist also ganz und gar nicht passé, sondern feiert ein fulminantes Comeback. Fragen Sie bei Ihrer Nageldesignerin des Vertrauens nach modischen Stiletto Nails oder lassen Sie sich für 25 Euro im „Shit Shop“ eine weihnachtliche Maniküre verpassen. Wer das Ganze lieber selbst in die Hand nehmen möchte, für den bietet das Label House of Holland witzige Nail Kits mit unterschiedlichen Designs zum einfachen Aufkleben an. Von Geek Chic über Polka Dot It bis Heartbreaker werden Nagel-Fans hier für knapp 10 Euro fündig.

„Dunkle Ansätze sehen ungepflegt aus“

Wie bitte? Nicht, wenn es nach DEM Haar-Trend von 2013 geht: Ombré Hair. Was bereits im letzten Jahr auf den Köpfen einiger mutiger Fashionistas zu sehen war, wurde 2013 endlich salonfähig. Helle Spitzen und ein dunkler Ansatz wurden absichtlich von Friseuren gefärbt und ließen jede unechte Blondine endlich aufatmen. Denn Ansätze darf man jetzt mit stolz herauswachsen lassen. Wortwörtlich bis in die Spitzen getrieben, wurde der Trend mit sattem Mahagoni, Pastellrosa oder Türkis in den Haaren. Rassige Brünetten dürfen sich gerade im Winter neben einem warmen Karamellton auch an Rottönen versuchen, hingegen kühne Blondinen vor allem mit Candy Colors von La Riche Directions in den Farben Pastel Pink oder Lavender genau richtig liegen. Zwar bieten einige Hersteller wie L’Oréal bereits praktische Ombré-Sets für Zuhause an, jedoch klappt diese Prozedur nicht immer reibungslos. Lassen Sie sich von Ihrem Friseur ausgiebig beraten und finden Sie die Trendnuance, die zu Ihrem Typ passt.

„Blonde Haare und dunkle Augenbrauen passen nicht zusammen“

Zugegeben, diesen kontrastreichen Look kann nicht jede Frau tragen. Doch wenn es eine in diesem Jahr konnte, dann war es definitiv Cara Delevingne. Lange blonde Haare und buschige Augenbrauen führten 2013 zu einer regelrechten Cara-Mania und machten die 21-Jährige zum wohl beliebtesten Werbegesicht des Jahres. Hochkarätige Modehäuser wie Burberry, Chanel, Moschino und Co. setzten auf das 1,77 Meter große Model und machten buschige Brauen zum neuen Beauty-Trend. Sie wollen auch den Cara-Look? Dann verwenden Sie ein dunkelbraunes Augenbrauen-Gel von By Terry’s in Dark Brown oder lassen Sie sich beim nächsten Friseurbesuch prompt die Brauen mit färben. Selbstversuche im eigenen Badezimmer mit zwei verschiedenen Tinkturen müssen zügig und mit viel Präzision aufgetragen werden. Das kann nicht jeder.

„Dunkler Lippenstift ist nur was für die Gothic-Szene“

Wenn es danach ginge, dann wurde bei Yves Saint Laurent bereits 2008 auf „Gruftis“ gesetzt. Aller verstaubten Vorurteile zum Trotz waren Lippenstifte in dunklem Violett, Brombeer- oder Dunkelrot der Trend-Hingucker bei den diesjährigen Modenschauen. Gucci, Zac Posen, Alice + Oliva und Dolce & Gabbana verpassten allesamt ihren Models einen mystischen Touch gepaart mit jeder Menge Eleganz. Ehrengast in dem dunklen Zug bleibt Rooney Mara, denn kaum eine andere trägt den dunklen Chic, zum Beispiel in der Farbe Fatale von Chanel Rouge Allure, so glamourös und stilvoll. Das Geheimnis liegt übrigens im hellen Teint der Schauspielerin, der das perfekte Pendant zu ihren dunklen Haaren bildet. Blondinen dürfen sich ebenfalls diesem Trend anschließen, sollten dabei jedoch auf einen Pflaumenton wie die Farbe Diva von MAC setzen und auf einen stark gebräunten Teint verzichten. Frauen mit einem warmen Braunton in den Haaren, wie Pop-Sängerin Rihanna, liegen mit dunklen, erdigen Nuancen wie der Farbe Sephora Flame, von NARS, genau richtig.

„Rot und Rot beißen sich“

Vorsicht mit diesem Statement, denn die kräftige Farbe der Liebe steht schon seit einer ganzen Weile auf unserer Trend-Agenda. 2011 noch in Kombination mit Pink in Form von leuchtendem Color Blocking, dürfen Sie Rot auch gerne im monochromen Beauty-Look ausführen. Wie das geht? Das zeigt Jessica Chastain, die trotz roter Mähne nicht vor einem roten Lippenstift zurückschreckt und ihrem Retro-Glam damit das gewisse Etwas verpasst. Ganz Mutige dürfen zu ihren roten Haaren übrigens auch gerne pinkfarbenen oder einen violetten Lippenstift tragen. Halten Sie sich dabei jedoch an die oberste Kardinalsregel und beschränken Sie sich auf: Nude und gut. Das gilt sowohl für Ihr Augen-Make-up, als auch für weitere Accessoires. Wer es am Abend gerne etwas funkelnder mag, der kann zu Rot und Pink gerne Metallic kombinieren. Silber oder Gold in Form eines spitzen Pumps oder einer coolen Clutch geben diesem Look den nötigen Kick zu später Stunde.

Wir konnten Sie nicht überzeugen? Dann entdecken Sie in unserer Bildergalerie, welche Beauty-Mythen 2013 zu Trends avancierten .

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