Die große Hollywood-Lüge: Alles nur ein großer Fake?

am 30.03.2013 um 12:24 Uhr

In der Schule war es noch ein harmloser Spicker, der so manch einem zu einer besseren Note verholfen hat. Doch was sich die Stars auf dem roten Teppich einfallen lassen, nur um eine perfekte Figur zu machen, hätte jeden Mathelehrer beeindruckt! Erwischt! Erfahren Sie, was auf dem Beauty-Spickzettel an oberster Stelle steht und mit welchen skurrilen Tricks sich Hollywoods Musterschüler zum Erfolg schummeln!

1. Formel: (Klebeband) x (Problemzonen) = Traumbody

Ganz ehrlich, Sie haben doch nicht wirklich geglaubt, dass jeder Star mit einem Traumbody auf die Welt kommt, oder? Abgesehen davon, dass natürlich ein persönlicher Fitness-Trainer für die nötige Motivation sorgt, sind auch die Hollywood-Beauties nur ganz normale Menschen und vor Sünden nicht gefeit. Das nächste große Event steht an und in den letzten Tagen wurde nur geschlemmt? Kein Problem. Die Express-Lösung: handelsübliches Tape! Doch anstatt Pakete zu schnüren, kleben sich die Stars mit diesem Hilfsmittel ihre Pfunde weg! Zurecht geschnittene Klebestreifen heben im Nu den Busen und Po oder formen im Handumdrehen eine schmale Taille.

2. Formel: ((Shapewear) + (hautenges Kleid)) = perfekter Auftritt

Die Kleider der Stars sind oftmals so hauteng, dass man sich fragt, wie man darin überhaupt noch entspannt lächeln und posen kann. Keine Stecknadel passt zwischen Stoff und Haut. Aber das ist nur eine Illusion. Denn das, was wir dort sehen ist ein perfekt in Szene gesetzter Body. Dank spezieller, figurformender Wäsche kann nahezu jede Unebenheit ausgeglichen werden. Keine „Röllchen“ am Bauch, keine schlaffen Oberschenkel oder ein ungeformter Po – alles sitzt dort, wo es zu sitzen hat! Und sogar ungeliebte Orangenhaut wird mit Hilfe von besonderen Strumpfhosen unsichtbar!

3. Formel: (Farbpigmente) x (Airbrush-Pistole) = Muskelprotz

Warum noch mühselig ins Fitnessstudio rennen oder dem persönlichen Trainer eine überteuerte Gage zahlen, wenn man sich ganz leicht einen Sixpack „aufsprühen“ lassen kann. Eine Airbrushpistole setzt, mit einem dunkleren Farbton als dem eigenen Hautton, Konturen und formt Muskeln an Stellen, wo man sie nie vermutet hätte. So wirken Beine schlank und definiert und Arme muskulös und trainiert. Und auch im Gesicht lassen sich so ganz neue Proportionen gestalten. Zum Beispiel wird so aus einer breiten Nase, ein feines Näschen und Wangenknochen können betont werden. It-Girl Kim Kardashian verwendet diese Methode sehr häufig.

4. Formel: (Photoshop)² x (Hollywood-Star) = Mogelpackung

Wenn jene Tricks nicht mehr helfen sollten, wird einfach virtuell so lange gepfuscht, bis alles so platziert ist, wie gewünscht. Keine Fältchen mit Mitte 40, blaue statt braune Augen, gerade weiße Zähne, volle Lippen, lange Beine, eine schmale Taille und ein großer Busen? Mit Photoshop ist alles möglich und so manch ein Retuscheur scheint sich wie Gott höchstpersönlich zu fühlen. Das französische Magazin L’Officiel Paris lieferte jetzt die Krönung überhaupt. Auf dem Cover ist Paradiesvogel Katy Perry mit einer so natürlich roten Haarpracht zu sehen, auf die jeder Rotschopf neidisch wäre! Was daran allerdings echt ist? Wahrscheinlich nicht viel, denn die Britin trägt sonst die Haare kinnlang und auf dem Cover schmückt sie eine lange Mähne, die vor Volumen und Glanz nur so strotzt. Und auch vom Gesicht der lustigen Sängerin ist nicht viel übrig. Zurück bleibt eine perfekt inszenierte Schönheit, die mit der Realität wenig gemein hat. Zum Glück lässt sich Photoshop (noch) nicht in die Wirklichkeit übertragen – das wäre wirklich gruselig!

Kommentare