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Von Mehr kommt Mehr: Unsere 10 besten Pflegetipps für den Herbst

am 24.10.2014 um 14:16 Uhr

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen: Es nieselt, der Wind bläst einem um die Ohren, die Heizungen werden aufgedreht. All dies bedeutet: Der Herbst, er ist tatsächlich da. Nun heißt es, auch unseren Körper auf die neuen Konditionen einzustellen, denn vor allem Haut und Haare sind nach den sommerlich-warmen Tagen plötzlich ganz anderen Bedingungen ausgesetzt und brauchen eine optimierte Pflege. Damit Sie die Übergangstage mit einem strahlenden Teint und einer glänzenden Mähne überstehen, haben wir hier und in unserer Bildergalerie die 10 ultimativen Herbst-Pflegetipps für Sie zusammengestellt.

Auf den Punkt gebracht bedeutetet die Herbstzeit für Ihre Beauty-Routine ein großes ‚Mehr‘: Mehr an Pflege, mehr an Feuchtigkeit, reichhaltigere Cremes, ein Extra an Haarpflege und auch ein Mehr an Zeiteinsatz. Aber das Mehr an Aufwand lohnt sich immer. Vor allem Ihre Haut, die als erstes auf Temperaturumschwünge reagiert, wird es Ihnen danken. Das sind unsere 10 herbstlichen Beauty-Tipps für Sie:

1. Erhöhen Sie Ihr Pflegepensum – Jetzt!

Die Diagnose: Trockene, gereizte Haut

Sobald es draußen kälter wird, reagiert natürlich unsere Haut – übrigens das größte ‚Organ‘ des Menschen – auf die Veränderung. Die Talgdrüsen, die für den natürlichen Fettfilm unserer Haut verantwortlich sind, übernehmen die wichtige Aufgabe, diese vor allerlei äußeren Einflüssen, Wind und Wetter, zu schützen. Je stärker die Temperaturen sinken und der Wind um unsere Nasen pfeift, desto weniger natürliches Fett wird produziert. Folglich wird die Schutzbarriere unserer Haut verstärkt strapaziert. Die Folge: Die Haut trocknet aus, spannt und ist gereizt.

Was tun? Steigen Sie von der leichten Sommercreme auf eine reichhaltigere Creme um. Vor allem die Nachtpflege darf ruhig wieder besonders rückfettende Wirkstoffe und Öle, wie Oliven- oder Granatapfelöl, Mandelmilch oder Nachtkerzenöl, beinhalten. Auch die Tagescreme sollte viel Feuchtigkeit spenden und sich tagsüber wie ein Schutzfilm über die Haut legen.

2. Peelen für einen glatten, gesunden Teint

Die Diagnose: Fahler, müder Teint

Die Erinnerung an unseren Sommerurlaub verblasst leider genauso rapide, wie auch unsere knackige Sonnenbräune. Die Haut wirkt sogleich fahl und schlecht durchblutet.

Was tun? Gegen den unschönen Grauschleier hilft ein sanftes Peeling: Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und lässt den Teint wieder strahlen. Ankurbelnde Wirkstoffe wie Vitamine, weißer Tee oder das Coenzym Q10 sorgen für einen frischen, gestrafften Teint.

3. Seien Sie vorausschauend und tanken Sie ein Extra an Entspannung

Die Diagnose: Der Winter kommt schneller als man denkt

Noch ist es herbstlich, aber der Winter steht dann doch schneller vor der Haustüre, als man es denkt. Von daher können Sie auch schon ruhig Vorarbeit leisten und Ihre Haut mit einem ordentlichen Extra an Entspannung versorgen.

Was tun? Masken und Seren helfen, den Schutzfilm der Haut zu optimieren und sorgen nicht selten für einen kleinen Spa-Effekt. Gegen spannende Haut und kleine Sonnenfältchen hilft in der Übergangszeit vor allem ein hochkonzentriertes Serum, welches man unter die Tagescreme auftragen kann. Auch Masken sorgen für eine Extraportion an Feuchtigkeit, vor allem, wenn man diese über Nacht einwirken lässt.

4. Nicht vergessen: Ellbogen und Schienenbeine wollen auch verwöhnt werden

Die Diagnose: Schuppige Haut an Problemzonen

Was tun? Oft vergisst man, dass die Haut an Ellbogen und Schienenbeinen besonders viel Pflege braucht, da an diesen Stellen weniger Talgdrüsen sitzen. Gut geeignet für die herbstliche Körperpflege sind daher reichhaltige Öle: Sie ziehen schnell ein, verleihen der Haut ein seidiges Gefühl und pflegen sehr reichhaltig.

5. Auch im Herbst: UV-Schutz muss sein

Die Diagnose: Langfristige Folgen wie vermehrte Faltenbildung und Pigmentflecken

Wenn Sie jetzt glauben, die Zeit für Sonnenschutz und UV-Pflege ist mit dem Sommer vorüber gezogen, dann haben Sie sich geirrt: Ein moderater Lichtschutzfaktor sollte tagtäglich, unabhängig von der Jahreszeit, aufgetragen werden.

Was tun? Zeit für UV-Schutz ist immer, denn selbst wenn die Sonne nur schwach durch die Wolkendecke scheint und kaum zu sehen ist – ihre Strahlen sind trotzdem da und treiben die Hautalterung unermüdlich voran. Eine tägliche Sonnenschutz-Pflege gehört zum A und O der Hautpflege und ist das einzige, was wirksam gegen Hautalterung vorbeugen kann (neben unserem Tipp Nr.8). Achten Sie daher darauf, dass entweder Ihre Tagescreme, BB-Creme, Foundation oder Ihr Puder einen LSF von mind. 10-15 besitzen.

6. Kur für den Kopf: Ihre Haare wollen verwöhnt werden

Die Diagnose: Eine strohige, ausgelaugte Mähne

Sonne, Meer- und Chlorwasser haben das Haar strapaziert und jetzt, wo der Schopf auch nicht mehr an der warmen Sommerluft trocknen kann, sondern ständiger Föhnhitze ausgesetzt ist, steigt die Belastung für die Mähne enorm.

Was tun? Der erste Schritt lautet: Erst einmal einen Termin beim Friseur Ihres Vertrauens vereinbaren, denn echter Spliss kann nicht mehr gerettet werden! Danach wird sich das Haar auch gleich gesünder und schwungvoller anfühlen. Nun heißt es, reichhaltig zu pflegen: Mit einer revitalisierenden Haarmaske bringen Sie Ihre müden Locken im Nu wieder auf Trab, einfach mindestens einmal pro Woche für ca. fünf Minuten einwirken lassen und dann ausspülen. Erschrecken Sie außerdem nicht, sollten Ihnen vermehrt Haare ausfallen – dies ist in der Übergangszeit zum Winter ganz normal.

7. Tiefenpflege: Die Haarspitzen mit Öl verwöhnen

Die Diagnose: Spliss und müde Spitzen

Was tun? Zusätzlich zur wöchentlichen Haarkur kann man auch ein spezielles Serum oder Öl für die Haarspitzen verwenden. Diese sind nämlich der am meisten strapazierte Teil unseres Haares und können eine kleine Portion an Extra-Pflege immer gut gebrauchen.

8. Die Feuchtigkeit von Innen: Viel Trinken für schöne Haut

Die Diagnose: Langfristig mehr Falten durch jahrelanges zu wenig Trinken!

Fast noch wichtiger als die Feuchtigkeitspackung von Außen, ist die Feuchtigkeitszufuhr von Innen: Im Sommer fällt es oftmals leichter, viel zu trinken: Das Wetter ist warm, der Körper schwitzt und verlangt automatisch nach mehr Wasser. Wenn es draußen kälter wird, verlieren viele Menschen aber ihren Durst und trinken dementsprechend auch weniger.

Wasser ist aber ein unentbehrlicher Baustein für funktionstüchtige Hautzellen und somit das wichtigste Wundermittel, wenn es um eine faltenfreie Haut geht. Normalerweise binden Feuchthaltefaktoren, wie zum Beispiel Harnstoff, das Wasser in der Haut und sorgen für eine ausreichende Durchfeuchtung. Erst diese Feuchtigkeit von innen lässt die Haut gesund, prall und elastisch erscheinen. Fehlt dem Körper aber Wasser, dann reduziert sich besonders die Flüssigkeit in den Hautzellen. Die Widerstandskraft der Haut nimmt ab, sie verliert an Spannung und bekommt Knitterfältchen.

Was hilft? Trinken Sie unbedingt, auch im Herbst und Winter, ausreichend Wasser oder ungezuckerte Tees. Auf zwei bis drei Liter, inklusive Flüssigkeitszufuhr durch die Nahrung, sollten Sie kommen. Dann lässt sich auch das eine oder andere Augenfältchen locker vorbeugen.

9. Energiekick von Innen: Kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel an

Die Diagnose: Müdigkeit und Antriebslosigkeit

Wird das Wetter kühler, muss sich auch unser Stoffwechsel umstellen: Oftmals fühlt man sich müde und schlapp. Die Tage werden immer kürzer, die Sonneneinstrahlung auf die menschliche Haut, die uns mit dem Gute-Laune-Stoff Vitamin D versorgt, nimmt rapide ab.

Was hilft? Natürlich die üblichen Verdächtigen, wie Bewegung an der frischen Luft, ein ausgedehnter Jogging-Lauf durch den herbstlich verfärbten Park oder auch einfach mal mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Zusätzlich kann man seinen müden Stoffwechsel aber auch mit der richtigen Ernährung ankurbeln. Perfekt dazu eignet sich ein grüner Smoothie als ultimativer Energy-Booster. Alles, was Sie dafür brauchen sind: Eine Tasse frischen, jungen Blattspinat, einen halben Apfel, eine frische Ananas, ein Viertel frische Gurke und  zwei Tassen Kokosnusswasser (nicht Milch!). Pürieren Sie alles gut zu einem samtigen Smoothie und geben Sie für den ultimativen Kick eine Prise Cayenne Pfeffer hinzu, wir versprechen, Ihr Kreislauf wird einen Freudensprung machen.

10. Begleiter für die herbstliche Handtasche: Handcreme und Lippenbalsam

Diagnose: Raue Küsse und rissige Hände

Was ist der kalten Herbstluft am meisten ausgesetzt und wird oft vergessen? Hände und Lippen natürlich.

Was hilft? Gewöhnen Sie sich an, in Ihre herbstliche Handtasche stets eine kleine Tube Handcreme und einen Lippenbalsam einzustecken, damit die beanspruchte Haut an Lippen und Händen auch einmal ganz spontan und je nach Bedürfnis gepflegt werden kann. Lippenbalsams mit Bienenwachs sind zum Beispiel besonders nachfettend und pflegen mit der Kraft der Natur.

Die richtigen Produkte zu unseren 10 herbstlichen Beauty-Tipps finden Sie hier in unserer Bildergalerie.

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